Stadlau.

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Stadlau, im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt gelegen, ist ein lebendiges und sich entwickelndes Viertel, das seine mittelalterlichen Wurzeln nahtlos mit…

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Geprüft April 2026
Stadlau
Stadlau · Wien
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Einleitung nach Stadlau Wien: Geschichte und Besucherinformationen

Stadlau, im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt gelegen, ist ein lebendiges und sich entwickelndes Viertel, das seine mittelalterlichen Wurzeln nahtlos mit modernem Stadtleben und viel Grün verbindet. Stadlau, erstmals um 1150 als „Stadelouve“ („Scheune in der Aue“) erwähnt, hat sich von einer kleinen landwirtschaftlichen Siedlung zu einem dynamischen Stadtteil entwickelt, der Besuchern eine reiche Vielfalt an historischen Stätten, Freizeitmöglichkeiten und Gemeinschaftserlebnissen bietet. Die Nähe zur Donau, zur Donauinsel und zur Alten Donau macht Stadlau zu einem attraktiven Ziel für Kulturinteressierte und Naturfreunde.

Die Entwicklung von Stadlau beschleunigte sich im 19. Jahrhundert mit dem Donauregulierungsprojekt und der Eröffnung des Bahnhofs Stadlau, was Industrialisierung und Wachstum vorantrieb. Im 20. Jahrhundert wurde es in die Wiener Stadtlandschaft integriert, mit Infrastrukturverbesserungen und einer wachsenden, vielfältigen Gemeinschaft. Heute ist Stadlau über das Wiener Verkehrsnetz gut erreichbar, einschließlich der U-Bahn-Linie U2, S-Bahn-Zügen und mehreren Bus- und Straßenbahnlinien.

Dieser umfassende Leitfaden bietet Öffnungszeiten, Ticketinformationen, historischen Kontext und praktische Tipps für die Erkundung von Stadlaus Wahrzeichen, Parks und Wasserwegen. Ob Geschichtsinteressierter, Naturliebhaber oder Stadterkunder – Stadlau lädt Sie ein, seinen einzigartigen Charakter zu entdecken. Aktuelle Veranstaltungshinweise und geführte Audiotouren finden Sie in der Audiala App.

Weitere Informationen zu Wiener Bezirken und Sehenswürdigkeiten finden Sie bei der Tourismusinformation Wien, im Nationalpark Donau-Auen und bei Wien.Info.


Frühe Ursprünge und mittelalterliche Grundlagen

Die Geschichte von Stadlau reicht bis etwa 1150 zurück, als es erstmals als „Stadelouve“ genannt wurde. Seine frühen Jahre waren geprägt von seiner Lage nahe der Donau, was es zu einem wichtigen landwirtschaftlichen Zentrum und Fährübergang unter der Herrschaft der Babenberger machte. Die 1160 gegründete Pfarrkirche St. Georg diente als religiöses und soziales Zentrum, bis eine verheerende Hochwasserkatastrophe im Jahr 1438 weite Teile des Gebiets zerstörte, was zur späteren Verlagerung der Kirche in das nahegelegene Kagran führte.


Wachstum und Industrialisierung: 18.–19. Jahrhundert

Stadlau blieb bis ins späte 18. Jahrhundert ein kleines Dorf. Das Donauregulierungsprojekt (1870–1875), das die Überschwemmungen des Flusses zähmte, öffnete das Gebiet für die Entwicklung. Die Eröffnung des Bahnhofs Stadlau im Jahr 1870 war ein Wendepunkt, der das Dorf mit Wien verband und die Industrialisierung unterstützte. Der Bau der Klosterkirche Maria Frieden Ende des 19. Jahrhunderts bleibt ein bemerkenswertes Vermächtnis dieser Zeit.


Städtische Integration im 20. Jahrhundert

Im Jahr 1904 wurde Stadlau in Wien eingemeindet, zunächst als Teil des 21. Bezirks (Floridsdorf), bevor es 1954 Teil von Donaustadt wurde. Die Salesianer errichteten 1924 eine neue Pfarrkirche, und bis 1940 hatte Stadlau den Status einer selbständigen Pfarre erreicht. Das 20. Jahrhundert sah eine rasante Urbanisierung mit neuen Wohngebieten, verbesserter Infrastruktur und der Gründung von Sportvereinen und Gemeindezentren, die bis heute die Identität des Bezirks prägen.


Modernes Stadlau: Attraktionen und Besucherinformationen

Wichtige Wahrzeichen und Öffnungszeiten

  • Klosterkirche Maria Frieden: Täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; Rollstuhlgerecht; Führungen am Wochenende (Anmeldung empfohlen).
  • Pfarrkirche St. Georg: Montag–Samstag, 10:00–17:00 Uhr; Sonntags geschlossen; freier Eintritt (historische Stätte – Barrierefreiheit kann eingeschränkt sein).
  • Stadlauer Friedhof: Ganzjährig während der Tageslichtstunden geöffnet.
  • Wasserturm Stadlau: Industriedenkmal – geöffnet zu besonderen Anlässen und für Führungen; lokale Veranstaltungskalender prüfen.

Anreise

  • U-Bahn: U2-Linie hält am Bahnhof Stadlau.
  • S-Bahn: Linien S2 und S80 bedienen den Bahnhof Wien Stadlau.
  • Straßenbahn und Bus: Mehrere Verbindungen in die Wiener Innenstadt und umliegende Gebiete.
  • Parken: Begrenzt in der Nähe wichtiger Attraktionen; öffentliche Verkehrsmittel werden empfohlen.

Nahegelegene und bemerkenswerte Attraktionen

  • Donauinsel: Großes Parkgelände für Radfahren, Picknicks und Festivals (Nationalpark Donau-Auen).
  • Blumengärten Hirschstetten: Themen-Gärten und Tiergehege; geöffnet April–Oktober, 9:00–18:00 Uhr; freier Eintritt.
  • Donaupark und Donauturm: Panoramablicke auf die Stadt vom höchsten Bauwerk Wiens; täglich geöffnet, 10:00–23:00 Uhr; Eintrittsgebühr (Donauturm).
  • Alte Donau: Erholungssee zum Schwimmen, Bootfahren und Entspannen; ganzjährig jederzeit zugänglich; Bootsverleih und Cafés saisonal geöffnet.

Kulturleben und Gemeinschaftsveranstaltungen

Das Gemeinschaftsleben in Stadlau besteht aus Sportvereinen (WAT Stadlau, FC Stadlau), multikulturellen Veranstaltungen und lokalen Festen. Die Gegend beherbergt auch eine der Wiener Sikh-Gurdwaras, was ihre Vielfalt unterstreicht. Jährliche Festivals, Open-Air-Konzerte und lebensmittelfreundliche Veranstaltungen bieten Besuchern die Möglichkeit, lokale Traditionen zu erleben und Kontakte zu knüpfen (FC Stadlau Offizielle Seite).


Praktische Besuchertipps und FAQs

Anreise und Fortbewegung

  • Kauf und Entwertung von Tickets vor der Fahrt; Optionen umfassen Einzelfahrten, 24/48/72-Stunden-Pässe und Wochenkarten. Tickets sind an Ticketautomaten, Trafiken und über die WienMobil App erhältlich (Wiener Linien).
  • Die U-Bahn-Linien U2 und die S-Bahn bieten häufige Verbindungen; Regionalzüge verbinden mit Niederösterreich.

Unterkunft

  • Stadlau bietet Hotels und Pensionen im mittleren Preissegment; weitere Optionen gibt es in der Nähe von Donaustadt und im Stadtzentrum (Hotels Wien).

Gastronomie

  • Lokale Bäckereien, Wiener „Gasthäuser“ und internationale Restaurants sind in ganz Stadlau zu finden.
  • Das Donau Zentrum, Wiens größtes Einkaufszentrum, bietet eine vielfältige Auswahl an Geschäften und Restaurants.

Sicherheit & Barrierefreiheit

  • Stadlau ist sicher und familienfreundlich, mit zugänglichen öffentlichen Verkehrsmitteln und gut gepflegten Parks.
  • Die meisten Sehenswürdigkeiten sind rollstuhlgerecht; Details zu einzelnen Standorten prüfen (Barrierefreies Wien).

Saisonale Highlights

  • Frühling/Sommer: Am besten für Parks, Gärten und Freiluftveranstaltungen.
  • Spätfrühling: Blumengärten Hirschstetten blühen.
  • Winter: Gemütliche Cafés und festliche Märkte.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten der wichtigsten Kirchen und Wahrzeichen von Stadlau? A: Die Klosterkirche Maria Frieden ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; die Pfarrkirche St. Georg ist Montag bis Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

F: Sind Führungen verfügbar? A: Führungen durch Kirchen und historische Stätten werden oft am Wochenende angeboten; eine Voranmeldung wird empfohlen.

F: Wie erreiche ich Stadlau mit öffentlichen Verkehrsmitteln? A: Nehmen Sie die U-Bahn U2 oder die S-Bahn bis zum Bahnhof Stadlau; Straßenbahnen und Busse bedienen ebenfalls das Gebiet.

F: Ist Stadlau für Familien geeignet? A: Ja, mit Parks, Spielplätzen und zugänglichen Einrichtungen.

F: Wo finde ich aktuelle Veranstaltungshinweise? A: Nutzen Sie die Audiala App oder konsultieren Sie die offiziellen Tourismus-Webseiten Wiens.


Erkundung von Stadlau und der Alten Donau

Stadlaus Nähe zur Alten Donau erhöht seine Attraktivität. Die Alte Donau, ein ehemaliger Donauarm, der nun zu einem malerischen See umgestaltet wurde, ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Schwimmen, Bootfahren und Cafés am Ufer machen sie zu einem Sommerfavoriten. Die öffentliche Anbindung über die U-Bahn-Linien U2 (Stadlau) und U1 (Alte Donau) gewährleistet eine einfache Erreichbarkeit sowohl der Viertel als auch des Stadtzentrums.

Tipps für die Erkundung

  • Die WienMobil App bietet aktuelle Verkehrsinformationen.
  • Tickets unbedingt vor dem Einsteigen entwerten, um Strafen zu vermeiden.
  • Nachtbusse verkehren täglich von 00:30 bis 5:00 Uhr außerhalb der U-Bahn-Betriebszeiten.

Familien- und Gruppenreisen

  • Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos; Gruppen- und Tageskarten bieten Einsparungen.
  • Spielplätze und kinderwagentaugliche Wege gibt es reichlich.

Visuelle und Mediale Ressourcen

  • Radweg auf der Donauinsel nahe Stadlau, Wien
  • Blumengärten Hirschstetten in Stadlau mit farbenfrohen Themengärten
  • Karte des Bezirks Stadlau mit wichtigen Attraktionen und Verkehrsverbindungen

Virtuelle Touren und interaktive Karten sind über die Tourismusinformation Wien und die WienMobil App verfügbar.


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Quellen

Geprüft und gezeigt.

Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.

Zuletzt überprüft: April 2026

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