Reiseziele Österreich Wien Mahnmal Für Die Österreichischen Jüdischen Opfer Der Schoah

Mahnmal Für Die Österreichischen Jüdischen Opfer Der Schoah.

Wien Österreich 48° N · 16° E

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Mahnmal Für Die Österreichischen Jüdischen Opfer Der Schoah · Wien
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Einführung

Das Holocaust-Mahnmal, auch bekannt als Holocaust-Mahnmal auf dem Judenplatz, ist ein tief bedeutendes historisches Denkmal in Wien, Österreich. Das Denkmal wurde am 25. Oktober 2000 enthüllt und ist ein bewegendes Tribut an die 65.000 österreichischen Juden, die während des Holocausts ums Leben kamen. Entworfen von der britischen Künstlerin Rachel Whiteread, nimmt das Denkmal die Form eines Betonwürfels an, der wie eine umgedrehte Bibliothek aussieht und die unerzählten Geschichten und den kulturellen Verlust symbolisiert, die während dieser dunklen Zeit erlitten wurden. (Judenplatz Holocaust Memorial). Das Mahnmal befindet sich auf dem Judenplatz, einem historischen Platz, der seit dem Mittelalter ein bedeutender Ort für die jüdische Gemeinde Wiens ist und als kraftvolle Erinnerung an die während des Zweiten Weltkriegs begangenen Gräueltaten sowie die Bedeutung von Gedenken und Bildung dient. Dieser Leitfaden bietet umfassende Informationen über das Holocaust-Mahnmal, einschließlich seiner Geschichte, seines Designs, seiner kulturellen Bedeutung, Besucherinformatio­nen und nahegelegener Sehenswürdigkeiten.

Anfänge und Konzeption

Die Idee für das Holocaust-Mahnmal entstand in den frühen 1990er-Jahren als Teil einer breiteren Bemühung, die an Juden während des Zweiten Weltkriegs begangenen Gräueltaten anzuerkennen und zu gedenken. Das Mahnmal befindet sich auf dem Judenplatz, einem historischen Platz im ersten Wiener Gemeindebezirk, der seit dem Mittelalter ein bedeutender Ort für die jüdische Gemeinde ist.

Design und Bau

Das Mahnmal wurde von der britischen Künstlerin Rachel Whiteread entworfen, die für ihre minimalistischen und evokativen Skulpturen bekannt ist. Whitereads Entwurf wurde in einem internationalen Wettbewerb im Jahr 1995 ausgewählt. Ihr Vorschlag, „Namenlose Bibliothek“ betitelt, zeigt einen Betonwürfel, dessen äußere Wände wie umgedrehte Bücherregale aussehen und die unerzählten Geschichten und den kulturellen Verlust symbolisieren, die durch den Holocaust erlitten wurden. Der Bau des Mahnmals begann 1996 und wurde im Jahr 2000 abgeschlossen. Die Einweihungszeremonie fand am 25. Oktober 2000 statt und wurde von zahlreichen Würdenträgern und Holocaust-Überlebenden besucht (Judenplatz Holocaust Memorial).

Historischer Kontext

Die jüdische Gemeinde Wiens hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Juden ließen sich erstmals im 12. Jahrhundert in Wien nieder, und im 13. Jahrhundert hatte sich die Gemeinde im Gebiet des heutigen Judenplatzes etabliert. Jedoch sah sich die Gemeinde im Laufe der Jahrhunderte zahlreichen Verfolgungen ausgesetzt, darunter Vertreibungen und Pogrome. Die verheerendste Zeit kam während des Nazi-Regimes, als Österreich 1938 an das Nazi-Deutschland angeschlossen wurde. Der Anschluss markierte den Beginn der systematischen Verfolgung, Deportation und Vernichtung der österreichischen Juden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs waren etwa 65.000 österreichische Juden im Holocaust ermordet worden (USHMM).

Bedeutung des Ortes

Der Judenplatz ist nicht nur der Standort des Holocaust-Mahnmals, sondern auch die Heimat der Überreste einer mittelalterlichen Synagoge, die während des Pogroms der Wiener Geserah im Jahr 1421 zerstört wurde. Der Platz dient als historischer und kultureller Mittelpunkt, der die mittelalterliche jüdische Gemeinde mit den tragischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts verbindet. Unter dem Platz befindet sich das Judenplatz-Museum, das die archäologischen Überreste der Synagoge beherbergt und eine umfassende Geschichte des jüdischen Lebens in Wien vermittelt (Judenplatz Museum).

Besucherinformatio­nen

Planung Ihres Besuchs

Das Holocaust-Mahnmal ist das ganze Jahr über zugänglich und erfordert keinen Eintrittspreis. Es ist jedoch ratsam, sich über geplante Veranstaltungen oder Wartungsarbeiten zu informieren, die Ihren Besuch beeinträchtigen könnten.

Tickets und Öffnungszeiten

Das Mahnmal selbst erfordert keine Eintrittskarten, aber wenn Sie das Judenplatz-Museum besuchen möchten, wird empfohlen, Tickets im Voraus zu erwerben. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, außer an jüdischen Feiertagen.

Zugänglichkeit

Der Ort ist für Rollstuhlfahrer zugänglich und es sind Informationstafeln in mehreren Sprachen für den Komfort der Besucher verfügbar.

Nahegelegene Sehenswürdigkeiten

Bei einem Besuch des Holocaust-Mahnmals sollten Sie sich Zeit nehmen, um andere nahegelegene historische Attraktionen wie den Stephansdom, die Hofburg und das Jüdische Museum Wien zu erkunden. Jede dieser Stätten bietet einen einzigartigen Einblick in die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe Wiens.

Inschriften und Symbolik

Das Holocaust-Mahnmal ist mit den Namen aller 65.000 österreichischen Juden, die im Holocaust ums Leben kamen, versehen und dient als kraftvolle Erinnerung an die Einzelpersonen und Familien, die verloren gingen.

FAQ

  1. Was sind die Besuchszeiten? Das Mahnmal ist rund um die Uhr zugänglich, aber das Judenplatz-Museum ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, außer an jüdischen Feiertagen.
  2. Gibt es eine Eintrittsgebühr? Für das Mahnmal selbst gibt es keine Eintrittsgebühr, aber das Judenplatz-Museum erfordert ein Ticket.
  3. Sind Führungen verfügbar? Ja, Führungen können über das Judenplatz-Museum arrangiert werden.
  4. Wie komme ich dorthin? Das Mahnmal befindet sich auf dem Judenplatz und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, einschließlich der U-Bahn-Linien U1 und U3, erreichbar.

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Zuletzt überprüft: August 2025

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