Fondation De L’Hermitage

Einleitung

Die Hermitage Foundation (Fondation de l’Hermitage) thront auf einem üppigen Hügel mit weitreichendem Blick auf Lausanne, den Genfersee und die Alpen. Sie ist eines der gefeiertsten Kunst- und Kulturziele der Schweiz. Die Stiftung befindet sich in einer neoklassizistischen Villa aus dem 19. Jahrhundert und ist bekannt für ihr dynamisches Programm temporärer Ausstellungen, ihre bezaubernden Gärten im englischen Stil und ihr inklusives Besuchererlebnis. Ob Sie von ihren künstlerischen Schätzen, ihrer architektonischen Eleganz oder ihrem ruhigen Parkland angezogen werden – die Hermitage Foundation bietet eine unvergessliche Reise ins Herz des Schweizer und europäischen Kulturerbes (Fondation de l’Hermitage Website, Lausanne Tourisme).


Die Hermitage Foundation ist ein kulturelles Juwel in Lausanne, das Kunst, Geschichte und Natur harmonisch miteinander verbindet. Ursprünglich als Privathaus der Familie Bugnion Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und vom Architekten Louis Wenger entworfen, ist sie heute ein lebendiges Museum, das bedeutende Kunstausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsaktivitäten beherbergt, während ihr Park atemberaubende Ausblicke und eine friedliche Flucht aus der Hektik der Stadt bietet (notrehistoire.ch).


Geschichte und kulturelle Bedeutung

Ursprünge und Transformation

Die Villa wurde 1853 für Charles-Juste Bugnion, einen angesehenen Bankier und Entomologen, erbaut und ist ein Beispiel neoklassizistischer Architektur und romantischer Landschaftsgestaltung (notrehistoire.ch). Über ein Jahrhundert lang blieb sie ein Symbol des bürgerlichen Wohlstands von Lausanne und inspirierte Künstler wie Camille Corot.

1976 schenkte die Familie Bugnion das Anwesen der Stadt, was zur Gründung der Fondation de l’Hermitage führte. Das Museum wurde 1984 eröffnet, mit dem Ziel, die westliche Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zu fördern und als kultureller Knotenpunkt für Einheimische und Besucher zu dienen (notrehistoire.ch, evendo.com).

Künstlerischer Fokus

Das Ausstellungsprogramm der Stiftung umfasst ein breites künstlerisches Spektrum mit Schweizer Meistern (z. B. François Bocion, Félix Vallotton) und internationalen Ikonen (z. B. Degas, Braque, Magritte, Sisley, Vuillard). Wechselnde Ausstellungen, oft in Zusammenarbeit mit führenden europäischen Museen, sorgen bei jedem Besuch für neue Erlebnisse (lonelyplanet.com).


Architektonische Merkmale

Das Herrenhaus

Die neoklassizistische Fassade und der Turm der Villa versprühen den Charme des 19. Jahrhunderts. Im Inneren sind Originalmerkmale wie verzierte Stuckarbeiten, Parkettböden und Kamine aus der Zeit erhalten, während die geräumigen, lichtdurchfluteten Zimmer einen Blick auf die Stadt und den See bieten (Salterton Arts Review). Der Salon im Napoleon-III-Stil versetzt die Gäste in das Ambiente der Epoche (Lausanne Tourisme).

Moderne Einrichtungen

Ein moderner Anbau beherbergt den Ticketverkauf, den Museumsshop und Garderoben und gewährt gleichzeitig allen Besuchern Zugang (whichmuseum.com).


Gärten und Park

Landschaft im englischen Stil

Der umliegende Park ist ein Meisterwerk der Landschaftsgestaltung im englischen Stil mit sanft geschwungenen Rasenflächen, seltenen hundertjährigen Bäumen und saisonalen Blumen (Lausanne Tourisme). Kurvenreiche Wege und Bänke laden zu gemütlichen Spaziergängen und Momenten der Besinnung ein.

Künstlerische und historische Merkmale

Merkmale wie eine versteckte römische Säule und Außenskulpturen bereichern das Besuchererlebnis, während Panorama-Terrassen atemberaubende Fotomotive bieten (Salterton Arts Review).

Terrasse des Restaurants L’Esquisse

Das Restaurant L’Esquisse vor Ort liegt auf einer Terrasse mit herrlichem Ausblick und ist somit der perfekte Ort für Brunch, Mittagessen oder Tee in ruhiger Umgebung (Fondation de l’Hermitage).


Besucherinformationen

Standort und Anreise

  • Adresse: Route du Signal 2, 1018 Lausanne, Schweiz

  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    • Bus 16: Direkt zur Haltestelle „Hermitage“
    • Busse 3, 8, 22, 60: Halten Sie bei „Motte“, dann kurzer Spaziergang (museums.ch)
    • Vom Bahnhof: Metro M2 nach „Lausanne-Flon“, dann Bus 16
  • Mit dem Auto:

    • Von der Autobahn A9 folgen Sie der Beschilderung nach „Sauvabelin“, parken Sie am Place des Fêtes, dann kurzer Fußweg zum Museum.
    • Begrenzte Parkplätze nahe dem Eingang verfügbar.

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
  • Donnerstag: Bis 21:00 Uhr
  • Montag: Geschlossen (außer an Feiertagen)
  • Zwischen Ausstellungen: Geschlossen für den Aufbau von Ausstellungen – informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der offiziellen Website.

Tickets und Eintrittspreise

  • Erwachsene: 19 CHF
  • Senioren (62+): 17 CHF
  • Studenten/Arbeitslose: 8 CHF
  • Kinder (6–17 Jahre): 5 CHF
  • Unter 5 Jahren: Kostenlos
  • Familienticket (2 Erwachsene + Kinder): 40 CHF
  • Gruppen (10+): 16 CHF/Erwachsener
  • Museumspass-Inhaber: Kostenlos (museums.ch)

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: Ja; Rollstühle stehen an der Rezeption zur Verfügung (lanuitdesmusees.ch)
  • Blindenführhunde: Erlaubt
  • Hörschleife: An der Rezeption verfügbar
  • Barrierefreie Toiletten: Vorhanden

Ausstattung

  • Restaurant L'Esquisse: Regionale, saisonale Küche mit Terrassensitzplätzen (lanuitdesmusees.ch)
  • Café: Leichte Snacks und Getränke
  • Museumsshop: Bücher, Kataloge, Geschenke (museums.ch)
  • Gärten: Ganzjährig geöffnet (lanuitdesmusees.ch)
  • Workshops & Auditorium: Für Workshops, Konferenzen und Konzerte

Führungen und Veranstaltungen

  • Öffentliche und private Führungen von Kunsthistorikern
  • Bildungs-Workshops, Familienaktivitäten und Sonderveranstaltungen während Ausstellungen (lausannemusees.ch)

Ausstellungen und Sammlungen

  • Jahresprogramm: Zwei bis drei große Ausstellungen pro Jahr, die sich auf Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts konzentrieren, mit monografischen und thematischen Ausstellungen.
  • Bemerkenswerte vergangene Ausstellungen:
    • Pastelle vom 16. bis 21. Jahrhundert
    • Impressionistische Meisterwerke aus Schweizer Sammlungen
    • Schätze aus Barcelona: Von Cézanne bis Picasso
  • Kommende: Große Wiedereröffnung mit „Trésors du Petit Palais de Genève“ im Januar 2025 nach Renovierungsarbeiten.
  • Dauerhafte Sammlung: Konzentriert sich auf Schweizer und europäische Kunst, die periodisch im Dialog mit Leihgaben gezeigt wird.
  • Internationale Kooperationen: Partnerschaften mit dem Musée d’Orsay, dem Centre Pompidou und anderen (myswitzerland.com).

Tipps für Besucher

  • Beste Zeiten: Wochentags vormittags oder donnerstagabends für weniger Andrang
  • Dauer: 1–2 Stunden ideal für Museum und Gärten (makemytrip.com)
  • Fotografie: Nicht-Blitzfotografie in Parks und öffentlichen Bereichen erlaubt; Einschränkungen bei Ausstellungen
  • Vorausbuchung: Tickets und Führungen empfohlen
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten dringend empfohlen

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

  • Kathedrale von Lausanne: Gotisches Meisterwerk in der Nähe
  • Schloss St. Maire: Historisches Schloss
  • Bois de Sauvabelin: Waldpark mit Turm und See
  • Olympisches Museum: Feiert die olympische Geschichte

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten der Hermitage Foundation? A: Dienstag–Sonntag 10:00–18:00 Uhr, Donnerstags bis 21:00 Uhr. Montags geschlossen, außer an Feiertagen. Informationen zu aktuellen Zeiten finden Sie auf der offiziellen Website.

F: Wie kaufe ich Tickets? A: Kaufen Sie Tickets vor Ort oder online über die offizielle Website.

F: Ist das Museum barrierefrei? A: Ja, es ist komplett rollstuhlgerecht, mit barrierefreien Toiletten und Parkplätzen.

F: Sind Führungen verfügbar? A: Ja, für Einzelpersonen und Gruppen. Eine Vorabbuchung wird empfohlen.

F: Darf ich fotografieren? A: Nicht-Blitzfotografie ist im Park und in einigen öffentlichen Bereichen erlaubt; bei Ausstellungen gelten Einschränkungen.


Kontaktinformationen


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