Rang Mahal (Rotes Fort)

Neu-DelhiIndien 28° N · 77° E Aktualisiert May 2026

Das Rang Mahal wurde als Farbenpalast für die Ehefrauen der Mogulkaiser erbaut, später ausgeräumt und als Offizierskantine der Briten genutzt. ₹35 Eintritt für Inder.

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Rang Mahal (Rotes Fort) Foto: Airknight at English Wikipedia · CC BY 3.0
Zeitbedarf
1–2 Stunden (innerhalb des Komplexes des Roten Forts)
Eintritt
₹35 Inder / ₹550 ausländische Staatsangehörige / Kostenlos unter 15
Beste Reisezeit
Oktober bis März (kühle, trockene Jahreszeit)

Ein Palast, der „Palast der Farben“ heißt und keine Farbe mehr hat — das ist das Paradox, das dich im Rang Mahal im Roten Fort in Neu-Delhi, Indien, erwartet. Shah Jahans Kunsthandwerker bedeckten seine Decken mit Silber und Gold, bemalten seine Wände mit Pigmenten von solcher Leuchtkraft, dass das Gebäude seinen Namen erhielt, und leiteten Flusswasser durch seine Marmorböden, um die Luft zu kühlen. Heute findest du nackten Stein, abgetragene Oberflächen und Stille an einem Ort, an dem einst Wasserrauschen zu hören war — und genau diese Leerstelle macht diesen Ort so sehenswert.

Was du heute siehst, ist ein Skelett. Das Rang Mahal steht im südöstlichen Quadranten des Roten-Fort-Komplexes, ein langer Pavillon aus Kielbögen und weißem Marmor, der sich zu leeren Höfen öffnet. Besucher blicken durch Eisengitter auf einen Boden mit flachen Rinnen — den Resten des Nahr-i-Bihisht, des „Stroms des Paradieses“ — und gehen meist nach wenigen Minuten weiter. Das Licht im Inneren ist flach und grau. Kein Goldfang fängt es ein. Keine Mosaike brechen es in Farbe.

Doch gerade diese Leere erzählt eine dramatischere Geschichte als jeder unversehrte Palast. Das Rang Mahal war das innerste Heiligtum des mogulzeitlichen Zenana, eine Festung in der Festung, in der Frauen aus dem Kaiserhaus politischen Einfluss ausübten, gewaltige Privatvermögen verwalteten und in einer so vollständigen Abgeschiedenheit lebten, dass selbst die engsten Berater des Kaisers den Innenraum nie sahen. Nach dem Aufstand von 1857 machten britische Truppen aus dieser privaten Welt eine Militärkantine und entfernten Wände und Decken für ihre Zwecke. Die Farben verblassten nicht. Jemand hat sie entfernt.

Ein Besuch im Rang Mahal heißt, in der Lücke zwischen dem zu stehen, was war, und dem, was geblieben ist. Wenn du von der Diwan-I-Am — der Halle der öffentlichen Audienz — hierhergehst, überquerst du dieselbe Schwelle, die einst das öffentliche Leben des Kaisers von seinem privatesten Bereich trennte. Die Entfernung beträgt etwa 200 meters. Zu Shah Jahans Zeit war das die Distanz zwischen zwei verschiedenen Welten.

Sehenswürdigkeiten

  1. Der Nahr-i-Bihisht und das Lotusbecken

    Ein flacher Marmorkanal verläuft durch die gesamte zentrale Halle — 153 Fuß lang, also ungefähr die Spannweite einer Boeing 747 — und endet in einem lotusförmigen Becken, aus dem einst parfümiertes Wasser durch eine Düse aus Elfenbein sprühte. Das war der Nahr-i-Bihisht, der Strom des Paradieses, und er funktionierte als Klimaanlage des Palasts: Wasser aus dem Yamuna floss unter den Füßen der Frauen Shah Jahans hindurch, kühlte die Marmorböden und erfüllte die Halle mit dem Geräusch fließenden Wassers. Heute ist der Kanal trocken. Aber schaue auf seine Ränder. Jahrhunderte von fließendem Wasser und menschlichen Händen haben den Stein an manchen Stellen glatt geschliffen, und wenn du mit den Fingern über die Rillen fährst, spürst du die präzise von Hand gehauenen Kanäle, die die Strömung lenkten. Tausende namenlose Steinhauer formten diese Rinnen zwischen 1639 und 1648 unter der Aufsicht des Architekten Ustad Ahmad Lahori, desselben Geistes hinter dem Taj Mahal. Die Technik ist stilles Genie — keine Pumpen, keine Maschinen, nur Schwerkraft und obsessive Präzision. Stehe an einem Sommernachmittag hier, wenn die Hitze Delhis unerbittlich ist, und du verstehst, warum man das Paradies nannte.
  2. Die Shish-Mahal-Kammern

    An den nördlichen und südlichen Enden des Rang Mahal befanden sich einst zwei Kammern, die vom Boden bis zur Decke mit winzigen Splittern aus Spiegelglas und farbigem Glas besetzt waren — das Shish Mahal oder Glaspalast. Eine einzige Öllampe, die in einem dieser Räume stand, vervielfachte sich zu Tausenden von Lichtpunkten und verwandelte die Wände in etwas, das wie ein ins Innere versetzter Nachthimmel wirkte. Von diesem Glanz ist heute kaum noch etwas übrig. Nach dem Aufstand von 1857 machten britische Truppen aus dem Rang Mahal eine Offiziersmesse und entfernten oder zerstörten einen großen Teil der Innendekoration. Geblieben ist die Geometrie: die Kielbögen, die Proportionen der zentralen Halle mit ihren sieben Jochen, die Art, wie das Licht noch immer in Winkeln einfällt, die ahnen lassen, mit welcher fast astronomischen Sorgfalt die Spiegel gesetzt wurden. Der Verlust ist real und sichtbar. Aber das Gerüst des Entwurfs verrät dir, was der Raum einst jedem gestand, der darin stand — dass Macht für die Moguln nicht nur die Kontrolle über Territorium bedeutete, sondern auch über das Verhalten des Lichts selbst.
  3. Ein Gang durch den Zenana: Vom Diwan-i-Am bis an den Rand des Flusses

    Beginne am Diwan-i-Am, der Halle der öffentlichen Audienz, wo Bittsteller einst in der offenen Sonne standen. Gehe dann nach Osten zum Rang Mahal und achte darauf, wie sich die Architektur verändert — von einschüchterndem rotem Sandstein zu weißem Marmor, der auf Komfort zielt. Dieser Übergang von öffentlicher Macht zu privatem Luxus vollzieht sich auf ungefähr 200 Metern und spiegelt die soziale Architektur des Mogulhofs: Je näher man der Familie des Kaisers kam, desto weicher und kühler wurden die Materialien. Wenn du den Vorhof des Rang Mahal betreten hast, drehe dich nach Osten. Der Yamuna floss einst direkt darunter, und der Palast war so ausgerichtet, dass er seine Brisen einfing. Inzwischen hat sich der Fluss mehr als einen Kilometer entfernt verlagert, doch die östliche Arkade rahmt den Blick noch immer, als erwarte sie Wasser. Komme früh an einem Werktagmorgen — ab 10 Uhr füllen Reisegruppen die Gänge — und nimm einen am Eingangstor engagierten Führer mit. Die von der ASI zugelassenen wissen, welche Steine noch originaler Marmor aus der Zeit Shah Jahans sind und welche aus der britischen Epoche stammen. Dieser Unterschied verändert den ganzen Blick auf den Ort.

Deinen Besuch planen

Anreise
Nimm die Violet Line der Delhi Metro bis zur Station Lal Qila (Red Fort) — von dort sind es 5 Minuten zu Fuß bis zum Eingang am Lahori Gate. Mit dem Auto ist es technisch machbar, praktisch aber unerquicklich; der Verkehr in Alt-Delhi rund um Chandni Chowk kann eine Strecke von 3 km in eine 40-minütige Geduldsprobe verwandeln. Fahrdienste per App oder eine Auto-Rikscha aus dem Zentrum von Neu-Delhi kosten etwa ₹100–200 und ersparen dir einiges.
Öffnungszeiten
Stand 2026 öffnet der Komplex des Roten Forts bei Sonnenaufgang und schließt um 9:00 PM, auch wenn sich die äußeren Details des Rang Mahal am besten bei Tageslicht betrachten lassen — komme möglichst vor 4:00 PM an. Der gesamte Komplex ist montags geschlossen. Prüfe die Zeiten vor deinem Besuch auf der Website der ASI, da Feiertage und Sicherheitslagen den Ablauf gelegentlich ändern.
Benötigte Zeit
Wenn du die Hauptachse vom Diwan-i-Am zum Rang Mahal und zurück gehst, reichen 40 Minuten. Wenn du den gesamten Komplex des Roten Forts mit Diwan-i-Khas, Museen und Gärten wirklich erkunden möchtest, plane 2 bis 3 Stunden ein. Das Rang Mahal selbst sieht man von außen, daher verbringst du am Bauwerk allein nicht viel Zeit.
Tickets
Stand 2026 kostet der Eintritt in das Rote Fort, in dem das Rang Mahal eingeschlossen ist, ₹35 für indische Staatsangehörige und ₹500 für ausländische Besucher. Kinder unter 15 Jahren haben freien Eintritt. Buche online über das ASI-Portal, um die Schlange am Ticketschalter zu umgehen, die an Wochenenden leicht mehr als 20 Minuten dauern kann.
Barrierefreiheit
Die gepflasterte Hauptachse vom Lahori Gate zu den zentralen Pavillons ist mit dem Rollstuhl passierbar, aber der Bereich des Rang Mahal hat erhöhte Steinschwellen und unebene Kieswege ohne Rampen oder Aufzüge. Besucher mit Mobilitätseinschränkungen können die Außenansicht des Bauwerks trotzdem vom Hauptweg aus sehen. Rechne vor Ort nicht mit taktilen oder akustischen Hilfen.

Geschichte

Eine Festung in der Festung, die ihre Geheimnisse noch immer bewacht

Das Rang Mahal ist seit seiner Vollendung im Jahr 1648 durch mogulzeitliche Arbeiter und Kunsthandwerker ein Behälter für sichtbare und unsichtbare Macht. Seine Funktion hat sich von einer kaiserlichen Residenz über eine koloniale Kantine bis zu einem nationalen Denkmal gewandelt, doch eines hat fast vier Jahrhunderte überdauert: Das Gebäude trennt noch immer eine innere von einer äußeren Welt. Besucher können heute nicht eintreten. Sie blicken durch Barrieren auf einen Innenraum, den sie spüren, aber nicht erreichen können, und wiederholen damit im Kleinen die Erfahrung fast aller Menschen, die je davorstanden.

Diese Kontinuität des Ausschlusses ist das prägende Merkmal des Rang Mahal. In den 1640er Jahren hielten die Mauern des Zenana die Frauen des Hofes vor der Öffentlichkeit verborgen. Nach 1857 beschränkten britische Militärvorschriften den Zugang auf Offiziere. Heute hält der Archaeological Survey of India die Absperrungen aufrecht. Die Gründe ändern sich. Die Wirkung nicht. Man schaut hinein. Man geht nicht hinein.

Der Wendepunkt

Die private Welt des Kaisers und der General, der sie zerstörte

Die meisten Besucher nehmen an, das Rang Mahal sei ein Lustpalast gewesen — ein Ort der Unterhaltung, des Tanzes und des Genusses. Der Name legt das nahe. „Palast der Farben“ klingt nach Fest. Reiseführer verstärken dieses Bild manchmal noch und beschreiben ihn als Raum für die Muße des Kaisers. Der klassische Film Mughal-e-Azam hat dieses Bild weiter verankert, indem er seine berühmte Tanzszene im Shish Mahal auf die öffentliche Erinnerung an dieses Gebäude projizierte.

Doch die Wirklichkeit passt nicht dazu. Das Rang Mahal war das operative Zentrum des Zenana, wo Frauen wie Jahanara Begum — Shah Jahans älteste Tochter und eine der wohlhabendsten Personen der Welt des 17. Jahrhunderts — Handelsnetzwerke verwalteten, Dichter förderten und politische Bündnisse aushandelten. Jahanara kontrollierte persönlich ein Jahreseinkommen, das auf mehrere Millionen Rupien geschätzt wurde, mehr als die Staatskassen mancher europäischer Königreiche. Für sie war das Rang Mahal kein vergoldeter Käfig. Es war ein Machtzentrum, verborgen hinter Marmorgittern.

Der Wendepunkt kam nicht mit einem Mogul, sondern mit einem britischen Offizier. Nachdem indische Soldaten und Zivilisten 1857 gegen die East India Company aufgestanden waren, nahmen britische Truppen das Rote Fort ein und machten das Rang Mahal zur Kantine ihrer Garnison. Sie rissen die silberne Decke heraus. Sie entfernten die Einlegearbeiten. Sie legten den Nahr-i-Bihisht trocken. General John Nicholson, der noch im selben Jahr während der Belagerung von Delhi starb, wurde zum Symbol der gewaltsamen Rückeroberung — doch die namenlosen Soldaten, die den Innenraum ausweideten, richteten einen Schaden an, der jede Schlacht überdauerte.

Wenn man das weiß, sieht man anders hin. Diese kahlen Wände sind nicht das Ergebnis von Zeit oder Wetter. Sie sind das Ergebnis gezielter Entfernung. Das Rang Mahal wirkt nicht alt. Es wirkt ausgeräumt.

Was die Briten wegnahmen

Nach 1857 entfernten britische Truppen aus dem Rang Mahal die versilberte Decke, die vergoldeten Schnitzereien und einen großen Teil der Pietra-dura-Einlegearbeiten — Halbedelsteine, die in floralen Mustern in Marmor eingesetzt waren. Sie legten die Wasserkanäle trocken, die das Gebäude zwei Jahrhunderte lang gekühlt hatten. Die bemalten Wände, denen der Palast seinen Namen verdankt, wurden weiß übertüncht oder sauber abgeschabt. Kein genauer Bildnachweis der ursprünglichen Wandmalereien aus den 1640er Jahren ist erhalten geblieben, sodass das wahre Erscheinungsbild des Innenraums der historischen Vorstellungskraft überlassen bleibt. Übrig blieb die architektonische Hülle: Bögen, Säulen und die in den Boden geschnittenen Rinnen, in denen einst Wasser floss.

Was trotz allem bleibt

Die Kanäle des Nahr-i-Bihisht zeichnen noch immer ihren Verlauf über den Marmorboden nach, trocken, aber lesbar — eine Karte eines verschwundenen technischen Systems, das Wasser aus dem Fluss Yamuna heranführte und den Palast durch Verdunstung kühlte, wodurch die Innentemperatur in den brutalen Sommern Delhis um mehrere Grad sank. Die Kielbögen rahmen noch immer dieselben Sichtachsen, die Shah Jahans Architekten vorgesehen hatten. Und an jedem 15. August wird der Komplex des Roten Forts — einschließlich des stillen Rang Mahal — zur Bühne für die Feier des indischen Unabhängigkeitstags, wodurch sich ein Symbol mogulzeitlicher Kaisermacht und kolonialer Besatzung in eines nationaler Souveränität verwandelt. Die Rolle des Gebäudes als Träger politischer Bedeutung hat nie aufgehört. Nur die Politik hat sich verändert.

Tipps für Besucher

  • Schlepper ignorieren

    Betrüger in der Nähe des Eingangs behaupten, das Fort sei „heute geschlossen“, und versuchen, dich zu einem Laden oder Reisebüro umzuleiten. Geh einfach an ihnen vorbei zum offiziellen Ticketschalter — wenn die Tore offen sind, ist das Fort geöffnet.
  • Regeln zum Fotografieren

    Private Fotos sind im gesamten Komplex erlaubt, aber für Stative, Gimbals und professionelle Ausrüstung benötigst du eine schriftliche Genehmigung der ASI. Drohnen sind strikt verboten — keine Ausnahmen, keine Schlupflöcher.
  • Essen in Chandni Chowk

    Lass die kargen Cafés im Fort aus. Geh 10 Minuten bis zu Natraj Dahi Bhalla Corner für mit Joghurt übergossene Teigklöße (unter ₹100), oder probiere in der Paranthe Wali Gali gefüllte, frittierte Fladenbrote. Wenn du dir etwas gönnen möchtest, serviert Lakhori in der Haveli Dharampura verfeinerte Mughlai-Küche in einem restaurierten Herrenhaus.
  • Von Oktober bis Februar besuchen

    Die Sommer in Delhi klettern über 45 °C, und die steinernen Höfe des Roten Forts bieten überhaupt keinen Schatten. Von Oktober bis Februar sind die Temperaturen erträglich, und das weichere Licht lässt die verbliebenen Pietra-dura-Einlegearbeiten tatsächlich leuchten.
  • Erwartungen anpassen

    Reiseführer zeigen Nahaufnahmen der Marmorräume des Rang Mahal, doch Besucher dürfen nicht hinein — du siehst ihn nur hinter Absperrungen. Wenn du das vorher weißt, kannst du die Handwerkskunst des Äußeren würdigen, statt dich von den Absperrbändern betrogen zu fühlen.
  • Mit dem Diwan-i-Am verbinden

    Die natürliche Route führt vom Lahori-Tor durch den Diwan-i-Am, bevor du den Rang Mahal erreichst. Folge dieser Reihenfolge, statt wieder zurückzulaufen — sie entspricht dem Weg, den auch die Höflinge der Moguln von den öffentlichen zu den privaten Gemächern nahmen.

Häufig gefragt

Lohnt sich ein Besuch des Rang Mahal im Roten Fort?

Ja, aber passe deine Erwartungen an — du besuchst ein Skelett, keinen Palast. Die ursprünglichen Decken mit Goldauflage, die spiegelbesetzten Wände und die fließenden Kanäle mit parfümiertem Wasser sind verschwunden, erst geplündert bei Nadir Shahs Invasion von 1739 und dann von britischen Soldaten entfernt, die den Bau nach 1857 in eine Messe verwandelten. Was bleibt, ist die Geometrie aus Marmor und der Wasserkanal Nahr-i-Bihisht, der noch immer von der technischen Genialität der Moguln erzählt, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Kann man das Innere des Rang Mahal im Roten Fort betreten?

Nein, das Innere ist nicht zugänglich. Das Rang Mahal ist abgesperrt, und Besucher sehen es von äußeren Wegen und Öffnungen aus. Reiseführer zeigen manchmal Innenaufnahmen, die falsche Erwartungen wecken — plane also, das Bauwerk von außen zu bewundern, und konzentriere dich auf die Marmorkanäle und die gehauenen Steindetails, die vom Rand aus sichtbar sind.

Wie viel Zeit braucht man im Roten Fort, um das Rang Mahal zu sehen?

Etwa 40 Minuten, wenn du nur die Hauptachse vom Diwan-I-Am bis zum Rang Mahal abläufst. Wenn du den gesamten Komplex des Roten Forts erkunden möchtest — Museen, Gärten, Diwan-i-Khas — solltest du zwei bis drei Stunden einplanen. Ein früher Morgen an einem Werktag bietet die ruhigste Atmosphäre und das beste Licht auf dem Marmor.

Wie komme ich von Neu-Delhi zum Rang Mahal?

Nimm die Violet Line der Delhi Metro bis zur Station Lal Qila (Red Fort) und geh dann zum Eingang am Lahori Gate. Die Fahrt aus dem Zentrum von Neu-Delhi dauert je nach Startpunkt ungefähr 20–30 Minuten. Fahre besser nicht selbst — Parken in der Nähe von Alt-Delhi ist unerquicklicher, und eine Rikschafahrt von der Metrostation Chandni Chowk funktioniert genauso gut.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Rang Mahal im Roten Fort?

Oktober bis Februar, früh am Morgen. Die Sommerhitze in Delhi kann über 45°C steigen, und offene Höfe werden dann unerquicklich. Wintermorgen bringen kühle Luft und flach einfallendes Licht, das die gemeißelten Details im Marmor hervorholt — genau die Bedingungen, die sorgfältiges Schauen belohnen.

Wie hoch ist der Eintritt für das Rang Mahal im Roten Fort?

Für das Rang Mahal gibt es kein separates Ticket — es ist im allgemeinen Eintritt für das Rote Fort enthalten: ₹35 für indische Staatsangehörige und ₹500 für ausländische Besucher. Kinder unter 15 Jahren haben freien Eintritt. Buche online über das ASI-Portal, um die Schlange am Ticketschalter zu umgehen.

Was sollte man im Rang Mahal des Roten Forts auf keinen Fall verpassen?

Den Nahr-i-Bihisht — den flachen Marmorkanal, der durch die Mitte des Palasts verläuft. Die meisten Besucher laufen direkt darüber hinweg, ohne zu merken, dass es sich um ein ausgeklügeltes Kühlsystem handelte, das Wasser aus dem Yamuna leitete und die Innentemperatur um mehrere Grad senkte. Schau auf die Ränder des Kanals: Jahrhunderte von Wasserfluss haben den Stein glatt geschliffen. Stelle dich auf die Ostseite und blicke dorthin, wo der Yamuna einst floss — aus diesem Winkel sollte der Palast die Flussbrisen einfangen.

Ist das Rote Fort montags geschlossen?

Ja, der gesamte Komplex des Roten Forts einschließlich des Rang Mahal ist montags geschlossen. An den übrigen Tagen ist das Fort von Sonnenaufgang bis 9:00 PM geöffnet, auch wenn Tageslicht die architektonischen Details am besten zur Geltung bringt. Prüfe die aktuellen Zeiten vor deinem Besuch auf der Website der ASI, da sich Regeln gelegentlich ändern.

Quellen 16

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Bildnachweise (12)
  1. Red Fort 04 — Airknight at English Wikipedia — CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Red_Fort_04.jpg
  2. Chhatri of Rang Mahal inside the Red Fort — Tamjeed Ahmed — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chhatri_of_Rang_Mahal_inside_the_Red_Fort.jpg
  3. Ceiling of Rang Mahal, Red Fort, Delhi — Diego Delso — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ceiling_of_Rang_Mahal,_Red_Fort,_Delhi.jpg
  4. CAM00264 — Srishti11162004 — CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CAM00264.JPG
  5. Carved pillars in Rang Mahal — Ujala.chowdhry — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carved_pillars_in_Rang_Mahal.jpg
  6. Diwan-i-khash — Shivendujha — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Diwan-i-khash.jpg
  7. Fuerte Rojo-Delhi-India40 — Diego Delso — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fuerte_Rojo-Delhi-India40.JPG
  8. CAM00266 — Srishti11162004 — CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CAM00266.JPG
  9. Fuerte Rojo-Delhi-India41 — Diego Delso — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fuerte_Rojo-Delhi-India41.JPG
  10. Fuerte Rojo-Delhi-India31 — Diego Delso — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fuerte_Rojo-Delhi-India31.JPG
  11. From right to left-Rang Mahal, Khas Mahal, Dawat-i-Khas, Hammam (Royal Bath) — Ujala.chowdhry — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:From_right_to_left-Rang_Mahal,_Khas_Mahal,_Dawat-i-Khas,_Hammam_(Royal_Bath).jpg
  12. Fuerte Rojo-Delhi-India33 — Diego Delso — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fuerte_Rojo-Delhi-India33.JPG

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