Rotonde De La Villette
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Einleitung

Planen Sie eine Reise nach Paris? Verpassen Sie nicht die Barrière Saint-Martin, ein historisches Denkmal, das einen Einblick in Frankreichs glorreiche Vergangenheit bietet. Dieser Guide behandelt alles von der reichen Geschichte des Monuments bis hin zu praktischen Besuchertipps, einschließlich Öffnungszeiten, Ticketpreisen und nahegelegenen Attraktionen.

Geschichte

Ursprünge und Bau

Die Barrière Saint-Martin, auch bekannt als Porte Saint-Martin, ist ein historisches Denkmal im 10. Arrondissement von Paris. Sie wurde 1674 auf Befehl von König Ludwig XIV. errichtet, um seine militärischen Siege am Rhein und in Franche-Comté zu ehren. Das Tor ersetzte ein mittelalterliches Tor, das Teil der Stadtmauern war, die im 14. Jahrhundert von Karl V. errichtet wurden (French Moments).

Architektonisches Design

Die Porte Saint-Martin wurde von Pierre Bullet entworfen, einem Schüler von François Blondel, der auch die nahegelegene Porte Saint-Denis entworfen hat. Die Struktur ist ein Triumphbogen, der stark rustiziert und aus Kalkstein und Marmor gebaut ist. Er ist 18 Meter hoch und verfügt über einen großen zentralen Bogen, der von zwei kleineren Fußgängeröffnungen flankiert wird. In den Zwickeln des Bogens befinden sich vier Allegorien in Basreliefs, und das Gebälk der südlichen Fassade trägt eine lateinische Inschrift, die lautet: „Louis dem Großen, für den Sieg über die deutschen, spanischen und niederländischen Heere: der Dekan der Zunft und die Schöffen von Paris“ (Wikipedia).

Historischer Kontext

Der Bau der Porte Saint-Martin war Teil einer größeren Initiative zur Umgestaltung von Paris unter der Leitung von Jean-Baptiste Colbert, dem Finanzminister unter Ludwig XIV. Diese Periode sah die Entmilitarisierung der ehemaligen Stadtmauern und deren Ersatz durch einen Ring von Grands Boulevards. Die befestigten Tore wurden abgerissen und durch Triumphbögen ersetzt, die sowohl als monumentale Eingänge zur Stadt als auch als Symbole königlicher Macht und militärischen Erfolgs dienten (Wikipedia).

Der Mur des Fermiers Généraux

Die Barrière Saint-Martin war auch Teil des Mur des Fermiers Généraux, einer Umfassung, die zwischen 1784 und 1791 gebaut wurde, um den Warenverkehr zu kontrollieren und deren Besteuerung durch die Ferme générale zu ermöglichen. Diese Mauer war eine von mehreren Stadtmauern, die zwischen dem frühen Mittelalter und der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Der Bau der Mauer hinterließ eine große Grasfläche mit Weinreben und Gemüsegärten, die später Teil der urbanen Landschaft von Paris wurden (Wikipedia).

Restaurierung und Erhaltung

Die Porte Saint-Martin wurde 1988 restauriert, um ihre historische und architektonische Integrität zu bewahren. Diese Restaurierung war Teil einer breiteren Anstrengung, die historischen Denkmäler von Paris zu erhalten und ihre fortgesetzte Relevanz und Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit sicherzustellen (French Moments).

Kulturelle Bedeutung

Die Porte Saint-Martin ist einer von vier Triumphbögen in Paris, die anderen sind der Arc de Triomphe du Carrousel, der Arc de Triomphe de l’Étoile und die Porte Saint-Denis. Diese Bögen sind nicht nur wegen ihrer architektonischen Schönheit bedeutsam, sondern auch wegen ihrer historischen und kulturellen Bedeutung. Sie dienen als Erinnerungen an die militärische Geschichte Frankreichs und die Größe seiner königlichen Vergangenheit (French Moments).

Die Verbindung zum Canal Saint-Martin

Die Barrière Saint-Martin liegt in der Nähe des Canal Saint-Martin, einem malerischen 4,6 km langen Kanal in Paris, der den Canal de l'Ourcq mit der Seine verbindet. Der Kanal wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf Befehl von Napoleon Bonaparte gebaut, um Paris mit frischem Wasser zu versorgen und den Warentransport zu erleichtern. Der Kanal ist eine lebendige Zeitleiste, die das Wesen von Paris von den Tagen Napoleons I. bis zu den künstlerischen Reflexionen in den Gemälden von Alfred Sisley einfängt (My Paris Itinerary).

Besucherinformationen

Öffnungszeiten und Tickets

Während die Barrière Saint-Martin selbst ein Freiluftdenkmal ist und jederzeit besichtigt werden kann, können nahegelegene Attraktionen wie der Canal Saint-Martin spezifische Besuchszeiten haben. Überprüfen Sie immer die lokalen Richtlinien oder offiziellen Websites für die genauesten Informationen.

Barrierefreiheit

Das Gebiet ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, mit mehreren Métrostationen in der Nähe. Zu Fuß zu gehen ist auch eine großartige Möglichkeit, die Nachbarschaft und ihre vielen Attraktionen zu erkunden (Loving Travel).

Sicherheit

Während das Gebiet allgemein sicher ist, sollten Sie auf Taschendiebstähle achten, besonders bei großen Veranstaltungen und nächtlichen Aktivitäten (Loving Travel).

Gastronomie

Das Viertel bietet eine Vielzahl an gastronomischen Optionen, von hippen Bars und Nachbarschaftscafés bis hin zu exquisiten Restaurants. Beliebte Orte sind unter anderem das Hôtel du Nord und verschiedene Gastronomien entlang des Kanals (Rachel IRL).

Aktivitäten

Nutzen Sie die kostenlosen kulturellen, Freizeit- und Sportaktivitäten während Veranstaltungen wie Paris Plages. Der Kanal bietet auch Möglichkeiten für gemütliche Spaziergänge, Bootsfahrten und sogar freies Schwimmen an Sonntagen im Sommer (Sortir à Paris).

Nahegelegene Attraktionen

  • Canal Saint-Martin: Genießen Sie einen malerischen Spaziergang oder eine Bootsfahrt entlang dieses historischen Kanals.
  • Porte Saint-Denis: Ein weiterer Triumphbogen, ebenfalls von François Blondel entworfen, in der Nähe.
  • Parc des Buttes-Chaumont: Ein wunderschöner Park, ideal für einen entspannten Tag.

FAQ

  • Was sind die Öffnungszeiten der Barrière Saint-Martin? Das Monument selbst ist jederzeit zugänglich, aber überprüfen Sie die lokalen Richtlinien für nahegelegene Attraktionen.
  • Wie viel kosten die Tickets für die Barrière Saint-Martin? Es sind keine Tickets erforderlich, um das Monument zu besuchen.
  • Ist die Gegend sicher für Touristen? Generell sicher, aber seien Sie vorsichtig wegen Taschendiebstahl.
  • Welche nahegelegenen Attraktionen gibt es? Canal Saint-Martin, Porte Saint-Denis und Parc des Buttes-Chaumont.

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