Einleitung

Eingebettet in der pulsierenden Stadt Nagoya, Japan, ist der Higashiyama Zoo und Botanischer Garten ein ikonisches Reiseziel, das natürliche Schönheit, kulturelles Erbe und edukative Innovationen vereint. Dieser 1937 gegründete, 60 Hektar große Komplex ist eine der ältesten und gefeiertsten zoologischen und botanischen Einrichtungen Japans. Er beherbergt über 450 Tierarten – darunter den weltbekannten Shabani, den „gutaussehenden Gorilla“ – und mehr als 7.000 Pflanzenarten. Zu den Höhepunkten des Geländes zählen Japans ältestes öffentliches Gewächshaus (ein wichtiges nationales Kulturgut) und ein Gassho-zukuri-Haus, das vom UNESCO-Weltkulturerbe Shirakawa-go umgesiedelt wurde und es den Besuchern ermöglicht, sowohl architektonische Tradition als auch die Wunder der natürlichen Welt zu erleben (Hey Japan, Aichi Now, Taiwander Jessica).

Dieser umfassende Leitfaden hilft Ihnen bei der Planung Ihres Besuchs und deckt Geschichte, Eintrittspreise, Attraktionen, Barrierefreiheit, Veranstaltungs-Highlights und Konservierungsbemühungen ab.


Historischer Hintergrund und kulturelle Bedeutung

Ursprünge und Entwicklung

Der Higashiyama Zoo und Botanischer Garten wurde 1937 gegründet und spiegelt Japans wachsendes Interesse an öffentlichen Bildungs- und Freizeiträumen in der Vorkriegszeit wider. Das Gelände wurde als weitläufiger Raum für Erholung und Lernen konzipiert, wobei der botanische Garten Japans ältestes öffentliches Gewächshaus (fertiggestellt 1936 und heute ein wichtiges nationales Kulturgut) beherbergt (Taiwander Jessica).

Kriegszeit und Wiederaufleben

Während des Zweiten Weltkriegs sah sich der Zoo mit Ressourcenknappheit und Luftangriffsbedrohungen konfrontiert. Insbesondere arbeiteten die Mitarbeiter unermüdlich daran, die Tiere zu schützen, ein Beweis für ihr Engagement. Nach dem Krieg erweiterte der Zoo seine Tier- und Pflanzensammlungen und modernisierte seine Einrichtungen, einschließlich der Einführung einer der ältesten betriebsfähigen Monorailbahnen Japans, was seine zukunftsorientierte Ethos signalisierte (Aichi Now).

Kulturelle Bedeutung

Der botanische Garten gehört zu den umfassendsten Asiens und beherbergt das Gassho-zukuri-Haus – ein seltenes architektonisches Juwel aus Shirakawa-go (Aichi Now). Der Zoo war auch einer der ersten in Japan, der Koalas einführte, wobei das Ausstellungslogo von Akira Toriyama, dem Schöpfer von Dragon Ball, entworfen wurde (Hey Japan).


Besucherinformationen

Öffnungszeiten

  • Geöffnet: 9:00 – 16:50 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
  • Geschlossen: Montags (oder am nächsten Tag, wenn Montag ein Feiertag ist), 29. Dezember – 1. Januar
  • Aktualisierungen prüfen: Offizielle Website

Tickets und Eintritt

  • Erwachsene (Sekundarstufe II und höher): 500 Yen
  • Kinder (Sekundarstufe I und jünger): Kostenlos
  • Senioren (65+ Jahre): 100 Yen
  • Jahreskarte: 2.000 Yen (Erwachsene), 600 Yen (Senioren)
  • Kombiniertes Ticket Zoo & Fernsehturm: 640 Yen (Erwachsene), 160 Yen (Senioren)
  • Gruppenermäßigungen für Gruppen ab 30 Personen
  • Kauf: Vor Ort oder über offizielle Kanäle

Anreise

  • U-Bahn: Linie Higashiyama bis Station Higashiyama Koen (3 Gehminuten von Ausgang 3)
  • Bus: Mehrere Stadtbuslinien
  • Auto: Fünf Parkplätze mit 1.600 Stellplätzen (800 Yen pro Tag/Auto)
  • Barrierefreiheit: Leihgeräte für Rollstühle und Kinderwagen, barrierefreie Wege/Toiletten

Annehmlichkeiten

  • Toiletten, barrierefreie Einrichtungen, Schließfächer
  • Cafés, Imbissbuden, Verkaufsautomaten
  • Souvenirgeschäfte am Haupteingang und Fernsehturm
  • Stillräume und Wickelmöglichkeiten
  • Kostenlose Karten in englischer/japanischer Sprache

Hauptattraktionen

Zoo-Highlights

  • Shabani der Gorilla: Weltberühmt für seinen ausdrucksstarken Blick
  • Koalahaus: Klimatisierte Einrichtung, eine der wenigen in Japan
  • Asiatische und Afrikanische Savannen: Elefanten, Giraffen, Zebras, Nashörner
  • Raubtiergehege: Löwen, Tiger, Leoparden, Bären
  • Volière und Reptilienhaus: Flamingos, Pfauen, Japanische Riesensalamander
  • Pinguin- und Seehundgehege: Unterwasserblicke und tägliche Fütterungen
  • Kinderzoo: Haustiere, Streicheltiere
  • Fütterungserlebnisse: Sonntags um 14:00 Uhr (Tickets werden um 10:00 Uhr ausgegeben)

Botanischer Garten

  • Japanischer Garten: Kirschblüten im Frühling, Herbstlaub
  • Gewächshäuser: Sammlungen tropischer, subtropischer und Kakteen-/Sukkulentenpflanzen
  • Gassho-zukuri-Haus: Traditionelles Strohdachhaus aus Shirakawa-go
  • World Ricefish House: Aquarium für japanische Reisfische
  • Saisonale Ausstellungen: Über 1.000 Kirschbäume, Rosengarten, alpine Pflanzen
  • Aussichtspunkte: Panoramablicke über die Stadt und den Garten

Higashiyama Sky Tower

  • Höhe: 134 Meter
  • Aussichtsplattform: 360°-Blick auf Nagoya und, an klaren Tagen, die japanischen Alpen
  • Sky Restaurant: Mahlzeiten, Getränke und Stadtblicke

Vergnügungspark

  • Kleine Fahrgeschäfte und Attraktionen für Kinder

Naturschutz, Bildung und gemeinschaftliches Engagement

Naturschutzinitiativen

  • Artengefährdung: Zuchtprogramme für gefährdete Arten (Koalas, Elefanten, Giraffen, Rote Pandas) (HelloTravel), im Einklang mit globalen Standards (Ecocation)
  • Habitatwiederherstellung: Aufforstung und Wiederherstellung von Feuchtgebieten
  • Forschung: Kollaborationen zu Tierverhalten, Genetik und Gesundheit, die globale Best Practices informieren (Ecocation)

Bildung und öffentliche Wahrnehmung

  • Interaktive Ausstellungen: Führungen, Tierfütterungsdemonstrationen, Workshops (LikeNagoya)
  • Medaka Museum: Vielfältige Aquarien
  • Saisonale Veranstaltungen: Kirschblütenfeste, Herbstlaub, thematische Naturschutzevents

gemeinschaftliches Engagement

  • Familienleistungen: Verleih von Kinderwagen/Rollstühlen, Spielplätze, kinderfreundliche Gastronomie (LikeNagoya)
  • Veranstaltungen: Bildungsworkshops, Führungen hinter die Kulissen, stadtweite Initiativen (Update DeskHero)

Besuchertipps und FAQs

Praktische Tipps

  • Früh ankommen: Für ruhigere Ausstellungen und aktive Tiere
  • 3–4 Stunden einplanen: Um alles ausführlich zu erkunden
  • Fütterungszeiten und Veranstaltungen im Voraus prüfen
  • Fotografie: Erlaubt (in einigen Bereichen keine Blitzlichtfotografie)
  • Eigene Verpflegung: In Picknickzonen erlaubt

FAQs

F: Was sind die Öffnungszeiten? A: 9:00–16:50 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr), montags geschlossen sowie am 29. Dezember – 1. Januar.

F: Wie hoch sind die Eintrittspreise? A: Erwachsene 500 Yen, Senioren 100 Yen, Kinder (Sekundarstufe I und darunter) kostenlos.

F: Ist der Zoo barrierefrei? A: Ja; Verleih von Rollstühlen und Kinderwagen, barrierefreie Wege und Toiletten.

F: Gibt es Führungen und Fütterungserlebnisse? A: Ja, Verfügbarkeit im Besucherzentrum oder auf der offiziellen Website prüfen.

F: Darf ich Essen mitbringen? A: Ja, genießen Sie die Picknickbereiche im gesamten Park.


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