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Jijamata Udyaan
Mumbai·Indien·18° N · 72° E·Aktualisiert May 2026
Ein 75 Fuß hoher Uhrturm wurde Stein für Stein abgetragen und in diesem Garten von Mumbai aus dem Jahr 1861 wieder aufgebaut — und das ist nicht einmal die seltsamste Geschichte hier.
₹50 Erwachsene / ₹25 Kinder (3–12) / ₹300–400 ausländische Touristen
Beste Reisezeit
Oktober bis März
Humboldt-Pinguine watscheln durch ein temperaturgeregeltes Gehege, während 160 Jahre alte Affenbrotbäume ihre Äste darüber ausbreiten — das ist Jijamata Udyaan in Mumbai, Indien, ein Ort, an dem die kolonialen Ambitionen viktorianischer Botaniker auf eine der dichtesten Städte Asiens treffen. Die Einheimischen nennen ihn noch immer Rani Baug, den Garten der Königin, auch wenn die geehrte Königin heute Jijabai ist, die Mutter des Maratha-Kriegerkönigs Shivaji, nicht Victoria.
Auf rund 50 Acres in Byculla East verteilt — etwa so groß wie 28 auf engstem Raum zusammengepresste Fußballfelder in einem Viertel, in dem jeder Quadratmeter um seinen Platz kämpft — beherbergt der Garten mehr als 3.000 Bäume aus über 800 Arten. Einige dieser Exemplare sind älter als die indische Unabhängigkeitsbewegung. Die Luft riecht hier anders als im übrigen Mumbai: erdig, grün, mit einer leichten Süße von Frangipani-Blüten, die auf Wege fallen, die von anderthalb Jahrhunderten Schritten glatt poliert wurden.
Zoo und Garten liegen auf demselben Gelände, kamen aber erst Jahrzehnte nacheinander hinzu, und genau diese gespaltene Persönlichkeit prägt den Besuch bis heute. Eben liest man noch eine Messingplakette über einen Kanonenkugelbaum, der in den 1870er Jahren gepflanzt wurde, und im nächsten Moment beobachtet man einen Bengalischen Tiger hinter Glas. Ein 75 Fuß hoher Uhrturm im italienischen Stil steht nahe dem Eingang, stumm, seit sein Mechanismus stehen geblieben ist, und zeigt überhaupt keine Zeit mehr an — was seltsam passend wirkt für einen Ort, der sich wie eine Insel der Langsamkeit in einer Stadt anfühlt, die niemals innehält.
Der Eintritt kostet ₹50 für indische Erwachsene, ₹25 für Kinder und ₹300–400 für ausländische Besucher. Die Tore öffnen um 9 Uhr und schließen um 18 Uhr, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Mittwochs solltest du auslassen — dann bleibt die gesamte Anlage wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Der Bahnhof Byculla liegt rund 600 Meter entfernt, nah genug, dass der Weg dorthin schon Teil des Besuchs wird: Er führt durch Straßen, die innerhalb weniger hundert Schritte von Marktchaos zu Gartenruhe wechseln.
Recherchiert vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.
Sehenswürdigkeiten
Der botanische Garten und seine biologischen Kuriositäten
Zuerst kam der Garten — 1861, drei Jahrzehnte bevor überhaupt jemand daran dachte, Tiere hinzuzufügen. Diese Priorität ist bis heute sichtbar. Mehr als 4.000 Bäume verteilen sich über rund 50 Acres, also ungefähr die Fläche von 38 Fußballfeldern, und das Blätterdach ist so dicht, dass der Schritt durch das Tor aus dem Verkehr von Byculla wirkt, als hätte jemand die Lautstärke halbiert. Die Temperatur sinkt. Das Licht wird weich und gefleckt. Du stehst an dem Ort, den die Menschen in Mumbai seit über 160 Jahren die Lunge der Stadt nennen.
Suche besonders nach drei Bäumen. Der Baobab (Adansonia digitata) mit einem Stamm, breiter als ein Kleinwagen, sieht aus, als wäre er kopfüber eingepflanzt worden. Die Ficus benghalensis-Varietät krishnae — bekannt als Krishnas Butterbecher — bildet Blätter, die sich zu echten Bechern einrollen, eine genetische Besonderheit so selten, dass sich der Baum nur aus Stecklingen und nie aus Samen vermehren lässt. Und die meisten Besucher laufen am Heritiera littoralis einfach vorbei, einem Sundari-Baum mit silbrig unterlegten Blättern und einem Wurzelsystem wie gefrorene Blitze. Es ist das einzige Exemplar seiner Art in Maharashtra. Kein Schild weist darauf hin. Man muss wissen, wonach man sucht.
Dr. Bhau Daji Lad Museum
Mumbais ältestes Museum eröffnete 1872 innerhalb des Gartengeländes, und seine palladianische Fassade — weiße Steinsäulen, dunkle Geländer aus Gusseisen, verzierte Gesimse — wirkt noch immer, als sei sie entworfen worden, um mit dem tropischen Grün ringsum zu streiten. Dieser Streit ist schön. Im Inneren zeichnet die Sammlung mit Karten, Tonmodellen der alten Stadtviertel und Kunstgewerbe die industrielle und kulturelle Geschichte Mumbais nach und erzählt mehr über das Bombay des 19. Jahrhunderts, als es die meisten Geschichtsbücher schaffen.
Bevor du hineingehst, halte beim steinernen Elefanten nahe dem Eingang an. Arbeiter entfernten ihn ursprünglich aus den Elephanta-Höhlen, und 1864 zerbrach er, als er auf ein Schiff nach Großbritannien verladen wurde. Sir George Birdwood, der Kurator des Museums, setzte ihn mit großer Sorgfalt wieder zusammen. Wenn du genau hinsehen — wirklich genau — erkennst du noch immer die Bruchlinien, die sich wie verheilte Narben über die Flanken des Elefanten ziehen. Die Statue blieb. Die Briten bekamen sie nicht. Das wirkt wie das richtige Ende.
Ein Spaziergang durch die Zeit: vom Uhrturm zum Pinguingehege
Beginne am David Sassoon Clock Tower, einer 75 Fuß hohen Säule im italienischen Stil — ungefähr so hoch wie ein siebenstöckiges Gebäude — die Arbeiter 1865 ursprünglich außerhalb der Gartentore errichteten. 1926 zerlegte ein Team sie Stein für Stein und baute sie innerhalb des Geländes wieder auf, wo sie heute steht, stattlich und dauerhaft stehen geblieben. Von dort folge den radialen Wegen, die sich in einem Renaissance-Grundriss nach außen auffächern, entworfen, um Menschenmengen auseinanderzuziehen statt sie zusammenzuleiten. Die Symmetrie erlebt man am besten an den Wegkreuzungen, wo die Geometrie des Gartens plötzlich scharf wird wie ein Kaleidoskop, das zur Ruhe kommt.
Beende den Rundgang am Humboldt-Pinguin-Gehege, das 2017 hinzugefügt wurde und klimatisiert ist, damit seine Bewohner sich in einer Stadt wohlfühlen, in der die Luft selbst vier Monate im Jahr schwitzt. Genau dieser Kontrast macht den Reiz aus: viktorianischer Uhrturm und temperaturgeregelter Pinguinlebensraum, 160 Jahre, in denen sich der Garten neu erfunden hat, ohne die Nerven zu verlieren. Wenn möglich, komm du an einem Werktagmorgen. Der Zoo schließt jeden Mittwoch für Wartungsarbeiten, und an Wochenenden sind die Menschenmengen dicht genug, um die Wege fast ganz zu verdecken.
Deinen Besuch planen
Anreise
Der Bahnhof Byculla an der Central Line liegt rund 600 Meter entfernt — ein flacher, zehnminütiger Fußweg nach Süden entlang der Dr. Babasaheb Ambedkar Road. BEST-Busse halten nahe dem Eingang am Lalbaug Flyover, und appbasierte Taxis setzen dich direkt am Tor an der LJ Road in Byculla East ab. Parkplätze gibt es vor Ort, aber nur in begrenzter Zahl; der Zug ist die klügere Wahl.
Öffnungszeiten
Stand 2025 öffnen die Tore um 9:00 Uhr und schließen um 18:00 Uhr, letzter Einlass ist um 17:00 Uhr. Der Zoo bleibt jeden Mittwoch wegen Wartungsarbeiten geschlossen — ohne Ausnahme, ganz gleich, wie höflich du fragst. Das gilt das ganze Jahr über.
Benötigte Zeit
Eine gezielte Runde durch die Tiergehege und das Pinguin-Habitat dauert etwa 2 Stunden. Wenn du auch die botanischen Bereiche in Ruhe erkunden, unter den Affenbrotbäumen verweilen und das Dr. Bhau Daji Lad Museum auf dem Gelände besuchen möchtest, solltest du 3 bis 4 Stunden einplanen.
Tickets
Stand 2025 kostet der Eintritt für Erwachsene ₹50 (weniger als ein Dollar), Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren zahlen ₹25, und ein Familienpaket für vier Personen kostet ₹100. Ausländische Touristen zahlen ₹300–₹400. Buche online über das offizielle MCGM-Portal, um die manuelle Warteschlange zu umgehen — es gibt keinen gesonderten Schnellzugang, aber digitale Tickets gehen schneller.
Barrierefreiheit
Der Park erstreckt sich über rund 50 Acres, doch das Gelände ist größtenteils flach und mit befestigten Wegen versehen, sodass es mit dem Rollstuhl befahrbar ist. Auf der Hauptroute entlang der Tiergehege gibt es keine nennenswerten Stufen. In den botanischen Bereichen ist der Boden unter älteren Baumkronen stellenweise etwas uneben, aber nichts ist unpassierbar.
Fotogalerie
Der eindrucksvolle, dicke Stamm eines historischen Baobab-Baums ragt als natürliches Wahrzeichen aus dem üppigen Gelände des Jijamata Udyaan in Mumbai hervor. · Dinesh Valke from Thane, IndiaBesucher bewundern große, kunstvolle Blumenskulpturen traditioneller indischer Trommeln im Jijamata Udyaan in Mumbai. · Rudolph.A.FurtadoEin historischer Blick auf die ruhigen Wege und die klassische Architektur des Jijamata Udyaan in Mumbai, Indien. · UnknownUnknownEine detailreiche Bronzeskulptur einer Mutter, die ihre Kinder beschützt, steht inmitten der ruhigen, klassisch geprägten Architektur des Jijamata Udyaan in Mumbai. · Amey_AEine farbenfrohe Präsentation verschiedener Topfkakteen vor der Kulisse moderner Hochhäuser und des üppigen Grüns des Jijamata Udyaan in Mumbai. · Rudolph.A.FurtadoEin majestätischer, weit ausladender Banyanbaum steht als natürliches Wahrzeichen auf dem üppigen Gelände des Jijamata Udyaan in Mumbai. · Dinesh Valke from Thane, IndiaEine prachtvolle Blüte des Kanonenkugelbaums in voller Entfaltung zwischen ihren ungewöhnlichen kugelförmigen Knospen im historischen Jijamata Udyaan in Mumbai, Indien. · Pradeep717
Geschichte
Ein Garten, der seinen Namen änderte und seine Wurzeln behielt
Die Geschichte von Rani Baug sind eigentlich zwei ineinander verflochtene Geschichten: eine über Pflanzen, die andere über Macht. 1835 überließ die britische Verwaltung der Agri-Horticultural Society of Western India Land in Sewri, doch dieser Standort hielt nicht lange. 1861 begannen Arbeiter mit dem Bau eines neuen botanischen Gartens auf dem Mount Estate in Byculla, und Lady Frere öffnete die Tore am 19. November 1862 feierlich. Der Zoo kam erst drei Jahrzehnte später hinzu.
Was zwischen diesen Daten geschah — und im Jahrhundert danach — ist ein Protokoll darüber, wer entscheiden darf, was ein öffentlicher Garten bedeutet. Kolonialbeamte sahen ein Schaufenster imperialer Wissenschaft. Die Menschen in Mumbai sahen Schatten, Raum, einen Ort zum Durchatmen. Und 1969 sah die indische Regierung noch etwas anderes: einen Namen, der geändert werden musste.
Der Wendepunkt
Fünf Frauen, 433 Crores und die Bäume, die beinahe fielen
2007 schlug die Stadtverwaltung von Mumbai einen Modernisierungsplan im Wert von ₹433 Crores für Rani Baug vor. Die Entwürfe sahen kommerzielle Infrastruktur vor, die die ursprüngliche radial-axiale Anlage des Gartens ersetzt hätte — und denkmalgeschützte Bäume gefällt hätte, die älter sind als das Eisenbahnnetz der Stadt. Hutokshi Rustomfram, führende Treuhänderin des Save Rani Bagh Botanical Garden Committee, erkannte den Plan als das, was er war: die Umwandlung günstiger öffentlicher Grünflächen in etwas, das Bauträgern mehr diente als Familien.
Rustomfram und vier andere Frauen zogen mit einer Klage bis vor den Bombay High Court. Für sie persönlich stand weder Geld noch Ruhm auf dem Spiel — beides hatte sie nicht zu gewinnen — sondern das Prinzip, dass ein 150 Jahre alter Garten den Bewohnern der Stadt gehört und nicht ihren Auftragnehmern. Der Wendepunkt kam, als das Gericht den Denkmalwert des Gartens anerkannte und damit die zerstörerischsten Teile des Plans faktisch blockierte.
Die Bäume überlebten. Doch der Sieg bleibt unvollständig. Rustomframs Komitee argumentiert weiter, dass die BMC den Ort zuerst als Zoo und erst danach als botanischen Garten behandelt und Tiergehege über die lebende Sammlung seltener Bäume stellt, die diesen Ort unersetzlich macht.
Der koloniale Garten (1861–1890)
Britische Botaniker entwarfen die Victoria Gardens als wissenschaftliche Institution und füllten sie mit Exemplaren aus den Tropen aller Welt — Baobabs aus Afrika, Kanonenkugelbäume aus Südamerika, die seltene Krishna-Feige, die noch immer auf dem Gelände wächst. 1872 eröffnete im Komplex das Dr. Bhau Daji Lad Museum und gab dem Ort eine kulturelle Dimension, die seine Gründer ursprünglich nicht vorgesehen hatten. Der Zoo kam um 1890 hinzu, als die Stadtverwaltung das Gelände um 15 Acres erweiterte, um neben den Pflanzen auch Tiere unterzubringen.
Rückgewinnung und Umbenennung (1947–1969)
Die Unabhängigkeit 1947 veränderte die Identität des Gartens nicht sofort — weitere zwei Jahrzehnte blieb er die Victoria Gardens. Doch die symbolische Abrechnung kam 1969, als der Ort offiziell in Veermata Jijabai Bhosale Udyan umbenannt wurde, zu Ehren der Mutter von Chhatrapati Shivaji Maharaj. Etwa zur gleichen Zeit wurde die Bronzestatue von König Edward VII. auf seinem schwarzen Pferd — das ursprüngliche „Kala Ghoda“ — stillschweigend aus dem Fort District hierher versetzt, nachdem nationalistischer Vandalismus befürchtet worden war. Aus dem Garten einer Königin wurde der Garten einer Maratha-Mutter, und ein König zu Pferd fand Exil zwischen den Bäumen.
Moderne Spannungen (2007–heute)
Das 21. Jahrhundert brachte eine andere Art von Bedrohung: nicht Vernachlässigung, sondern aggressive Neubebauung. Der Streit um die Modernisierung 2007 legte eine Bruchlinie offen, die bis heute durch die Verwaltung des Ortes verläuft. Pinguingehege und verbesserte Tieranlagen sorgen für Schlagzeilen und Besucher, doch Naturschützer argumentieren, dass die botanische Sammlung — mit einigen Exemplaren, die sich nicht ersetzen lassen — nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit erhält. Die formelle Ausweisung des Gartens als geschützter botanischer Standort im Entwicklungsplan von Mumbai 2014–2034 wartet Berichten zufolge noch immer auf die endgültige Bekanntgabe.
Tipps für Besucher
Setze die Bäume an erste Stelle
Reiseführer verkaufen den Ort als Zoo, doch die Einheimischen kommen wegen der mehr als 3.000 Bäume und 800 Arten — darunter afrikanische Affenbrotbäume, breiter als ein Auto, und Kanonenkugelbäume, die du in keinem Stadtpark finden wirst. Der botanische Garten ist die eigentliche Hauptattraktion; die Tiere sind ein Bonus.
Lass das Museum nicht aus
Das Dr. Bhau Daji Lad Museum liegt auf demselben Gelände und beherbergt Mumbais älteste Sammlung kultureller Artefakte in prächtigen Sälen des Renaissance-Revival-Stils. Es zu übergehen, ist der größte Fehler, den Besucher hier machen.
Keine Speisen von außen
Am Eingang werden Taschen kontrolliert, und mitgebrachte Speisen und Getränke werden eingezogen. Drinnen gibt es eine kleine Kantine, aber die Auswahl ist schlicht — iss vor deiner Ankunft oder plane das Mittagessen danach in einem der Restaurants von Byculla.
Iss danach in Byculla
Persian Darbar, nur eine kurze Rikschafahrt entfernt, serviert Mughlai-Biryani, die den Weg in dieses Viertel schon für sich allein rechtfertigt (mittlere Preisklasse, rechne mit ₹400–600 pro Person). Wenn du günstiges Streetfood suchst, sind die Vada-Pav- und Grill-Sandwich-Stände rund um den Bahnhof Byculla die richtige Adresse.
Am besten von Oktober bis März
Mumbais Luftfeuchtigkeit zwischen April und September macht einen Spaziergang durch den Garten schnell zu einem Dampfbad. Komm zwischen Oktober und März, wenn die Temperaturen erträglicher sind, und am besten an einem Wochentagmorgen — an Wochenenden kann sich deine Zeit an jedem Gehege verdreifachen.
Ignoriere inoffizielle Guides
In der Nähe des Eingangs sprechen manchmal selbsternannte „Reiseleiter“ Besucher an und bieten besonderen Zugang oder Insidertouren an. Sie haben keine offizielle Verbindung zur Anlage. Der Park ist gut ausgeschildert und lässt sich problemlos auf eigene Faust erkunden.
Wo essen
local_dining
Das solltest du unbedingt probieren
Vada Pav — der „Mumbai-Burger“: ein scharf gewürztes Kartoffelpatty, frittiert und in einem weichen Brötchen mit Chutneys serviertPav Bhaji — ein dickes, buttriges Gemüsecurry mit gerösteten BrötchenBhel Puri und Sev Puri — würzige, knusprige Snacks aus Puffreis, Kartoffeln, Zwiebeln und ChutneysBhuna Rolls — scharf gewürztes Fleisch in Sauce, eingewickelt in dünnes Rumali RotiBombay Duck Fry — eine lokale Meeresfrüchte-Spezialität, ein Fisch, kein Geflügel, in knusprigem Teig frittiertSeekh Kebabs und Boti Kebabs — authentische Zubereitungen der Mogulküche, zart und fast auf der Zunge schmelzendChai — stark, milchig, oft mit Ingwer oder Kardamom gewürzt; gehört in Mumbai einfach dazu
Lion Heart Lounge
local favorite
Bar und Lounge€€€star4.0(1120)directions_walkDirekt gegenüber dem Zooeingang
Bestellen: Die Cocktails und die Auswahl an Premium-Spirituosen. Komm auf einen Drink am Abend nach dem Zoobesuch vorbei; die Lage ist kaum zu schlagen, und das Publikum ist wirklich lokal.
Wörtlich nur ein paar Schritte vom Zooeingang entfernt, trifft sich hier die Nachbarschaft nach einem Ausflug. Mit mehr als 1.100 Bewertungen ist es die verlässlichste Adresse in der unmittelbaren Umgebung für Drinks und gesellige Abende.
Caf退star4.0(67)directions_walkZu Fuß vom Zoo erreichbar
Bestellen: Leichte Snacks, Kaffee und Tee. Ideal für eine kurze Pause vor oder nach dem Zoobesuch, ganz ohne Touristenaufschlag.
Ein echtes Nachbarschaftscafé, das für Einheimische da ist, nicht für Reisegruppen. Die langen Öffnungszeiten ab 9 Uhr machen es ideal für ein frühes Frühstück vor dem Zoobesuch.
Bar und Küche€€star4.4(423)directions_walkSehr nah am Zoo
Bestellen: Barsnacks und unkomplizierte Gerichte. Mit 423 Bewertungen und soliden 4,4 Sternen ist das die erprobte Adresse für ein entspanntes Essen oder ein paar Drinks.
Ein fest etabliertes Stammlokal mit echter Kundentreue; 423 Bewertungen sprechen für sich. Die Öffnungszeiten bis 1 Uhr nachts machen es perfekt, wenn du nach einem langen Tag im Zoo noch essen gehen möchtest.
Caf退star4.4(17)directions_walkGegenüber von Ranibagh, sehr nah am Zoo
Bestellen: Café-Klassiker: Chai, Snacks und leichte Gerichte. Ein kleiner, authentischer Ort im Viertel, an dem du mehr Einheimische als Touristen siehst.
Das ist das echte Byculla: ein schlichtes, schnörkelloses Café, in dem die Stammgäste den Besitzer kennen. Perfekt für eine ehrliche lokale Erfahrung und ein günstiges Mittagessen oder eine Kaffeepause.
checkWenn du Streetfood-Stände besuchst, besonders für Pani Puri, wähle Anbieter, die gefiltertes Wasser verwenden, damit die Hygiene stimmt.
checkDas Viertel Byculla rund um den Zoo ist dicht mit echten lokalen Streetfood-Ständen besetzt, die sich an die tägliche Arbeiterschaft richten, nicht an Touristenfallen.
checkDie meisten empfohlenen Orte liegen in einem Umkreis von 5 bis 15 Minuten um den Zoo; für gehobene Küche fährst du Richtung Lower Parel oder in die Viertel CST/Fort.
checkIn Byculla wird Bargeld fast überall akzeptiert; viele kleine Cafés und lokale Lokale bieten möglicherweise keine Kartenzahlung an.
Food-Viertel:Byculla East — das unmittelbare Gebiet rund um den Zoo mit authentischen lokalen Lokalen und Streetfood-StändenKorridor an der Dr Babasaheb Ambedkar Road — der wichtigste Ausgehstreifen mit Cafés, Bars und unkomplizierten RestaurantsLower Parel — 10 bis 15 Minuten entfernt, mit größeren Restaurantclustern für gehobenere AdressenBereich CST/Fort — ein breiteres kulinarisches Zentrum mit größerer Küchenvielfalt und gehobenen Restaurants
Restaurantdaten bereitgestellt von Google
Häufig gefragt
Lohnt sich ein Besuch im Veermata Jijabai Bhosale Zoo?
Ja, aber komm eher wegen des botanischen Gartens und der historischen Architektur als wegen der Tiere. Der Zoo beherbergt Humboldt-Pinguine, Tiger und Leoparden, doch der eigentliche Anziehungspunkt sind 60 Acres mit jahrhundertealten Bäumen — mehr als 3.000 an der Zahl —, ein viktorianischer Uhrturm und das Dr. Bhau Daji Lad Museum, das älteste Museum Mumbais. Denke weniger an einen Zoo als an eine lebende Zeitkapsel der Stadt, an die Tiergehege angehängt wurden.
Wie viel Zeit braucht man im Veermata Jijabai Bhosale Zoo Mumbai?
Plane 3 bis 4 Stunden ein, wenn du die botanischen Bereiche, den Zoo und das Museum richtig sehen möchtest. Eine schnelle Runde nur durch die Tiergehege dauert etwa 2 Stunden. Das 60 Acres große Gelände entspricht ungefähr der Fläche von 30 Fußballfeldern, deshalb sind bequeme Schuhe wichtiger, als man denkt.
Wie komme ich vom Stadtzentrum von Mumbai zum Byculla Zoo?
Nimm die Central Line bis zum Bahnhof Byculla; der Zooeingang ist von dort etwa 10 Minuten zu Fuß entfernt (600 meters). Öffentliche Busse von BEST und App-Taxis erreichen den Ort ebenfalls problemlos — er liegt nahe dem Lalbaug Flyover in Byculla East. Parkplätze gibt es vor Ort, aber nur begrenzt, deshalb ist der Zug die klügere Wahl.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Byculla Zoo?
Von Oktober bis März ist das Wetter am angenehmsten und die Tiere sind am aktivsten. Komm an einem Werktag direkt um 9:00 AM, um Menschenmengen zu vermeiden — an Wochenenden ist viel Familienbetrieb. Während des Monsuns (Juni bis September) wird der Garten intensiv grün und atmosphärisch, doch die Luftfeuchtigkeit ist gnadenlos und die Wege können rutschig werden.
Ist der Byculla Zoo mittwochs geschlossen?
Ja, der Zoo und der Garten schließen jeden Mittwoch für Wartungsarbeiten — ohne Ausnahme. An allen anderen Tagen öffnen die Tore um 9:00 AM und schließen um 6:00 PM, letzter Einlass ist um 5:00 PM.
Wie hoch ist der Ticketpreis für den Veermata Jijabai Bhosale Zoo?
Der Eintritt für Erwachsene kostet ₹50, Kinder von 3 bis 12 Jahren zahlen ₹25, und eine vierköpfige Familie kommt für ₹100 hinein — damit ist es einer der günstigsten Ausflüge in Mumbai. Ausländische Touristen zahlen ₹300 bis ₹400. Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt, und Senioren mit gültigem Ausweis erhalten oft ebenfalls freien Eintritt. Du kannst online über das offizielle Mumbai-Zoo-Portal buchen und die manuelle Warteschlange überspringen.
Was sollte ich im Veermata Jijabai Bhosale Zoo auf keinen Fall verpassen?
Lass den Krishna-Feigenbaum (Ficus benghalensis variety krishnae) nicht aus — seine Blätter rollen sich zu Becherformen ein, eine botanische Anomalie, die sich nicht aus Samen ziehen lässt. Der steinerne Elefant nahe dem Museumseingang zeigt noch immer Bruchlinien von dem Moment, als britische Beamte ihn 1864 fallen ließen, während sie versuchten, ihn nach England zu verschiffen. Und das Dr. Bhau Daji Lad Museum direkt auf dem Gelände ist ein Museum von Weltrang, an dem die meisten Zoobesucher einfach vorbeigehen.
Darf man Essen in den Byculla Zoo mitbringen?
Nein, Essen von außerhalb ist nicht erlaubt, und Taschen werden am Eingang kontrolliert. Auf dem Gelände gibt es eine kleine Kantine für Snacks und Getränke. Nimm eine Wasserflasche mit — das Gelände umfasst 60 Acres, und Mumbais Hitze ist kein Spaß, besonders zwischen April und Juni.
Quellen11
Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen. Zuletzt aktualisiert: May 2026.
Piramal Aranya Blog — Bestätigte das Gründungsdatum 1861, Ticketpreise, die Zahl botanischer Arten und praktische Besucherinformationen.
Piramal Realty Blog — Historische Zeitleiste einschließlich der Gründung 1861, der Eröffnung des Dr. Bhau Daji Lad Museum 1872 und der wöchentlichen Schließung.
Travelously Yours — Angaben zum David Sassoon Clock Tower (1865, 1926 versetzt), zur Anekdote um den steinernen Elefanten und zur Versetzung der Kala-Ghoda-Statue.
Frontline (The Hindu) — Umfassende Berichterstattung über die Bewegung Save Rani Bagh, den Krishna-Feigenbaum, den Sundari-Baum, die radial-axiale Gartenanlage und die Kämpfe um den Denkmalschutz.
Wikipedia – Jijamata Udyaan — Zeitleiste der Landzuteilung an die Agri-Horticultural Society (1835), der feierlichen Eröffnung (1862), der Erweiterung des Zoos (1890) und der Geschichte der Kala-Ghoda-Statue.
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Bildnachweise (11)
Adansonia digitata L. (49573939542) — Dinesh Valke from Thane, India — CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adansonia_digitata_L._(49573939542).jpg
" Flower Show" at Veermata Jijabai Bhosle Udyan — Rudolph.A.Furtado — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:"_Flower_Show"_at_Veermata_Jijabai_Bhosle_Udyan.jpg
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