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Baneshwar-Shiva-Tempel
Koch Bihar·Indien·26° N · 89° E·Aktualisiert May 2026
Im Baneshwar-Tempel in Koch Bihar befindet sich ein Shiva-Linga 3.1 meters unter der Erde, und ein heiliger Teich mit seltenen Schildkröten prägt den Besuch ebenso sehr wie das Gebet.
Stufen hinunter zum Sanktuarium; Zugang mit Rollstuhl ist unwahrscheinlich
Den Baneshwar-Shiva-Tempel erreicht man, indem man hinabsteigt, nicht hinauf. Im Baneshwar-Shiva-Tempel in Koch Bihar, Indien, liegt das Shiva geweihte Heiligtum etwa 3,1 Meter unter dem Sockel, ungefähr so hoch wie ein eingeschossiger Raum, der in die Erde eingelassen wurde, und genau dieser Abstieg macht den Reiz des Ortes aus. Komm wegen der ungewöhnlichen Architektur, bleib wegen des Teichs mit seltenen Schildkröten und geh mit dem Gefühl, dass dieser Tempel seit Jahrhunderten mit der Schwerkraft, der Legende und der Geschichte ringt.
Das Äußere wirkt gedrungen und massiv statt prunkvoll: weiß getünchte Wände, dickes Mauerwerk, eine Kuppel und eine leichte Neigung nach Osten, die lokale Überlieferungen mit dem Erdbeben von 1897 in Verbindung bringen. Dann kippt die Stimmung. Im Treppenabgang wird der Weihrauch dichter, das Licht schwindet, und das Sanktuarium zieht dich hinab zum Lingam.
Baneshwar ist wichtig, weil es sich nicht auf eine einzige Deutung festlegen lässt. Bezirksunterlagen bringen den Tempel mit Maharaja Pran Narayan im 17. Jahrhundert in Verbindung, die lokale Überlieferung verlegt seinen Ursprung tiefer in den Bereich des Mythos, und die benachbarte Dighi macht die gesamte Anlage zu einem lebendigen Heiligtum, in dem Gottesdienst, Folklore und Naturschutz sichtbar zusammenkommen.
Recherchiert vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.
Sehenswürdigkeiten
Das abgesenkte Sanktuarium
Hier hört der Tempel auf, sich wie andere Tempel zu verhalten. Du steigst zum Shiva-Linga hinab, statt dich ihm auf einer erhöhten Achse zu nähern, ungefähr 3.1 Meter tief, also auf die Höhe eines hohen Wohnzimmers, in dunklere Luft, die nach Öl, Asche und nassem Stein riecht; die Wirkung ist intim, leicht unheimlich und weit einprägsamer, als das schlichte Äußere erwarten lässt.
Die Tempelhülle mit den dicken Mauern
Bleib einen Moment draußen stehen, bevor du hineingehst. Die angeblich 2.5 Meter dicken Mauern sind breiter, als ein Esstisch lang ist, was erklärt, warum das Gebäude weniger schmückend als befestigt wirkt, und wenn du genau hinsehen, entdeckst du vielleicht die leichte Neigung nach Osten, die lokale Berichte dem Erdbeben von 1897 zuschreiben; ein kleines architektonisches Schwanken, aber genug, damit das ganze Heiligtum zeitbewusst wirkt.
Baneswar Shiva Dighi und seine Schildkröten
Der Teich neben dem Tempel ist kein bloßes Dekor. Baneswar Shiva Dighi ist eine Biodiversity Heritage Site, und seine schwarzen Weichschildkröten geben dem Komplex ein zweites Gravitationszentrum: Pilger beugen sich über das Wasser, Kinder warten auf Bewegung, und die Oberfläche kann eine volle Minute still wirken, bevor ein dunkler Kopf hindurchbricht wie ein Gedanke, den der Teich für sich behalten wollte.
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Anreise
Der Baneshwar-Shiva-Tempel liegt in Baneswar, gleich außerhalb von Koch Bihar, und die meisten Besucher kommen auf der Straße aus der Stadt Koch Bihar. Vom Stadtzentrum oder aus dem Bahnbereich von New Cooch Behar sind Taxi oder Auto-Rikscha die praktische Wahl; die Fahrt dauert meist etwa 20 bis 30 Minuten, kurz genug, dass es sich anfühlt, als ginge ein Viertel ins nächste über. Den Flughafen Cooch Behar gibt es, aber Stand 2026 solltest du dich ohne Prüfung des aktuellen Betriebs nicht auf regelmäßige Weiterverbindungen verlassen.
Öffnungszeiten
Stand 2026 würde ich den Tempel eher als täglichen Gebetsort behandeln als als Museum mit sauber ausgehängten Zeiten. Lokale bengalische Berichte nennen regelmäßigen täglichen Darshan, doch Festtage, besonders Shiv Chaturdashi, können die Warteschlangen verlängern und den Zugang verändern, also prüfe es am selben Tag vor Ort, wenn du zum Morgengrauen oder am Abend hineinmöchtest.
Benötigte Zeit
Plane für den Tempel 30 bis 45 Minuten ein, wenn du Darshan möchtest, das abgesenkte Sanktuarium sehen und am Dighi mit seinen berühmten Schildkröten kurz verweilen willst. Reserviere 60 bis 90 Minuten, wenn du während einer belebten Puja-Zeit kommst, denn dann kann sich die Schlange zum Linga langsam durch einen kompakten Raum bewegen, der kaum größer ist als ein kleines Dorfhaus.
Kosten
Die Recherche für April 2026 ergab keine offizielle Ticketseite und keine ausgeschriebene Eintrittsgebühr für gewöhnliche Tempelbesuche, was meist bedeutet, dass Darshan kostenlos ist und Spenden freiwillig sind. Nimm trotzdem Bargeld in kleinen Scheinen mit; Opfergaben im Tempel und der Nahverkehr rund um Koch Bihar laufen noch häufiger mit Banknoten und Münzen, als Reisende erwarten.
Fotogalerie
Der historische Baneshwar-Shiva-Tempel in Koch Bihar, Indien, gilt als ruhiges und gepflegtes architektonisches Wahrzeichen. · Amitabha GuptaAnsicht des historischen Baneshwar-Shiva-Tempels in Koch Bihar, Indien, mit seiner traditionell weiß getünchten Architektur und einem benachbarten Nandi-Schrein. · Amitabha GuptaDer historische Baneshwar-Shiva-Tempel in Koch Bihar, Indien, zeigt traditionelle weiß getünchte Architektur und eine markante Nandi-Stierstatue. · Amitabha GuptaDer historische Baneshwar-Shiva-Tempel in Koch Bihar, Indien, zeigt eindrucksvolle weiß getünchte Architektur und einen ruhigen Innenhof. · Amitabha GuptaDer historische Baneshwar-Shiva-Tempel in Koch Bihar, Indien, zeigt traditionelle weiße Architektur und einen ruhigen Innenhof. · Amitabha GuptaAnsicht des historischen Baneshwar-Shiva-Tempels in Koch Bihar, Indien, mit seiner markanten weißen Kuppel und dem friedlichen Innenhof. · Amitabha GuptaDer Baneshwar-Shiva-Tempel ist eine historische religiöse Stätte mit weißer Kuppel im Distrikt Koch Bihar in Westbengalen, Indien. · Amitabha Gupta
Geschichte
Ein Tempel, der in die Erzählung hinabsank
Der Baneshwar-Shiva-Tempel taucht mit etwas Unsicherheit, aber großer Beständigkeit in den Quellen auf. Die Verwaltung des Distrikts Cooch Behar führt ihn unter den alten Überresten des Distrikts und erklärt, dass Maharaja Pran Narayan, der von 1626 bis 1665 regierte, den Tempel während seiner Herrschaft erbaut oder repariert habe.
Diese Formulierung ist wichtig. Sie weist auf ein königliches Eingreifen im 17. Jahrhundert hin, klärt aber nicht, ob Pran Narayan das Heiligtum gründete oder etwas Älteres restaurierte, und die lokale Überlieferung nennt weiterhin andere Gründer, von Nara Narayan bis zum Khen-Herrscher Nilambar.
Der Wendepunkt
Pran Narayan und das Heiligtum unter der Erde
Die am besten belegte historische Figur hier ist Maharaja Pran Narayan. Distriktunterlagen bringen ihn mit Baneswar in Verbindung, und selbst die vorsichtige Formulierung „erbaut oder repariert“ verrät etwas über den Charakter des Tempels: Das war bereits ein Ort, den man zu bewahren lohnte, kein unbeschriebenes Feld königlichen Ehrgeizes.
Das Bauwerk, das er hinterließ, wirkt wehrhaft, fast trotzig. Sekundäre, archäologisch gestützte Zusammenfassungen beschreiben ein Heiligtum von etwa 9.6 Metern Seitenlänge, ungefähr die Grundfläche eines kleinen Stadtkiosks, mit Mauern von rund 2.5 Metern Stärke, breiter als ein Kingsize-Bett lang ist, und einem Sanktuarium, das man über hinabführende Stufen zu einem Linga unter dem Bodenniveau erreicht.
Diese Bewegung nach unten ist das historische Argument des Tempels in Stein. Könige reparierten ihn, Erdbeben könnten ihn geneigt haben, Priester hielten die Rituale am Leben, und noch immer verlangt das Heiligtum von jedem Besucher, sich zu senken, bevor er sehen kann, weswegen er gekommen ist.
Wo die Überlieferung endet und die Legende beginnt
Der Legende nach trug Banasura, der Asura-König und ein Verehrer Shivas, einen Linga durch diese Gegend und setzte ihn genau hier ab, nur um festzustellen, dass er sich nicht mehr bewegen ließ. Die Einheimischen erzählen noch immer Versionen, die mit Usha und Aniruddha verbunden sind, doch diese Geschichten gehören zur heiligen Vorstellungswelt, nicht zur belegten Geschichte, und dem Tempel bekommt es, dass beide Ebenen lebendig bleiben, ohne dass man die eine mit der anderen verwechselt.
Die Messe, der Teich und ein lebendiger Tempel
Offizielles Material des Distrikts zeigt, dass die Baneswar-Messe bereits im Jahresbericht des Königreichs Koch für 1884-85 verzeichnet war, was bedeutet, dass der Tempel nicht bloß ein altes Bauwerk, sondern ein Treffpunkt mit bürgerschaftlichem Gewicht war. Diese lebendige Rolle bekam am 3. Juli 2020 eine weitere Dimension, als Baneswar Shiva Dighi als Biodiversity Heritage Site ausgewiesen wurde und damit die Zukunft des Tempels ebenso eng an die schwarzen Weichschildkröten in seinem Teich band, wie seine Vergangenheit an Könige gebunden ist.
Tipps für Besucher
Schuhe aus
Dies ist ein aktiver Shiva-Tempel, also ziehe vor dem Betreten des Gebetsbereichs die Schuhe aus und kleide dich mit etwas Zurückhaltung. Die Stimmung kippt schnell, sobald du zum Linga hinabsteigst, von Tageslicht und Stimmen zu Stein, Weihrauch und einer stilleren Form der Aufmerksamkeit.
Früh kommen
Am frühen Morgen hast du das sanfteste Licht auf dem weiß getünchten Bau und den geringsten Andrang in der Schlange. Festtage sind etwas ganz anderes, besonders rund um Shiv Chaturdashi, wenn der Tempel schon lange vor hochstehender Sonne voll wirkt.
Erst fragen
Mache Außenaufnahmen nur dann frei, wenn Tempelpersonal oder Gläubige damit erkennbar einverstanden sind. Im Sanktuarium, wo der Linga etwa 3.1 Meter unter dem Sockel liegt, fragst du vor dem Fotografieren nach; Blitzlicht ist in dieser engen, dunklen Kammer selbst dann keine gute Idee, wenn niemand dich daran hindert.
Verhalten im Sanktuarium
Das seltsamste Geheimnis des Tempels ist vertikal: Du gehst zu Shiva hinunter, statt zu ihm hinaufzusteigen. Gehe langsam auf den Stufen, sprich leise und blockiere den schmalen Zugang nicht, während du Opfergaben ordnest oder Handyfotos machst.
Mit dem Dighi verbinden
Eile nach dem Darshan nicht gleich weiter. Der Baneswar Shiva Dighi neben dem Tempel wurde am 3. Juli 2020 als Biodiversity Heritage Site ausgewiesen, und die schwarzen Weichschildkröten geben dem Ort eine zweite Lebensgeschichte, halb Heiligtum, halb Warnung des Naturschutzes.
Kleingeld dabeihaben
Nimm Rupien in kleinen Scheinen für Opfergaben, Autos und Snacks in Baneswar mit. Das ist die Art von Ort, an der passendes Geld Zeit und peinliche Pausen spart, besonders wenn du nach einem Tempelstopp wieder auf die Straße zurückkehrst, statt einen halben Tag dort zu verbringen.
Wo essen
local_dining
Das solltest du unbedingt probieren
Sidal — fermentierte Fischzubereitung, das charakteristische Rajbanshi-GerichtChheka — traditionelle lokale Rajbanshi-ZubereitungPelka — klassisches Rajbanshi-Gericht nach HausfrauenartShukati — getrockneter Fisch, eine wichtige ProteinquelleChoba oder Bhorta — geröstete Stampfgerichte (Aubergine, Kartoffel, Fisch oder Fleisch)Panta bhat — fermentierter Reis, traditionelles FrühstücksgerichtKachu shak, lafa shak, sajna pata — lokale BlattgemüseFisch und Reis — die grundlegende Kombination der Küche von Koch BiharMughlai Parantha — blättriges, gehaltvolles Fladenbrot (probiere es bei Mitali in der Stadt)Samosa — knusprige, würzige Dreiecke (Samrat Sweets in der Stadt)
Bhai Bhai fastfood and briyani house
local favorite
Fast Food & Biryani€€star5.0(3)directions_walkZu Fuß vom Tempel erreichbar
Bestellen: Das eigentliche Highlight ist das Biryani — duftendes, gut gewürztes Dum Biryani, für das sich Einheimische tatsächlich anstellen. Lass das generische Fast Food aus und geh direkt zum Biryani.
Hier essen die Leute aus der Tempelgegend, nicht die Touristen. Perfekte 5,0 Bewertung, und nach dem Besuch des Baneshwar-Shiva-Tempels bist du praktisch schon vor der Tür.
Indisches Restaurant€€star5.0(1)directions_walkDirekt am Tempelgelände
Bestellen: Direkt an der Shiv Mandir Road gelegen, ist dies die nächstgelegene Option mit Sitzplätzen zum Tempel selbst. Nimm traditionelle bengalische Currys mit Reis — ehrliches, schmuckloses Essen.
Saha ist ein richtiges Viertelrestaurant direkt an der Tempelstraße, wo du neben Pilgern und Einheimischen isst statt neben Touristen. Ideal für eine Mahlzeit nach dem Tempelbesuch, ohne die Gegend zu verlassen.
Cafe€€star3.1(9)directions_walkIn der Nähe des Tempels
Bestellen: Kalte Getränke, Shakes und Eiscreme — genau die Art von Ort, in die man sich nach einem Tempelrundgang in der Hitze flüchtet. Einfach, erfrischend, ohne jedes Getue.
Das ist deine beste Adresse für einen schnellen Kaffee, Chai oder ein kaltes Getränk ganz in der Nähe des Tempels. Geöffnet von 8 AM bis 10 PM, also kannst du dich vor oder nach deinem Besuch etwas holen.
Momos, chinesisch, Cafe€€star4.2(45)directions_walk8.7 km vom Tempel entfernt (kurze Fahrt mit Auto-Rikscha/Taxi)
Bestellen: Gedämpfte Chicken Momos sind die Spezialität — weich, perfekt gefaltet und mit Suchtpotenzial. Bestelle das Momo-Kombo und einen Shake. Lass den Moburg aus, es sei denn, du bist sehr hungrig.
Wenn du ins Stadtzentrum von Koch Bihar fährst, ist dies der beste Halt im Cafe-Stil mit ernst zu nehmender Momo-Kompetenz und einer richtigen Atmosphäre. Auf mehreren Lieferplattformen vertreten und mit solider lokaler Stammkundschaft.
checkRund um den Tempel gibt es nur wenige Restaurants; iss direkt dort bei Bhai Bhai oder Saha, oder plane eine kurze Fahrt mit dem Auto-Rikscha ins Stadtzentrum von Koch Bihar für mehr Auswahl ein.
checkRita Ice Bar ist deine einzige verlässliche Cafe-Option in unmittelbarer Nähe des Tempels — geöffnet von 8 AM bis 10 PM, ideal für Chai oder kalte Getränke zwischen den Tempelbesuchen.
checkBiryani ist hier die erste Wahl; Bhai Bhai macht es gut, und Aayaat Biryani in der Stadt ist die Adresse, wenn du gezielt dafür hinfahren.
checkLokale Rajbanshi-Gerichte wie Sidal, Pelka und Chheka stehen selten auf Restaurantkarten — frag Einheimische oder such einfache Lokale im Hausmannskost-Stil für die echte Version.
checkDie meisten kleinen Restaurants nahe dem Tempel veröffentlichen ihre Öffnungszeiten nicht online; ruf vorher an oder frag in deinem Hotel nach.
checkDas Stadtzentrum von Koch Bihar ist nur 8–11 km entfernt; eine kurze Fahrt mit dem Auto-Rikscha eröffnet deutlich bessere Restaurantoptionen.
Food-Viertel:Tempelgebiet von Baneswar — lokales Biryani und schnelle Snacks, kaum touristische InfrastrukturStadtzentrum von Koch Bihar — größte Konzentration an Restaurants mit Sitzplätzen, Cafes und StreetfoodSuncity Road, Koch Bihar — Zone für Cafes und Momo-Spezialisten
Restaurantdaten bereitgestellt von Google
Häufig gefragt
Lohnt sich ein Besuch des Baneshwar-Shiva-Tempels?
Ja, besonders wenn du Tempel mit starkem Ortsgefühl mehr schätzt als geschliffen wirkende Pracht. Die Überraschung ist hier das Sanktuarium: Der Shiva-Linga liegt etwa 3.1 Meter unter dem Sockel, ungefähr so hoch wie ein eingeschossiger Raum, sodass du in kühlere Luft, gedämpftes Licht und den Geruch von Weihrauch und altem Stein hinabsteigst. Der Tempelteich und seine berühmten Schildkröten geben dem Besuch eine lokale Prägung, die im Gedächtnis bleibt.
Wie viel Zeit braucht man für den Baneshwar-Shiva-Tempel?
Die meisten Besucher brauchen 45 Minuten bis 1 Stunde. Nimm dir mehr Zeit, wenn du den Tempelteich beobachten, zum Gebet innehalten oder während Shivaratri kommen willst, wenn Messe und Menschenmengen alles verlangsamen. Das ist kein Ort, den man hastig abhakt.
Wer hat den Baneshwar-Shiva-Tempel gebaut?
Die sicherste Antwort lautet, dass Unterlagen des Distrikts Cooch Behar den Tempel mit Maharaja Pran Narayan verbinden, der von 1626 bis 1665 regierte und ihn erbaut oder repariert haben soll. Ältere lokale Überlieferungen setzen den Ursprung weiter zurück und nennen Nara Narayan, Raja Jalpeswar oder Nilambar aus der Khen-Dynastie. Diese früheren Zuschreibungen gehören in den Bereich der Tradition oder der wissenschaftlichen Debatte, nicht zu gesicherten Tatsachen.
Warum ist der Baneshwar-Shiva-Tempel berühmt?
Der Baneshwar-Shiva-Tempel ist berühmt für sein abgesenktes Sanktuarium und für den daneben liegenden Baneswar Shiva Dighi, dessen schwarze Weichschildkröten Teil der Identität des Tempels wurden. Der Linga liegt unter Bodenniveau, was die ganze Stimmung des Besuchs verändert; man betritt den Ort nicht einfach, man steigt zu ihm hinab. Die Legende verbindet das Heiligtum mit Banasura, einem Verehrer Shivas, und gibt dem Ort damit eine weitere Schicht lokalen Glaubens.
Was ist besonders am Baneshwar-Shiva-Tempel?
Sein merkwürdigstes Merkmal ist ganz physisch: Das Heiligtum führt zum Linga hinab, statt dich nach oben zu heben. Ältere architektonische Beschreibungen sagen, dass die Struktur etwa 9.6 Meter im Quadrat misst, ungefähr die Grundfläche eines kleinen Stadtbusses, mit Mauern von rund 2.5 Metern Stärke, dicker als viele Kompaktwagen breit sind. Lokale Berichte und Sekundärquellen sagen außerdem, dass sich der Tempel nach dem Erdbeben von 1897 leicht nach Osten neigt.
Stehen die Schildkröten am Baneshwar-Shiva-Tempel unter Schutz?
Ja, der Tempelteich hat eine formale ökologische Bedeutung, auch wenn der Schutz die Sorge über das Sterben der Schildkröten nicht beendet hat. Baneswar Shiva Dighi wurde am 3. Juli 2020 als Biodiversity Heritage Site ausgewiesen, und Berichte aus den Jahren 2023 und 2025 zeigen die lokale Beunruhigung über die Sterblichkeit schwarzer Weichschildkröten. Diese Spannung gehört hier zur Geschichte: Gebetsort, Wahrzeichen und empfindlicher Lebensraum an einem einzigen Ort.
Quellen14
Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen. Zuletzt aktualisiert: May 2026.
Distrikt Cooch Behar, königliche Geschichte — Lieferte den belegten Verweis auf Maharaja Pran Narayan und die Daten seiner Regierungszeit sowie historischen Kontext zum Distrikt.
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Bildnachweise (18)
File:Baneswar Shiva Temple and Baneswar Shiva Dighi, Baneswar, Cooch Behar, WB, In 04 — Kingshuk Mondal — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneswar_Shiva_Temple_and_Baneswar_Shiva_Dighi,_Baneswar,_Cooch_Behar,_WB,_In_04.JPG
File:Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 18 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_18.jpg
File:Baneshwar Shiva temple in backdrop of Shiva Dighi in Coochbehar District, West Bengal 1 — Kingshuk Mondal — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneshwar_Shiva_temple_in_backdrop_of_Shiva_Dighi_in_Coochbehar_District,_West_Bengal_1.jpg
File:Baneswar Shiva Temple, Baneswar, Cooch Behar, WB, In 14 — Kingshuk Mondal — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneswar_Shiva_Temple,_Baneswar,_Cooch_Behar,_WB,_In_14.JPG
File:Baneshwar Shiva temple in Coochbehar District, West Bengal 6 — Kingshuk Mondal — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneshwar_Shiva_temple_in_Coochbehar_District,_West_Bengal_6.jpg
File:Baneshwar Shiva temple in backdrop of Shiva Dighi in Coochbehar District, West Bengal 4 — Kingshuk Mondal — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:File:Baneshwar_Shiva_temple_in_backdrop_of_Shiva_Dighi_in_Coochbehar_District,_West_Bengal_4.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 01 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_01.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 05 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_05.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 04 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_04.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 06 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_06.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 03 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_03.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 07 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_07.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 02 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_02.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 08 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_08.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 10 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_10.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 11 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_11.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 12 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_12.jpg
Baneshwar Shiva Temple at Cooch Behar District in West Bengal 09 — Amitabha Gupta — CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baneshwar_Shiva_Temple_at_Cooch_Behar_District_in_West_Bengal_09.jpg
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