Lohnt sich ein Besuch in Bacolor, Philippinen?
Ja – besonders wenn Sie sich für Kolonialgeschichte, Katastrophenerbe oder Fotografie interessieren. Die versunkene Kirche von San Guillermo, deren Empore sich nun auf Straßenniveau befindet und deren Glockenturm aus einer grauen Lahar-Ebene aufragt, ist einer der wahrhaft eindrucksvollsten Anblicke auf den Philippinen. Der Besuch nimmt etwa einen halben Tag in Anspruch und lässt sich ideal mit der Betis-Kirche im nahegelegenen Guagua zu einer vollständigen Kulturroute kombinieren.
Was ist die versunkene Kirche von Bacolor?
Die San Guillermo Gemeinde-Kirche wurde um 1576 gegründet und ist ein nationales Kulturschatz-Denkmal der Klasse I. Nach aufeinanderfolgenden Lahar-Strömen aus dem Ausbruch des Mount Pinatubo 1991 begruben 5–6 Meter vulkanische Sedimente das Erdgeschoss – sodass die Empore zum neuen Eingang wurde und die Gräber des Kirchhofs halb in der Asche versunken sind. Sie ist heute immer noch eine aktive Gemeinde, was sie bemerkenswert macht und sie von einer bloßen Ruine unterscheidet.
Wie komme ich von Manila nach Bacolor, Pampanga?
Nehmen Sie einen Bus von Pasay (EDSA) oder Cubao nach San Fernando, Pampanga – die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 1,5 bis 2 Stunden. Von San Fernando aus kostet eine Fahrt mit dem Tricycle in die Stadt Bacolor etwa 50–100 ₱ und dauert circa 15–20 Minuten. Die gesamte Reise dauert in jede Richtung 2 bis 2,5 Stunden; planen Sie bei der Rückfahrt nach Manila an einem Wochenendnachmittag ausreichend Zeit für den Verkehr ein.
Wie viele Tage brauche ich in Bacolor?
Bacolor ist ein Ausflug für einen halben Tag – die versunkene Kirche und die angrenzenden historischen Ruinen können in 2–3 Stunden zu Fuß erkundet werden. Die meisten Reisenden kommen als Tagesausflug von Manila, Clark oder San Fernando und kombinieren Bacolor mit der Betis-Kirche in Guagua und den eigenen historischen Stätten von San Fernando zu einer vollständigen Tagesreise.
Ist Bacolor sicher für Touristen?
Im Allgemeinen ja. Das Hauptrisiko ist eher ökologischer als krimineller Natur: Das Lahar-Gelände rund um die Kirche ist uneben und kann nach dem Regen rutschig sein. Tragen Sie geschlossene Schuhe, bleiben Sie auf den markierten Pfaden rund um den Kirchhof und besuchen Sie den Ort bei Tageslicht. Im Stadtzentrum gilt die übliche städtische Vorsicht.
Wann ist die beste Zeit im Jahr, um Bacolor zu besuchen?
Von November bis April – der Trockenzeit Zentral-Luzons – haben Sie festen Boden unter den Füßen, einen klareren Himmel für Fotos und eine erträgliche Hitze, wenn Sie früh starten. Der frühe Morgen ist durchweg die beste Zeit: weniger Besucher, besseres Licht am Kirchturm und kühlere Temperaturen, bevor die Mittagssonne auf die offenen Lahar-Ebenen trifft.
Ist der Eintritt in die versunkene Kirche kostenlos?
Der Eintritt zum Gelände von San Guillermo ist kostenlos. Da es sich um eine aktive Gemeinde handelt, wird eine kleine Spende geschätzt. In der Kirche finden regelmäßig Messen statt; kommen Sie daher außerhalb der Gottesdienstzeiten, wenn Sie sich frei im Inneren bewegen und den Raum fotografieren möchten – an Wochenendmorgen ist es meist am vollsten.
Kann ich Bacolor und den Mount Pinatubo Krater bei derselben Reise besuchen?
Ja, und viele Besucher tun dies. Die Wanderung zum Kratersee des Pinatubo startet in Capas (Tarlac) oder im Gebiet Clark/Angeles, während Bacolor von San Fernando aus erreichbar ist – beide liegen in derselben Region. Ein praktischer Reiseplan: Kulturroute (Bacolor + Betis-Kirche) am ersten Tag, frühe 4WD-Abfahrt zum Pinatubo am zweiten Tag.