Visakhapatnam

Indien Geprüft Apr 2026

Das Erste, was auffällt, ist der Geruch von Diesel, der sich mit Salz mischt. Ein zum Museum umgebautes U-Boot liegt dauerhaft im Sand auf Grund, sein Rumpf verliert noch immer Öl in den Golf von Bengalen. Visakhapatnam, Indiens unwahrscheinlichste Strandstadt, hat seine Marinewerft in eine Promenade und seine Stahlwerke in Plattformen für den Sonnenuntergang verwandelt.

Visakhapatnam, Indien Foto: rompalli harish / Pexels
Attraktionen
11
Audio
1 h 50 min
Reisedauer
3-4 Tage
Beste jahreszeit
Nov–Feb (18-28°C, trocken)

Warum Visakhapatnam

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Die Einheimischen nennen die Stadt Vizag, ein Name, der wie ein Räuspern klingt, aber einen Hafen meint, in dem Zerstörer neben Fischerbooten anlegen. Die Stadt zieht sich 40 kilometers an Indiens Ostküste entlang, eingequetscht zwischen den Eastern Ghats auf der einen Seite und einem Naturhafen, der wie eine Delfinnase geformt ist, auf der anderen. Dazwischen: rote Sanddünen, älter als jede Zivilisation, buddhistische Klöster, älter als die Stadt, und Strände, an denen die indische Marine Raketen testet, während Teenager surfen lernen.

Hier sammelt Andhra Pradesh seine Widersprüche. Sie können um 7 AM ein Frühstück mit feurigem Avakaya-Pickel essen, um 10 AM ein ausgemustertes sowjetisches U-Boot besichtigen und bei Sonnenuntergang an einem Stand in MVP Colony Potlam Biryani essen, in Omelett gewickelt, während Studierende über neue Tollywood-Veröffentlichungen streiten. Durch den Dunst glüht das Stahlwerk orange, der Leuchtturm blinkt alle fünfzehn Sekunden zweimal, und irgendwo brät immer jemand Mirchi Bajji im Monsunregen.

Vizag kümmert es nicht, ob Sie je von der Stadt gehört haben. Seit 200 BCE werden hier Schiffe beladen, seit dem 3. Jahrhundert leben hier buddhistische Mönche, und seit dem Zweiten Weltkrieg werden Kriegsschiffe gebaut. Die Stadt misst Zeit in Imperien und Monsunen, nicht in Urlaubssaisons. Kommen Sie wegen der Strände, bleiben Sie wegen der Erkenntnis, dass Indien Flugzeugträger bauen und Mangos mit derselben Intensität einlegen kann, manchmal sogar innerhalb derselben Postleitzahl.

  • Indiens längster Glasweg an der Meeresklippe

    Kailasagiris neuer 262 m langer Glas-Skywalk ragt 90 m über den Golf von Bengalen hinaus und wurde im December 2025 eröffnet. Schon die Auffahrt mit der in der Schweiz gebauten Seilbahn ist der halbe Nervenkitzel — die Bodenpaneele der Kabine bestehen aus klarem Acryl.
  • Ein echtes U-Boot zum Durchlaufen

    INS Kurusura, an der Ramakrishna Beach Road auf Grund gesetzt, ist Südasiens erstes U-Boot-Museum. Ducken Sie sich durch den 91 m langen Rumpf, und Sie riechen noch immer den Diesel, der seit ihrer Außerdienststellung im Jahr 2001 im Stahl hängt.
  • Blutrote Dünen älter als die Pyramiden

    Erra Matti Dibbalu, 30 km nördlich, ist ein 57 000 Jahre altes geologisches Kulturerbe — eines von nur drei roten Küstendünenfeldern der Erde. Eisenoxid färbt die Rinnen bei Sonnenuntergang marsrot; nach der Verschärfung der CRZ-Regeln 2026 ist eine Genehmigung nötig.
  • Ein Hügeltempel, der sich nur einmal im Jahr öffnet

    Die mit Sandelholz bedeckte Gottheit von Simhachalam ist nur an Chandanotsavam sichtbar — in diesem Jahr am 20 April 2026. Slots öffnen um 4 a.m.; Sonderbusse fahren alle 15 minutes vom RTC Complex.

Sehenswürdigkeiten

Nicht jedes Denkmal, nur die, an denen wir Sie selbst vorbeiführen würden.

Alle 10 Orte in Visakhapatnam

Viertel

Wo es sich zu schlendern lohnt, Viertel für Viertel — jedes mit eigenem Rhythmus.

  • MVP Colony

    Asiens größte Wohnsiedlung erstreckt sich über 16 Sektoren und hat mehr Streetfood pro Quadratkilometer als jeder andere Ort in Andhra Pradesh. Nach 6 PM verwandeln Foodtrucks und Klapptische die breiten Alleen in eine Freiluftkantine. Der Punugulu-Wagen am LIC Building baut gegenüber dem Krebskrankenhaus auf, während Zugezogene aus Vijayawada Frittiertes mit Karam Podi servieren, das Ihnen die Ohren klingeln lässt. Studierende der umliegenden Universitäten stehen am Teenage Point für Chilli Paneer Biryani an, während Familien darüber streiten, ob New Sivarama Sweets noch immer das beste Kalakand macht. Das Chaos ist demokratisch: Softwareentwickler essen neben Autofahrern, alle stehen, niemand benutzt Teller.
  • RK Beach Road

    Das Wohnzimmer der Stadt zieht sich 4 kilometers am Golf von Bengalen entlang, breit genug gepflastert für Frühspaziergänger, Abenddates und Händler, die Mais über Kohlenfässern rösten. Das U-Boot-Museum liegt am südlichen Ende wie ein gestrandeter Wal, seine Torpedorohre heute Selfie-Kulisse. Zwischen dem Victory-at-Sea-Denkmal und dem Aquarium finden Sie die eigentliche soziale Infrastruktur: Männer, die Murri-Mischung aus Stahltrommeln verkaufen, Paare, die auf der Ufermauer geröstete Erdnüsse teilen, und Kinder, die zwischen den Statuen Fangen spielen. Die Gischt trägt Diesel aus dem Hafen herüber, Weihrauch aus dem Kali-Tempel und den ewigen Geruch von irgendetwas, das irgendwo gebraten wird.
  • Dwaraka Nagar

    Das alte Geschäftszentrum schlägt rund um den Diamond Park, wo Sai Ram Parlours schon papierdünne Dosas zubereitet, seit es hier noch keine Softwarefirmen gab. Die Morgenmenge meint es ernst mit dem Frühstück: Büroangestellte stehen Schulter an Schulter und sehen zu, wie Teig mit der Präzision von Schiffbauern über gusseiserne Platten gestrichen wird. In Eisenwarenläden und Textilgeschäften hält das Viertel Vizags Handelsgeschichte lebendig, doch der eigentliche Handel findet über Stahltellern mit in Ghee getränkten Dosas und schaumigem Filterkaffee statt, serviert in Gläsern, die noch heiß aus der Spülmaschine kommen.
  • Siripuram

    Das Studentenviertel gruppiert sich um die Waltair Main Road, wo Ingenieurhochschulen direkt in Eisdielen übergehen. Jack Frost serviert seit den 1990s Milchshakes, in denen ein Löffel stehen bleibt, während neuere Läden wie FoodEx mit Schoko-Dosa und Tandoori-Momos experimentieren. Die Buchhandlungen verkaufen meist Ingenieurhandbücher, aber an den Teeständen liegen Zeitungen in vier Sprachen aus. Gegen Abend verschiebt sich die Demografie: Collegekids, die über Kebabs texten, weichen Familien, die Samosas teilen, alle streiten darüber, ob der Verkehr auf der Beach Road jemals besser wird.
  • Jagadamba Junction

    Hier verwahrt die Stadt ihre Nostalgie. Die Kreuzung ist schon seit vor der Unabhängigkeit Vizags Zentrum für Chaat, mit Verkäufern, die ihre Rezepte drei Generationen zurückverfolgen können. Das Chaos ist hier älter und gezielter: keine Foodtrucks, nur Holzwagen, die jeden Tag exakt um 5 PM ausrollen. Großmütter schicken Bedienstete los, um Golgappas zu holen, während Teenager auf Motorrädern den Block dreimal umrunden, bevor sie parken. Das Chaat ist schärfer als anderswo in der Stadt, ausbalanciert durch süßen Lassi in Tontassen, die man nach dem Austrinken unter den Füßen zerschmettert.
  • Rushikonda

    15 kilometers vom Stadtzentrum entfernt weicht die Zersiedelung einer Bucht, in der die Hügel direkt ins Meer abfallen. Der Strand zieht sich hier 2 kilometers lang mit echtem Surf, nicht mit den sanften Wellen des RK Beach. Raju Ghari Dhaba sitzt auf dem Hügel darüber; dieselbe Familie serviert dort seit 1988 Potlam Biryani in Omelett gewickelt. Surfer steigen aus dem Wasser und essen Garnelen-Biryani mit den Händen, noch voller Sand, während hinter ihnen die Sonne über den roten Sanddünen untergeht, die in der Ferne wie Glut leuchten.

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Bevor es losgeht

Anreise
Der Visakhapatnam International Airport (VTZ) bietet Direktflüge aus Delhi, Mumbai, Bengaluru, Kolkata und Dubai. Das wichtigste Bahnkreuz der Stadt ist Visakhapatnam Junction (VSKP); Nacht-Expresszüge verbinden Hyderabad in 11 h und Chennai in 13 h. NH16 (Golden Quadrilateral) verläuft am westlichen Stadtrand; die Beach Road (Abzweig von NH66) bringt Sie direkt ins Zentrum.
Fortbewegung
Keine Metro — nutzen Sie das Stadtbusnetz von APSRTC (₹10–₹35) oder appbasierte Autos (Ola, Uber). Ein Tagesticket für den touristischen Hop-on-Hop-off-Bus kostet ₹250 und fährt alle 45 minutes die Runde RK Beach-Kailasagiri-Rushikonda. Mietroller gibt es ab ₹400/day in der Nähe des Bahnhofs.
Klima und beste Reisezeit
Der Winter (Dec–Feb) ist mit 15–28 °C trocken — Hauptsaison. Im Sommer (Mar–May) steigt es auf 24–36 °C bei 80 % Luftfeuchtigkeit; die Seebrise hilft, aber die Nachmittage sind brutal. Der Monsun (Jun–Sep) bringt 250 mm Regen pro Monat und hohe Dünung; Surfer mögen den September. Reisen Sie zwischen October–February für klaren Himmel und ruhige See.
Sprache und Währung
Telugu dominiert; Hindi funktioniert in Hotels, Englisch im Marineumfeld. Geldautomaten gibt es überall, doch kleine Strandbuden bevorzugen Bargeld — behalten Sie ₹100-Scheine bei sich. UPI-Zahlungen (PhonePe, Paytm) werden sogar an Kokosständen akzeptiert.

Wo Imperien anlegten und Mönche Berge aushieben

Von Ashokas Reue bis zu Indiens längstem Glas-Skywalk, alles in einer einzigen Hafenstadt

  1. 6. Jahrhundert BCE

    Die ersten Siedler gehen vor Anker

    Masula-Boote — flachbodige, aus vernähten Planken gebaute Wasserfahrzeuge — schieben sich an die offene Reede. Händler entladen römische Amphoren, Elfenbein und Musselin, der später ägyptische Priester kleiden wird. Der Strand ist noch bewaldet; die einzigen dauerhaften Bauten sind angeschwemmte Holzschreine für Visakheswara, eine lokale Fischer-Gottheit.

  2. 260 BCE

    Ashokas Blut im Sand

    Die Kriegselefanten Kaiser Ashokas stürmen aus dem Norden herab. Das Heer von Kalinga leistet zwischen den Dünen seinen letzten Widerstand; 100,000 sterben. Ashokas Felsedikte, später im nahen Dhauli eingraviert, räumen ein, dass dieses Gemetzel ihn zum Buddhisten machte. Innerhalb einer Generation schlagen Mönche auf dem Hügel von Thotlakonda Stein für ein Kloster heraus, das direkt über die Bucht auf das Schlachtfeld blickt.

  3. ca. 100 BCE

    Mönche schlagen die Hügel aus

    In Thotlakonda und Bavikonda hallen Meißelschläge. Mönche schneiden Zisternen, Stupas und Zellen in den Fels, sodass das Plateau 150 Bewohner aufnehmen kann. Römische Silbermünzen tauchen in der Erde der Almosenschalen auf — Bezahlung für Pfeffer, der 4,000 Seemeilen entfernt in römischen Küchen brennen wird.

  4. 1078 CE

    Der Simhachalam-Tempel erhebt sich

    König Anantavarman Chodaganga lässt Granit den 800-foot-Hügel hinaufschaffen. Das Heiligtum verbindet orissanische und dravidische Dachformen und ist Narasimha gewidmet — halb Mensch, halb Löwe — dessen Sandsteinklauen noch immer das Allerheiligste ritzen. Pilger kommen per Boot und steigen dann 1,000 Stufen hinauf, beschattet von Margosa-Bäumen.

  5. 1515 CE

    Krishnadevaraya stellt eine Siegessäule auf

    Nach dem Sieg bei Potnuru fegen die Heere von Vijayanagara die Küste entlang. Kaiser Krishnadevaraya errichtet vor den Mauern des Lehmforts eine 30-foot-Siegessäule. Außerdem schenkt er Simhachalam eine Goldkette von 200-kg; die Priester wiegen sie bis heute jährlich, um sicherzugehen, dass nichts verschwunden ist.

  6. 1630

    Die niederländische Flagge an Bheemili Beach

    Die Niederländische Ostindien-Kompanie hisst ihre gestreifte Flagge in Bheemunipatnam, fünf Kilometer weiter nördlich. Sie errichtet eine Faktorei, eine protestantische Kirche und den ersten geplanten Straßengrundriss, den diese Küste je gesehen hat. Kanonenkugeln aus ihrem Fort von 1669 werden nach Monsunstürmen noch heute freigespült.

Ganze Zeitleiste zeigen (16 Momente)
  1. 1683

    Die Briten kaufen einen Brückenkopf am Strand

    Der britische Faktor in Madras pachtet vom Qutb-Shahi-Gouverneur einen Sandstreifen für 600 Pagoden pro Jahr. Dort errichten die Briten eine Palisade namens Kotaveedi — das Fortdorf — umringt von Kokosstämmen. Der Name bleibt; die Einheimischen nennen den Bezirk noch immer Kota.

  2. 1727

    Waltair Hill wird britisch

    Britische Kaufleute ziehen für die Brise und den Ausblick den Hügel hinauf. Sie kaufen 300 acres von den Rajaka-Wäschern für 12 Schals und eine jährliche Ochsenkarrenladung Salz. Bungalows mit umlaufenden Veranden entstehen; versklavte Afrikaner pflanzen Krotons entlang des Höhenzugs. Waltair wird als weißer Vorort geboren.

  3. 1804

    Napoleons Krieg erreicht die Bucht

    Die französische Korvette Sémillante und die britische Sloop HMS Wilhelmina liefern sich vor dem Hafen ein Breitseitengefecht. Kanonenfeuer lässt die Ziegeldächer von Kotaveedi erzittern. Als sich der Rauch verzieht, bleibt die britische Flagge, und Vizag wird zur Versorgungsstation der Royal Navy — Kohle, Wasser und Arrak für Schiffe auf der Jagd nach französischen Freibeutern.

  4. 1908

    Devika Rani wird in Waltair geboren

    In einem vom Salz angegriffenen Bungalow auf Waltair Hill bringt die Frau eines Eisenbahnarztes ein Mädchen zur Welt, das bei der Frau des Bahnhofsvorstehers Klavierunterricht bekommt. Devika Rani wird später in Berlin ausgebildet, spielt an der Seite des Lieblingsregisseurs Himmlers und wird zur First Lady des indischen Kinos — 1969 nimmt sie den ersten Dadasaheb Phalke Award in einem Sari entgegen, der in der Gefängniswerkstatt von Vizag gewebt wurde.

  5. 19 December 1933

    Der Hafen wird eingeweiht, die Stadt erwacht

    Vizekönig Lord Willingdon drückt einen silbernen Knopf; der erste Eisenbahnwagen voller Mangan rumpelt auf Pier No. 1. Der Naturhafen — geschützt durch den Hügel Dolphin's Nose — wird zum einzigen Allwetterhafen an Indiens Ostküste. Über Nacht verwandelt sich Vizag von einer schläfrigen Verwaltungsstadt in eine Stadt der Kräne, Lagerhallen und 5,000 Stauer.

  6. 1941

    Japanische U-Boote jagen am Leuchtturm

    Der Leuchtturm an Dolphin's Nose wird verdunkelt. Handelsschiffe ducken sich ohne Positionslichter an die Küste; ein torpedierter Tanker brennt drei Tage lang in Sichtweite des RK Beach. Das Eastern Naval Command verlegt sein Hauptquartier hierher und macht Vizag zu einer Festung aus Stacheldraht und Rum-Ausgabeschlangen.

  7. 1956

    Andhra entsteht, Vizag glänzt

    Um Mitternacht am 1 November ersetzt die Trikolore den Union Jack auf dem Collectorat. Vizag wird zum industriellen Herz des neuen telugusprachigen Bundesstaats. Werften, Stahlwerke und Ölraffinerien wachsen auf Flächen, auf denen britische Offiziere einst Polo spielten.

  8. 1998

    INS Kurusura wird zum Museum

    Das 91-meter lange, in der Sowjetunion gebaute U-Boot, Veteran von 27 Jahren Patrouillendienst, wird an die Beach Road gezogen. Schulkinder kriechen durch seine Torpedorohre; Dieselgeruch hängt monatelang in der Luft. Es ist Südasiens erstes Unterwasserkriegsschiff, durch das man gehen kann, ohne nass zu werden.

  9. 7 May 2020

    Gaswolke über RR Venkatapuram

    Um 2:30 a.m. entweicht Styroldampf aus dem Werk von LG Polymers und legt einen süßlich-beißenden Nebel über die Gegend. Bewohner wachen nach Luft ringend auf; zwölf sterben, tausend brechen zusammen. Das Leck beschädigt Vizags Ruf als sauberer Industriestandort und löst Indiens ersten landesweiten Lockdown wegen einer Chemiekatastrophe aus.

  10. December 2025

    Der Glas-Skywalk in Kailasagiri eröffnet

    Ein 262-meter-Kragarm aus dreilagigem Glas ragt 90 meters über die Bucht hinaus. Besucher schlurfen in Einweg-Überschuhen darüber und beobachten unter sich Frachtschiffe, kaum größer als Reiskörner. Die Stadt, die einst Gewürze auf römische Trieren verlud, verlangt heute ₹150 für den Nervenkitzel, den eigenen Hafen unter den Füßen treiben zu sehen.

Wer hier lebte

  • Schauspielerin und Produzentin · 1908–1994

    Devika Rani

    Geboren in Waltair, heute Teil von Vizag

    Sie wurde in europäischen Filmstudios ausgebildet und kehrte zurück, um Bombay Talkies aufzubauen, wofür sie den ersten Dadasaheb Phalke Award erhielt. Die Filmplakate an der Beach Road tragen bis heute etwas von ihrer bahnbrechenden Mischung aus Küstenherkunft und weltläufigem Schliff in sich.

  • Politikerin · born 1954

    Renuka Chowdhury

    Hier geboren

    Die kämpferische Kongressministerin, die einst Indiens Ressort für Frauen und Kinder leitete, wuchs mit Gischt am RK Beach auf; die Einheimischen sagen, ihre Zunge trage noch immer Vizags pfeffrige Schärfe.

  • Schauspielerin · born 1959

    Zarina Wahab

    Hier geboren

    Während ihres Studiums an der Andhra University entdeckt, brachte sie das sanfte Telugu der Stadt in den Bollywood-Hit Chitchor von 1976. Filmcrews buchen noch immer Hotels mit Meerblick in der Hoffnung, diesen Zauber zu wiederholen.

Wo essen

Wo Einheimische wirklich zum Abendessen einkehren — keine Touristenmenüs.

Insider- Tipps

Kleine Dinge, die verändern, wie die Stadt Ihnen begegnet.

  • Zeitfenster für den Glas-Skywalk

    Sichern Sie sich in Kailasagiri einen Slot kurz nach Sonnenaufgang — keine Warteschlange, goldenes Licht, und der Glasboden wärmt sich auf, sodass Ihre Spiegelung das Selfie am 262-meter-Kliff nicht wie ein Geist überlagert.
  • Quark dazu bestellen

    Andhra-Schärfe ist selbst für geübte indische Gaumen gnadenlos. Sagen Sie "takkuva kaaram" und bestellen Sie extra Quark dazu; Einheimische ertränken feurige Gongura oder Avakaya ganz ohne falschen Stolz darin.
  • Abende in MVP Colony

    Meiden Sie das Wochenende, wenn Foodtrucks Asiens größte Wohnsiedlung lahmlegen. Unter der Woche zwischen 7-9 pm gibt es frischere Bajji, kürzere Schlangen und Verkäufer, die den Schärfegrad anpassen, ohne die Augen zu verdrehen.
  • Gratis-Pulihora im Tempel

    Der East Shirdi Sai Baba Temple verteilt am Mon/Thu nach 11 am Pulihora im Tempelstil als Prasadam — bringen Sie eine kleine Stahlbox mit; es schmeckt besser und ist günstiger als die Restaurantversionen.
  • Beim Taxi nach Rushikonda handeln

    Taxen verlangen zum Surfstrand oft das Doppelte; nehmen Sie lieber einen RTC-Bus vom RTC Complex nach Rushikonda (₹20, 30 min) und geben Sie die gesparten Rupien für Raju Ghari’s Potlam Biryani aus.

Häufig gefragt

Lohnt sich ein Besuch in Visakhapatnam?

Ja — Indiens längster Glas-Skywalk, ein echtes U-Boot-Museum und rote Fossildünen auf der UNESCO-Vorschlagsliste liegen alle im Umkreis von 30 km. Die Stadt verbindet raue Marinegeschichte mit überraschend stillen Stränden und Chilis, die Ihre persönliche Schärfeskala neu justieren.

Wie viele Tage sollte man in Visakhapatnam bleiben?

Planen Sie 3 volle Tage ein: Tag 1 für Sonnenaufgang in Kailasagiri + U-Boot + die Museen am RK Beach, Tag 2 für den Simhachalam-Tempel und die Dünen von Bheemili aus niederländischer Zeit, Tag 3 für Surfen in Rushikonda und einen abendlichen Essensmarathon in MVP Colony. Hängen Sie einen weiteren Tag dran, wenn Sie die Kaffeeplantagen im Araku Valley sehen möchten.

Ist Visakhapatnam sicher für alleinreisende Frauen?

Sicherer als die meisten indischen Metropolen — die Präsenz der Marine sorgt in den zentralen Vierteln für gute Beleuchtung und Patrouillen. Bleiben Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf der belebten Beach Road, meiden Sie leere Abschnitte nach 22 Uhr und nehmen Sie für längere Strecken App-Taxis statt Autos.

Welcher Strand ist zum Schwimmen am saubersten?

Rushikonda — Blue-Flag-zertifiziert, mit Rettungsschwimmer-Türmen, sanftem Gefälle und ohne plötzliche Tiefen. An Wochentagmorgen teilen Sie sich das Wasser oft nur mit Surfschülern; bleiben Sie innerhalb der markierten Zonen.

Muss ich den Simhachalam-Tempel im Voraus buchen?

Nur während Chandanotsavam (20 April 2026), wenn 200,000 Pilger für einen 30-sekündigen Darshan anstehen. An normalen Tagen können Sie einfach hingehen; seien Sie bis 6 am dort, um die 90-minütige Wartezeit zu vermeiden.

Wie heiß wird es in Visakhapatnam?

Im Mai klettert die Temperatur auf 38°C bei klebriger Luftfeuchtigkeit; die Seebrise setzt erst nach 4 pm ein. Von November bis Februar bleibt es bei 18-28°C, ideal für Anstiege im Freien und spätes Streetfood.

Alle Sehenswürdigkeiten.

10 Orte zu entdecken

Ramakrishna-Missionsstrand
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Ramakrishna-Missionsstrand

Simhachalam-Tempel
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Simhachalam-Tempel

Thotlakonda
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Thotlakonda

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Bavikonda

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Andhra-Universität

Bahnhof Visakhapatnam Junction
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Bahnhof Visakhapatnam Junction

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Damodaram Sanjivayya Nationale Rechtsuniversität

Flughafen Visakhapatnam
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Flughafen Visakhapatnam

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Indisches Institut Für Erdöl Und Energie

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Visakha Containerterminal

Bildnachweise (10)
  1. rompalli harish — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/4441983/
  2. Beached ship 10 — Drashokk — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beached_ship_10.jpg
  3. Bill gates with CBN and district Collector Praveen kumar at Visakhapatnam — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bill_gates_with_CBN_and_district_Collector_Praveen_kumar_at_Visakhapatnam.jpg
  4. Chandrababu Naidu at rescue operations of Visakhapatnam airport the time of hudhud cyclone — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chandrababu_Naidu_at_rescue_operations_of_Visakhapatnam_airport_the_time_of_hudhud_cyclone.jpg
  5. 160207-N-ZZ786-240 (24274533694) — Naval Surface Warriors — CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:160207-N-ZZ786-240_(24274533694).jpg
  6. CBN with Bill Gates at Visakhapatnam 2 — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CBN_with_Bill_Gates_at_Visakhapatnam_2.jpg
  7. Chandrababu Naidu at kabbadi pro league at Visakhapatnam — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chandrababu_Naidu_at_kabbadi_pro_league_at_Visakhapatnam.jpg
  8. An iconic symbol of Vizag — Drashokk — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:An_iconic_symbol_of_Vizag.jpg
  9. CBN with Navy officers at Visakhapatnam — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CBN_with_Navy_officers_at_Visakhapatnam.jpg
  10. CBN with Bill Gates at Visakhapatnam — Jimmyreditfine — CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) — Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CBN_with_Bill_Gates_at_Visakhapatnam.jpg

Fotos wurden möglicherweise verkleinert oder zugeschnitten.