Le Bourg
Die obere Altstadt auf dem höchsten Teil des Sandsteinsporns. Das ist das Freiburg Im Üechtland von den Postkarten: die Kathedrale, das Hôtel de Ville, die Place des Ormeaux und die dichteste Folge gotischer Fassaden. Die meisten Cafés und Buchhandlungen, die sich wirklich lohnen, liegen hier, versteckt hinter Türen, die geschlossen wirken, auch wenn sie es nicht sind. Am besten zu Fuß erkunden, idealerweise ohne Plan.
Neuveville (Basse-Ville)
Die Unterstadt am Fluss, erreichbar mit der Abwasser-Standseilbahn oder über einen steilen Abstieg am Stalden. Die Häuser drücken sich an den Felsen, die Saane fließt kalt daran vorbei, und die Pont de Berne — die letzte gedeckte Holzbrücke der Stadt — führt hinüber ins Auge-Quartier am anderen Ufer. Ruhiger, historisch stärker von Arbeitern geprägt und der Ort, an den die Einheimischen im Sommer zum Baden kommen.
Auge
Das mittelalterliche Viertel am rechten Ufer der Saane, gegenüber von Neuveville. Kopfsteinpflaster, schmale Gassen und fast vollständig Wohngebiet, mit der Kirche Saint-Jean und einer Handvoll Kunsthandwerkswerkstätten. Sowohl die Pont du Milieu als auch die Pont de Berne enden hier. Gehen Sie in der Dämmerung hier entlang, wenn die Straßenlaternen angehen und sich die Schlucht mit Schatten füllt.
Schoenberg
Östlich der Schlucht, jenseits der Pont de Zaehringen und der Pont de la Poya. Weitgehend Wohnbauten aus dem 20. Jahrhundert und das deutschsprachige Gravitationszentrum der Stadt. Weniger malerisch als die Altstadt, aber der Weg lohnt sich wegen der Aussicht zurück auf die mittelalterliche Skyline — von der Pont de la Poya aus ist sie am besten.
Pérolles
Südlich des Zentrums liegt das Universitätsviertel. Breite Boulevards, modernistische Fakultätsgebäude und die Studentencafés, die den Altersschnitt der Stadt drücken. Der Boulevard de Pérolles ist der Ort, an dem Freiburg Im Üechtland seinen Alltagseinkauf erledigt und essen geht, fern der touristischen Routen. Busse mit fast tramähnlichem Takt fahren häufig vom Bahnhof.
Quartier de la Gare
Das Viertel rund um den Bahnhof ist eher praktisch als schön, aber nützlich: Hotels, Supermärkte und der Ausgangspunkt für jeden Weg in die fünf Minuten tiefer liegende Altstadt. Das Museum Espace Jean Tinguely–Niki de Saint Phalle liegt ganz in der Nähe, voller klappernder kinetischer Skulpturen des in Freiburg Im Üechtland geborenen Künstlers.