Lohnt sich ein Besuch in Honiara?
Ja, wenn Sie eine authentische Pazifikhauptstadt suchen, die vom Massentourismus weitgehend unberührt ist. Honiara ist eine raue, ungeschliffene Stadt, in der die Geschichte des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart nachwirkt und die melanesische Kultur den Ton angibt. Strandresorts finden Sie hier nicht, dafür versunkene Kriegsschiffe, Panflötenmusik und einen Ort, den nur wenige Außenstehende zu Gesicht bekommen.
Wie viele Tage sollte ich in Honiara verbringen?
Drei bis fünf Tage sind sinnvoll. Einen Tag brauchen Sie für Sehenswürdigkeiten in der Stadt wie das Vilu War Museum, einen weiteren für die Wracktauchgänge bei Bonegi und einen ganzen Tag für die Wanderung zu den Tenaru Falls. Planen Sie besser Puffertage ein, denn Reisen gehen hier langsam voran und die Straßenverhältnisse sind unberechenbar.
Ist Honiara für Touristinnen und Touristen sicher?
Es gelten die üblichen Vorsichtsregeln für eine Stadt. Honiara ist im Allgemeinen sicher, aber keine geschniegelt saubere Touristenblase. Kleinkriminalität kommt vor. Die größeren Risiken sind Umwelt und Gelände: schlechte Straßen, starke Strömungen an Tauchplätzen und anspruchsvolle Wanderungen, für die Sie einen Guide brauchen.
Wie bewegt man sich in Honiara am besten fort?
Für Ausflüge lohnt es sich, ein Auto mit Fahrer zu mieten. Der öffentliche Verkehr ist begrenzt und bringt Sie nicht zu wichtigen Orten wie Bonegi oder den Tenaru Falls. Für die 40-minütige Fahrt zu den Wracks ist ein robustes Fahrzeug unverzichtbar. Innerhalb der Stadt gibt es Taxis, aber vereinbaren Sie den Preis vor der Abfahrt.
Wofür ist Honiara bekannt?
Bekannt ist Honiara vor allem für drei Dinge: Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg, melanesische Kultur und seine Rolle als funktionierende Hauptstadt. Die Bonegi-Schiffswracks zählen zu den besten Ufer-Tauchplätzen der Welt. Der Name der Stadt bedeutet „Ort des Ostwinds“, und ihr Charakter wird von Betelnussständen, chinesischen Geschäften und den Echos des Guadalcanal-Feldzugs geprägt.
Wann ist die beste Reisezeit für die Solomon Islands?
Am besten in der Trockenzeit von April bis November. Dann ist das Meer ruhiger für Tauchgänge zu den Wracks von Bonegi, und die Wege zu den Tenaru Falls sind klarer und besser begehbar. Meiden Sie die Regenzeit (Dezember-März), wenn Straßen unpassierbar werden und die Sicht unter Wasser nachlässt.