Wiener Postsparkasse
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Einführung in die Österreichische Postsparkasse

Die Österreichische Postsparkasse ist ein Wahrzeichen, das die architektonische Brillanz und historische Bedeutung Wiens verkörpert. Gegründet im Jahr 1882 während der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, war diese Institution nicht nur bahnbrechend in finanzieller Hinsicht, sondern auch ein Zeugnis moderner Architektur, entworfen von Otto Wagner. Die Österreichische Postsparkasse befindet sich am Georg-Coch-Platz 2, entlang des ikonischen Rings am Wiener Boulevard. Diese Bank besitzt eine reiche Geschichte, die sie von einer revolutionären Bankeinrichtung zu einem architektonischen Wunder werden ließ (Wikipedia). Von ihren Anfängen, deren Ziel es war, das öffentliche Sparen zu fördern, bis hin zu ihrer Nachkriegswiederaufnahme und schließlich zur Fusion mit der BAWAG, spiegelt ihre Reise bedeutende Phasen der österreichischen Geschichte wider. Dieser Leitfaden bietet umfassende Einblicke in den Besuch der Österreichischen Postsparkasse und behandelt ihre geschichtlichen Kontexte, architektonischen Highlights, praktische Besuchsinformationen und nahegelegene Sehenswürdigkeiten. Ob Sie ein Architekturbegeisterter, Geschichtsfan oder neugieriger Reisender sind, dieser Leitfaden rüstet Sie mit allen Informationen aus, die Sie für einen unvergesslichen Besuch dieses Wiener Juwels benötigen (Vienna Direct).

Geschichte der Österreichischen Postsparkasse

Gründung und Frühjahre

Die Österreichische Postsparkasse, auch bekannt als die "k.k. Postsparcassen-Amt" (kaiserlich-königliche Postsparkassen-Amt), wurde im Jahr 1882 während der Österreichisch-Ungarischen Monarchie per Gesetz gegründet. Das parlamentarische Gesetz zur Einführung von Postsparkassen wurde am 28. Mai 1882 im Reichsrat verabschiedet. Der Regierungsentwurf wurde von Georg Coch erstellt, der auch der Gründer und erste Direktor der Bank wurde (Wikipedia).

Das erste Hauptquartier des "k.k. Postsparcassen-Amts" wurde am 12. Januar 1883 im ehemaligen Dominikanerkloster an der Wollzeile im ersten Bezirk Wiens, der Inneren Stadt, eröffnet. Rund 4.000 Postämter des österreichisch-ungarischen Reichs begannen den Kunden ihre Dienste anzubieten, wobei diese Initiative darauf abzielte, das öffentliche Bewusstsein zu fördern und das Sparen zu motivieren, während gleichzeitig bedeutende Mittel dem Staat zur Verfügung gestellt wurden und die Einlagen mit Regierungshaftung gesichert waren (Wikipedia).

Innovationen und Expansion

Georg Coch führte 1883 ein revolutionäres System für Österreich ein: den "Scheckverkehr" oder bargeldlose Überweisungen. Dieses System ermöglichte das Debetieren eines Kontos und das Kreditieren eines anderen mit einfachem schriftlichen Befehl. Innerhalb weniger Wochen hatten sich 200.000 Kunden angemeldet, was die Österreichische Postsparkasse zu einer der wichtigsten Banken der Österreichisch-Ungarischen Monarchie machte (Vienna Direct).

Im Jahr 1903 präsentierte der renommierte Architekt Otto Wagner Pläne für ein neues Hauptquartier, das die modernen Verfahren der Bank widerspiegeln sollte. Wagner entwarf ein Gebäude, das Strukturen aus Stahl, Beton und Glas nutzte und ihm ein solides und undurchdringliches Aussehen verlieh. Das neue Hauptquartier, gelegen am Georg-Coch-Platz im ersten Bezirk der Inneren Stadt entlang der Ringstraße, wurde zwischen 1904 und 1906 errichtet und wurde zu einem der wichtigsten Beispiele für den Wiener Jugendstil, auch bekannt als Wiener Secession (Wikipedia).

Einfluss des Ersten Weltkriegs und Zwischenkriegszeit

Der Erste Weltkrieg hatte erhebliche Auswirkungen auf die Bank. Mit dem Zusammenbruch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie wurden die Tätigkeitsbereiche der Bank auf die neu gegründete Republik Österreich beschränkt. Dadurch wurde die Anzahl der Postämter von 7.000 auf etwa 2.000 reduziert (Wikipedia).

Nach der Befreiung und Wiederherstellung Österreichs wurde die Postsparkasse am 26. April 1945 als Österreichisches Postsparkassenamt erneut gegründet. Es war das erste Wiener Bankinstitut, das seine Dienstleistungen wieder aufnahm und stand unter der direkten Kontrolle des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen, bis am 1. Januar 1970 das Postsparkassengesetz von 1969 in Kraft trat. Die Bank erhielt ihren Vorkriegsstatus als unabhängige juristische Person in Form einer öffentlichen Gesellschaft zurück und musste dabei jedoch die Währungs- und Fiskalpolitik der österreichischen Bundesregierung unterstützen und der österreichischen Nationalbank (OeNB) in allen Währungs- und Kreditpolitikfragen unterstützend zur Seite stehen (Wikipedia).

Modernisierung und Fusion

Die 1990er-Jahre brachten bedeutende Veränderungen für die Bank. 1996 verabschiedete das Parlament ein Gesetz zur Umwandlung der Postsparkasse in eine Aktiengesellschaft. Im darauffolgenden Jahr erlaubte das Bundesministerium für Finanzen der Postsparkasse, Privatkredite zu vergeben. Mit der Erteilung der Lizenz sicherte sich die Bank Vorzugsbehandlung für die Finanzierung von mehrheitlich im Staatsbesitz befindlichen Unternehmen. Die Postsparkasse wurde an der Wiener Börse notiert, und die österreichische Regierung haftete für alle finanziellen Verpflichtungen des neu börsennotierten Unternehmens (Wikipedia).

Am 1. Oktober 2005 fusionierte die Österreichische Postsparkasse mit der BAWAG zur BAWAG P.S.K. Diese Fusion markierte das Ende der Österreichischen Postsparkasse als eigenständige Einheit, aber ihr Erbe lebt durch die Marke BAWAG P.S.K. weiter (Wikipedia).

Architektonische Bedeutung

Das von Otto Wagner entworfene Gebäude der Österreichischen Postsparkasse gilt als ein Schlüsselwerk der europäischen Moderne und der Jahrhundertwende in Wien. Es wurde zwischen 1904 und 1906 gebaut, mit einer Erweiterung zwischen 1910 und 1912, und nutzte damals neue Stahlbeton-Techniken. Die Außenfassade besteht aus Marmorplatten und dekorativen Aluminium-Nieten, was den Eindruck eines Schließfachs erzeugt. Das Interieur umfasst ein Oberlicht in der Haupthalle, das das natürliche Licht ins Innere des Gebäudes bringt (Visiting Vienna).

Das Gebäude wird als bedeutendes Werk der Wiener Secession, einer Variante des Art Nouveau, angesehen. Es beherbergt die Zentrale der BAWAG P.S.K. Bank und befindet sich am Georg-Coch-Platz 2 im ersten Bezirk der Inneren Stadt, neben der Ringstraße (Wikipedia).

Kultureller und Historischer Kontext

Das Gebäude der Österreichischen Postsparkasse ist nicht nur ein architektonisches Wunder, sondern auch ein kulturelles und historisches Wahrzeichen. Es repräsentiert den innovativen Geist des frühen 20. Jahrhunderts und die Transition von traditionellen zu modernen architektonischen Stilen. Die Design-Prinzipien von Otto Wagner, die Praktikabilität und Verwendbarkeit betonen, sind in jedem strukturellen Detail und Möbelstück des Gebäudes ersichtlich (Travalour).

Die Bedeutung des Gebäudes geht über seine architektonischen Merkmale hinaus. Es spielte eine entscheidende Rolle in der Finanzgeschichte Österreichs, insbesondere während der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und der Nachkriegszeit. Die innovativen Bankpraktiken der Österreichischen Postsparkasse, wie bargeldlose Überweisungen, setzten weltweit Maßstäbe für Zahlungstransaktionen (Vienna Direct).

Besucherinformationen

  • Öffnungszeiten: [Einfügen der Öffnungszeiten]
  • Ticketpreise: [Einfügen der Ticketpreise]
  • Geführte Touren: Informationen zu geführten Touren, wenn verfügbar.
  • Barrierefreiheit: Details zur Zugänglichkeit für behinderte Besucher.
  • Nahegelegene Sehenswürdigkeiten: Museum für Angewandte Kunst, Jesuitenkirche, Stephansdom.
  • Fotografische Spots: Beste Orte für Fotografien innerhalb des Gebäudes.

Heute ist das Gebäude der Österreichischen Postsparkasse ein zentraler Haltepunkt an der U-Bahn, wodurch viele Wiener Attraktionen leicht erreichbar sind. Besucher können die architektonischen Merkmale des Gebäudes erkunden, einschließlich des Hauptraums der Kassenhalle („Grosse Kassenhalle“), die ihr ursprüngliches Design von 1906 beibehalten hat. Das Gebäude beherbergt auch ein kleines Museum mit temporären Ausstellungen zum Thema Design und einer Videosektion zur Geschichte des Gebäudes (Lonely Planet).

Für diejenigen, die die Umgebung erkunden möchten, befinden sich in der Nähe Attraktionen wie das Museum für Angewandte Kunst, die Jesuitenkirche und der Stephansdom. Die Lage des Gebäudes im Herzen Wiens macht es zu einem idealen Ausgangspunkt für eine kulturelle und historische Tour durch die Stadt (Travalour).

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