Kunstmuseum Hiroshima

Einleitung: Geschichte und Bedeutung

Das Hiroshima Prefectural Art Museum steht als Symbol für Hiroshimas kulturelle Wiedergeburt und sein Engagement für Frieden nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Gegründet 1968, hat es sich zu einem wichtigen kulturellen Zentrum entwickelt und beherbergt über 5.000 Werke, die sowohl japanische als auch westliche Kunst umfassen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Kunstströmungen der 1920er und 1930er Jahre sowie auf bedeutenden regionalen Künstlern wie Ikuo Hirayama und Genso Okuda. Die Sammlung des Museums bietet eine vielfältige Erzählung, von Salvador Dalís surrealistischem "Traum von Venus" bis hin zu traditionellem japanischem Handwerk und zeitgenössischen Installationen (Wikipedia; Trip to Japan).

Angrenzend an den historischen Shukkeien-Garten bietet das Museum ein immersives Erlebnis, das Kunst, Natur und Geschichte auf eindrucksvolle Weise verbindet. Diese Synergie ermöglicht es den Besuchern, nahtlos zwischen ruhigen Gartenlandschaften und nachdenklich stimmenden Galerieräumen zu wechseln, was den gesamten Besuch bereichert (Japan Guide; Klook).

Dieses Handbuch liefert umfassende Details zu Besuchszeiten, Tickets (einschließlich Kombi-Tickets mit dem Shukkeien-Garten), Barrierefreiheit, Sonderausstellungen, Bildungsprogrammen und Empfehlungen für nahegelegene Attraktionen wie die Burg Hiroshima und den Friedenspark. Ob Sie Kunst, Geschichte lieben oder Hiroshimas vielschichtige kulturelle Identität erkunden möchten, dieser Artikel hilft Ihnen bei der Planung eines unvergesslichen Besuchs (Japan Travel; Dive Hiroshima).


Geschichte und kulturelle Bedeutung

Das 1968 gegründete und 1996 renovierte Hiroshima Prefectural Art Museum (広島県立美術館, Hiroshima Kenritsu Bijutsukan) wurde geschaffen, um Hiroshimas kulturelles Gefüge nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufzubauen. Es liegt neben dem Shukkeien-Garten und symbolisiert eine harmonische Verschmelzung von Tradition und Moderne. Das Museum hat eine wichtige Rolle in der kulturellen Identität Hiroshimas gespielt, indem es sowohl den regionalen Stolz als auch den internationalen Austausch gefördert hat (Wikipedia).

Museumssammlungen: Künstlerische Vielfalt und regionaler Fokus

Die über 5.000 Werke umfassende Sammlung des Museums hebt hervor:

  • Japanische Nihonga-Malerei: Mit aus Hiroshima stammenden Künstlern wie Ikuo Hirayama, dessen Werke oft Themen des Friedens und der Widerstandsfähigkeit widerspiegeln.
  • Kunst aus den 1920er und 1930er Jahren: Präsentation japanischer und internationaler Moderne.
  • Regionale Künstler: Einschließlich Kibo Kodama, Genso Okuda und dem Bildhauer Katsuzo Entsuba.
  • Meisterwerke westlicher Kunst: Insbesondere Salvador Dalís „Traum von Venus“, Werke von Alexander Calder, Isamu Noguchi, Barbara Hepworth, Ben Nicholson, René Magritte und Faltbildschirme der Edo-Zeit (Trip to Japan).

Ausstellungen rotieren vierteljährlich und stellen sicher, dass wiederkehrende Besucher immer wieder auf etwas Neues stoßen.

Besucherinformationen: Öffnungszeiten, Tickets und Barrierefreiheit

  • Adresse: 2-22 Kaminobori-cho, Naka-ku, Hiroshima
  • Öffnungszeiten: 9:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
  • Geschlossen: Montags (oder am folgenden Tag, wenn der Montag ein Feiertag ist), Neujahrsfeiertage
  • Eintritt:
    • Erwachsene: ¥ 510
    • Universitäts-/Gymnasium-Schüler: Ermäßigungen verfügbar
    • Junior High und jüngere Schüler: Kostenlos
    • Sonderausstellungen können zusätzliche Gebühren erfordern
    • Kombi-Ticket mit Shukkeien-Garten: ¥ 610 (Tourist in Japan)
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlgerecht; Rampen, Aufzüge, barrierefreie Toiletten und englischsprachige Broschüren verfügbar (Dive Hiroshima)
  • Offizielle Website: www.hpam.jp/en

Anreise und nahegelegene Attraktionen

  • Mit der Straßenbahn: Linie 9 bis zur Station Shukkeien-mae (2 Minuten Fußweg).
  • Mit dem Zug: 10 Minuten Fußweg vom Bahnhof Hiroshima.
  • Mit dem Bus: Mehrere Linien halten in der Nähe des Shukkeien-Gartens.
  • Parken: Begrenzt; öffentliche Verkehrsmittel empfohlen.

Nahegelegene Attraktionen

  • Shukkeien-Garten: Direkt neben dem Museum und über dieses zugänglich.
  • Burg Hiroshima: Rekonstruierte historische Stätte in kurzer Fußweite.
  • Friedenspark Hiroshima: Mit der Straßenbahn oder zu Fuß erreichbar.
  • Okonomimura: Mehrstöckiger Gastronomiekomplex für lokale Spezialitäten.
  • Mitakidera-Tempel: Bekannt für seine natürliche Schönheit, eine kurze Fahrt vom Stadtzentrum entfernt (Tourist in Japan).

Das Museum in der zeitgenössischen Kunstszene

Das Museum ist eine zentrale Figur in Hiroshimas moderner Kunstlandschaft, arbeitet mit regionalen Galerien zusammen und veranstaltet urbane Kunstfestivals. Gegenüber der Gallery G nimmt es an einer lebendigen Künstlergemeinschaft teil und veranstaltet regelmäßig Sonderausstellungen, die internationale Aufmerksamkeit erregen.

Bildungs- und Gemeinschaftsarbeit

Das HPAM bietet Führungen, Workshops und Vorträge für alle Altersgruppen an. Kooperationen mit Schulen und Universitäten fördern die Kunstschätzung und Talententwicklung.

Architektur und Symbolik

Das Design von 1996 zeichnet sich durch großzügige, lichtdurchflutete Galerien mit Panoramablick auf den Shukkeien-Garten aus und schafft einen ruhigen Raum, der Hiroshimas Vergangenheit und Zukunft verbindet (Wikipedia).

Friedensmission und kulturelle Identität

Während sich das Friedensdenkmalsmuseum auf die Atombombe konzentriert, interpretiert das HPAM Hiroshimas Reise durch Kunst und betont Widerstandsfähigkeit, Hoffnung und internationalen Dialog. Ausstellungen stimmen oft mit Friedensinitiativen überein und unterstützen Hiroshimas globalen Ruf als Symbol des Friedens.

Sonderausstellungen (2023–2025)

Aktuelle und kommende Highlights sind:

  • "Welt aus Licht und Wind" (Apr–Jul 2024)
  • "BRETAGNE" (Apr–Jun 2024)
  • "Freitag Roadshow und Ghibli Ausstellung in Hiroshima" (Jul–Sep 2024)
  • "Sommermuseum: Kunstlehrbücher!" (Jul–Okt 2024)
  • Retrospektiven über Kibo Kodama und Yamaji Sho (Okt–Dez 2024)
  • "Ich träume, Katzen könnten wir sein." (Dez 2024–Feb 2025)
  • Große "Salvador Dalí"-Ausstellung (Apr–Jun 2025)

Jährliche Kunstwettbewerbe und Gemeinschaftsausstellungen werden ebenfalls veranstaltet.

Ausstellungsräume und Besuchererlebnis

  • Galerien: Modern, gut beleuchtet und geräumig.
  • Videoraum: Digitale Präsentationen von Sammlungshöhepunkten.
  • Kunstbibliothek: Kostenloser Zugang zu Kunstbüchern und Ressourcen (Japan Travel).
  • Vortragssaal: Regelmäßige Vorträge und Workshops.
  • Museumsshop: Geschenke, Bücher und kunstbezogene Souvenirs.
  • Gastronomie: Ein italienisches Restaurant und Café mit Blick auf den Shukkeien-Garten.
  • Ruhebereiche: Reichlich Sitzgelegenheiten mit ruhigem Gartenblick (Peace Tourism).

Shukkeien-Garten: Merkmale und Integration

Shukkeien-Garten („Schrumpf-Szenen-Garten“) ist ein klassischer japanischer Landschaftsgarten aus dem Jahr 1620. Er zeigt Miniaturszenen von Bergen, Tälern und Wäldern rund um einen zentralen Teich. Die Kokokyo-Brücke und ein Ginkgobaum des Gartens überlebten die Atombombe, und das Gelände enthält zwei Gedenkstätten für die Atombombe (Japan365Days).

Besuchererlebnis: Schlendern Sie über gewundene Wege, entspannen Sie in Teehäusern, füttern Sie Koi im Takuei-Teich und genießen Sie saisonale Veranstaltungen – besonders die Kirschblütenbeleuchtungen im Frühling.

Integration: Große Fenster im Museum rahmen Gartenansichten ein; das Restaurant vor Ort ist ein beliebter Mittagstreffpunkt wegen seines Ausblicks auf das Gelände des Shukkeien (Klook).

Kombi-Eintritt: Das Museum und der Garten bieten ein ermäßigtes Kombi-Ticket, das den Besuchern ermöglicht, beide in einem outing zu genießen (Tourist in Japan).

Empfehlungen für nahegelegene Attraktionen

  • Burg Hiroshima: Rekonstruierte Festung mit Museum und Panoramablick über die Stadt.
  • Okonomimura: Lokaler Favorit für Okonomiyaki im Hiroshima-Stil.
  • Mitakidera-Tempel: Gilt als berühmt für Kirschblüten und Wasserfälle.
  • Friedenspark Hiroshima: Beinhaltet den Atombombendom, wichtig zum Verständnis von Hiroshimas Geschichte.
  • Insel Miyajima und Itsukushima-Schrein: UNESCO-Welterbestätte, erreichbar mit Zug und Fähre (Japan Guide).

Praktische Tipps für Besucher

  • Beste Zeiten: Wochentags morgens und frühe Ausstellungsperioden für weniger Andrang. Besuchen Sie zur Zeit der Kirschblüte oder des Herbstlaubs für besondere Veranstaltungen.
  • Tickets: Kombi-Tickets für Museum/Garten sparen Geld und Zeit.
  • Barrierefreiheit: Beide Stätten sind rollstuhlgerecht; das Museum bietet Audio-Guides und Führungen von Freiwilligen (Japan Cultural Expo).
  • Gastronomie: Verpassen Sie nicht das italienische Restaurant für eine Mahlzeit mit Aussicht.
  • Souvenirs: Einzigartige Geschenke im Museumsshop und am Kiosk des Gartens.
  • Transport: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten des Museums? A: 9:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr), montags und an Neujahr geschlossen.

F: Wie viel kosten die Tickets? A: Der Eintritt für Erwachsene kostet ¥ 510; das Kombi-Ticket mit dem Shukkeien-Garten kostet ¥ 610. Ermäßigungen für Studenten und Kinder.

F: Ist das Museum rollstuhlgerecht? A: Ja; Rampen, Aufzüge und barrierefreie Toiletten sind vorhanden.

F: Kann ich das Museum und den Garten an einem Tag besuchen? A: Ja; Kombi-Tickets und die angrenzenden Standorte machen dies einfach.

F: Gibt es Führungen? A: Ja; erkundigen Sie sich am Informationsschalter oder auf der offiziellen Website nach Fahrplänen.

F: Gibt es besondere Veranstaltungen während der Kirschblütensaison? A: Ja; der Shukkeien-Garten veranstaltet Beleuchtungen und das Museum plant Sonderausstellungen.

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