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Palais Du Luxembourg
Paris·Frankreich·48° N · 2° E·Aktualisiert Apr 2026
Marie de Médicis baute diesen Palast, wurde ins Exil geschickt, bevor sie ihn genießen konnte, und kehrte nie zurück. Heute ist er der Sitz des französischen Senats – und für Touristen weitgehend unzugänglich.
Gärten kostenlos; Palastführungen nach Vereinbarung
Beste Reisezeit
Frühling (April–Mai) oder Frühherbst
Die Frau, die das Palais Du Luxembourg in Paris, Frankreich, erbaute, wurde ins Exil geschickt, bevor die Farbe getrocknet war – und verbrachte keine einzige Nacht in ihrem fertigen Zuhause. Marie de Médicis steckte ein Vermögen in dieses italienische Meisterwerk am linken Seine-Ufer, nur um an einem einzigen Nachmittag der Hofpolitik alles zu verlieren. Heute dient das Palais Du Luxembourg als Sitz des französischen Senats, und während das Innere weitgehend unzugänglich ist, bleiben die Fassade des Gebäudes und die umliegenden Gärten einer der lohnendsten Orte der Stadt, um einfach innezuhalten und zu schauen.
Von der Straße aus wirkt der Palast wie ein seltsamer Hybrid – florentinischer Bossenstein, gepaart mit Pariser grauen Schieferkuppeln, drei übereinanderliegende Säulenordnungen, die wie eine Übung aus einem Renaissance-Lehrbuch gestapelt sind. Salomon de Brosse entwarf ihn ab 1615, um eine heimatlose Königin an den Palazzo Pitti zu erinnern, in dem sie aufgewachsen war. Die Ähnlichkeit ist beabsichtigt und ein wenig melancholisch.
Sie können nicht einfach nach Lust und Laune durch die Senatskammern wandern. Der Zugang erfordert einen geführten Gruppenbesuch oder eine Einladung, was bedeutet, dass die meisten Besucher den Palast von den Jardin du Luxembourg aus erleben, wo das formale französische Parterre in Richtung Süden in einen lockereren Bereich im englischen Stil übergeht. Der Medici-Brunnen, der auf der Ostseite unter einem Blätterdach aus Platanen versteckt ist, ist einen Besuch wert – er war ursprünglich eine 1634 erbaute Grotte, die im 19. Jahrhundert physisch versetzt wurde, als die Stadt eine neue Straße durch das Gelände schlug.
Die nächste Verkehrsanbindung ist die RER B an der Station Luxembourg, praktisch an den Toren der Gärten. Zu den Metro-Optionen gehören Saint-Sulpice auf der Linie 4, Mabillon auf der Linie 10 oder Rennes auf der Linie 12 – alle nur einen kurzen Fußweg entfernt. Die Öffnungszeiten der Gärten ändern sich mit den Jahreszeiten; sie öffnen bereits um 7:30 Uhr und schließen je nach Saison zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr. Der Palast ist ein arbeitendes Parlament, daher können politische Termine Führungen ohne Vorwarnung absagen.
Recherchiert vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.
Sehenswürdigkeiten
Die rustizierte Fassade und ihr florentinischer Geist
Hier ist etwas, an dem die meisten Menschen einfach vorbeigehen: Das Palais Du Luxembourg ist ein Gebäude, das Heimweh nach einer Stadt hat, zu der es nie gehörte. Marie de Médicis beauftragte Salomon de Brosse 1615, ihr ein Stück Florenz am linken Seine-Ufer zu bauen, und das Ergebnis ist eine Fassade, die den Palazzo Pitti in schwerem, rauem Bossenwerk zitiert – drei übereinanderliegende Säulenordnungen, die von toskanisch im Erdgeschoss über dorisch bis hin zu ionisch an der Spitze aufsteigen, wobei jedes Stockwerk ein grammatikalischer Schritt in der klassischen Architektursprache ist. Die grauen Schieferkuppeln und die schiere Schwere dieser Rustizierung verleihen dem Äußeren eine Textur, die man aus zwanzig Schritten Entfernung fast fühlen kann: kühl, körnig, streng. Stehen Sie im Garten und schauen Sie nach Norden auf die 30 Meter Fassade, die Alphonse de Gisors in den 1830er Jahren nach vorne schob, um Platz für die Senatskammer im Inneren zu schaffen, und Sie werden bemerken, dass der neuere Stein etwas glatter ist – ein Jahrhundert weniger Verwitterung verrät die Naht. Marie selbst hatte kaum Freude daran – sie zog um 1625 ein und wurde 1631 nach dem sogenannten Tag der Täuscher von ihrem eigenen Sohn, Ludwig XIII., ins Exil geschickt. Sie kehrte nie zurück.
Die Bibliothek und die Decke von Delacroix
Wenn Sie das Glück haben, hineinzukommen – an den Tagen des offenen Denkmals im September oder bei einer vorgebuchten Senatsführung – gehen Sie direkt in die Bibliothek. Eugène Delacroix hat hier die Decke bemalt, und die Wirkung bei natürlichem Licht ist außergewöhnlich: dunkle, gesättigte Töne von Ocker und tiefem Blau scheinen die Stille des Raumes zu absorbieren, während zwölf Gemälde von Jacob Jordaens, die die Tierkreiszeichen darstellen, die Wände mit einer flämischen Ausgelassenheit säumen, die sich wunderbar mit Delacroix' grüblerischer Romantik beißt. Die Luft in der Bibliothek fühlt sich anders an als im Rest des Palastes – dichter, ernster, so wie alte Bücher, poliertes Holz und kalter Marmor dazu beitragen, Ihren Atem zu verlangsamen. Wenn Sie lange genug nach oben schauen, beginnen die Jordaens-Figuren sich so anzufühlen, als würden sie Sie zurückbeobachten. Dieser Raum allein rechtfertigt die Mühe, sich einen Zugang zu verschaffen.
Der Hemicycle und die schmollenden Löwen
Die Senatskammer – der Hemicycle – ist der Ort, an dem Architektur der Macht dient. Nach der Revolution von Chalgrin umgestaltet und dann von Gisors massiv erweitert, ist der halbkreisförmige Raum von Statuen Karls des Großen, des Heiligen Ludwig und anderen Figuren der französischen Geschichte umgeben, die mit unterschiedlichem Grad an Missbilligung auf die Senatoren hinunterblicken. Die Proportionen sind bewusst einschüchternd: hohe Decken, schwere Vergoldung, eine Förmlichkeit, die einen dazu bringt, die Stimme zu senken, ohne dazu aufgefordert zu werden. Aber der wahre Fund befindet sich auf der großen Treppe, die dorthin führt. Chalgrin baute diesen monumentalen Aufgang Anfang des 19. Jahrhunderts, nachdem er das Original abgerissen hatte, um Platz zu schaffen. Wenn Sie sich die steinernen Löwen ansehen, die die Stufen flankieren, sind ihre Münder in einer Weise geschürzt, die die Franzosen als "en cul-de-poule" beschreiben – wie schmollende Lippen. Sobald Sie das sehen, wird jeder Löwe in Paris im Vergleich dazu enttäuschend wirken.
Ein Spaziergang vom Palast zum Brunnen: Die komplette Runde
Da das Innere des Palastes eine Vorausplanung erfordert, ist der beste Weg, ihn an einem beliebigen Nachmittag zu erleben, von außen nach innen. Starten Sie an der RER B-Station Luxembourg und betreten Sie die Gärten von Osten. Gehen Sie durch das formale französische Parterre – gestutzte Hecken, geometrische Kieswege, die unter Ihren Füßen knirschen – in Richtung der Südfassade des Palastes, wo die Größe des Gebäudes Sie auf einmal trifft. Gehen Sie dann nach Osten entlang der von Bäumen gesäumten Alleen zum Medici-Brunnen, der ursprünglich 1634 von de Brosse erbaut und später von Gisors in seine heutige schattige Grotte versetzt wurde. Wasser rieselt über dunklen Stein, während Platanen das Licht in grün-goldene Fragmente filtern. Der Pariser Meridian verläuft ebenfalls durch diese Gärten – suchen Sie nach den Bronzemarkierungen im Boden, die leicht zu übersehen sind, wenn man nicht weiß, dass sie dort sind. Enden Sie am westlichen Rand in der Nähe der Rue de Vaugirard, der längsten Straße von Paris, und Sie haben den gesamten Komplex in etwa vierzig Minuten umrundet. Der Palast wird Ihnen jedes Gesicht gezeigt haben, das er hat, und dasjenige, das er hinter den Senatstüren verbirgt, wird sich dadurch umso faszinierender anfühlen.
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Anreise
Die RER B zur Station Luxembourg bringt Sie direkt zu den Toren der Gärten – die schnellste Option aus dem Zentrum von Paris. Metro-Alternativen sind Odéon (Linien 4 und 10), Mabillon (Linie 10) oder Rennes (Linie 12), jeweils etwa 5 Gehminuten durch die schönen Straßen des 6. Arrondissements entfernt. Die Buslinien 21, 27, 38, 58, 82, 84, 89 und 96 halten alle in der Nähe; mit dem Auto zu fahren ist ein aussichtsloses Unterfangen – Parkplätze an der Straße sind hier knapp und extrem teuer.
Öffnungszeiten
Stand 2025 ist das Innere des Palastes nur für geführte Besichtigungen geöffnet, normalerweise montags und freitags, wenn der Senat nicht tagt – Sie müssen sich vorab über die offizielle Website des Senats anmelden. Die umliegenden Jardin du Luxembourg öffnen zwischen 7:30 und 8:15 Uhr und schließen je nach Saison zwischen 16:30 und 21:30 Uhr. Der Palast ist ein arbeitendes Parlament, daher können politische Termine Führungen ohne Vorwarnung absagen.
Benötigte Zeit
Wenn Sie eine Führung durch das Innere des Palastes ergattern, planen Sie 1,5 bis 2 Stunden für das volle Erlebnis inklusive Sicherheitskontrolle ein. Für die Gärten und das Äußere allein – den Medici-Brunnen, das zentrale Bassin, die über 100 Statuen – dauert ein gemütlicher Besuch 1 bis 3 Stunden. Beides an einem Vormittag zu kombinieren, ergibt einen zutiefst befriedigenden halben Tag.
Kosten / Tickets
Palastführungen sind völlig kostenlos, aber die Plätze sind auf etwa 40 Personen pro Gruppe begrenzt, daher ist eine frühzeitige Buchung über die offizielle Website des Senats unerlässlich. Die Gärten sind ebenfalls jeden Tag des Jahres kostenlos zugänglich. Es gibt keine Tickets ohne Anstehen oder kommerzielle Tourpakete – dies ist kein Museum, es ist ein Regierungssitz.
Barrierefreiheit
Die Jardin du Luxembourg bestehen größtenteils aus flachen Kieswegen, die bei trockenem Wetter für Rollstuhlfahrer befahrbar sind. Der Palast selbst ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit begrenztem Aufzugszugang in eingeschränkten Bereichen – kontaktieren Sie die Senatsverwaltung direkt bei der Buchung, um Vorkehrungen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zu bestätigen.
Tickets & Touren.
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Fotogalerie
Das historische Palais Du Luxembourg steht elegant hinter einem ruhigen Reflexionsbecken im Herzen von Paris, Frankreich. · Alina Rossoshanska on PexelsEine erhöhte Perspektive auf das historische Palais Du Luxembourg, eingebettet in die weitläufigen, von Bäumen gesäumten Jardin du Luxembourg im Herzen von Paris. · Travel with Lenses on PexelsDas historische Palais Du Luxembourg steht elegant in Paris, Frankreich, und überblickt ein friedliches Reflexionsbecken im Herzen der Jardin du Luxembourg. · Matteus Silva on PexelsEine erhöhte Perspektive auf das prachtvolle Palais Du Luxembourg, das seine historische Architektur inmitten des üppigen Grüns der Jardin du Luxembourg in Paris präsentiert. · Travel with Lenses on PexelsDas historische Palais Du Luxembourg steht majestätisch hinter einem farbenfrohen, gepflegten Garten im Herzen von Paris, Frankreich. · Antonio Miralles Andorra on PexelsEin sonniger Tag am historischen Palais Du Luxembourg in Paris, das seine elegante Architektur vor üppigen, farbenfrohen Gärten präsentiert. · James Wilson on PexelsDas historische Palais Du Luxembourg steht majestätisch hinter seinem ikonischen Reflexionsbecken im Herzen von Paris, Frankreich. · Jarod Barton on Pexels
Geschichte
Ein Palast für eine Königin, die nie blieb
Das Palais Du Luxembourg hat mehr Identitäten getragen als fast jedes andere Gebäude in Paris. Königliche Residenz, revolutionäres Gefängnis, Hauptquartier der deutschen Luftwaffe, Sitz der demokratischen Regierung – jedes Kapitel dauerte lange genug, um Narben an den Wänden zu hinterlassen, bevor das nächste begann. Das Gebäude, das heute dort steht, ist ein Palimpsest, dessen Knochen aus dem 17. Jahrhundert in Erweiterungen aus dem 19. und Restaurierungen aus dem 20. Jahrhundert gehüllt sind.
Aufzeichnungen zeigen, dass Marie de Médicis das ursprüngliche Hôtel de Luxembourg und das umliegende Land 1612 kaufte, zwei Jahre nachdem ihr Ehemann Heinrich IV. auf einer Pariser Straße ermordet worden war. Sie legte den ersten Stein am 2. April 1615. Der Bau war bis 1631 weitgehend abgeschlossen – demselben Jahr, in dem sie gezwungen wurde, Frankreich für immer zu verlassen.
Der Wendepunkt
Der Tag der Täuscher: 10. November 1630
Stellen Sie sich die Szene in den privaten Gemächern der Königinmutter im Palais Du Luxembourg vor. Marie de Médicis, fünfundfünfzig Jahre alt, hat ihren Sohn, König Ludwig XIII., zu einer Konfrontation geladen, von der sie glaubt, sie werde sie gewinnen. Das Ziel ist Kardinal Richelieu, der leitende Minister, den sie einst gefördert hatte, den sie nun aber verachtet. Sie will ihn loswerden. Der Hof stimmt zu – jeder kann den politischen Untergang des Kardinals riechen. Die Luft im Raum ist schwer von Kerzenwachs und Gewissheit.
Marie brachte ihr Anliegen voller Wut vor, weinte und schrie angeblich und forderte Ludwig auf, sich zwischen seiner Mutter und seinem Minister zu entscheiden. Für ein paar Stunden funktionierte es. Höflinge eilten herbei, um sich auf die Seite der Königinmutter zu schlagen und gratulierten einander zum bevorstehenden Sturz Richelieus. Doch Ludwig XIII. verließ den Palast, ohne eine endgültige Antwort zu geben. Er ritt nach Versailles, wo Richelieu wartete – und bestätigte seine Unterstützung für den Kardinal.
Die Höflinge, die auf Marie gewettet hatten, waren, wie die Franzosen sagen, 'dupés' (getäuscht). Die Säuberung erfolgte schnell. Marie de Médicis wurde 1631 ins Exil geschickt, erst nach Compiègne, dann nach Brüssel und schließlich nach Köln, wo sie 1642 in Armut starb. Sie betrat den Palast nie wieder. Das Gebäude, das sie als Denkmal für ihre florentinische Pracht entworfen hatte, wurde fast sofort zum Eigentum eines anderen.
Von Gefängniszellen zu Senatssitzen
Während der Schreckensherrschaft von 1793–1794 wurde der Palast in ein Gefängnis umgewandelt – in seinen vergoldeten Salons saßen politische Häftlinge, die auf ihren Prozess oder Schlimmeres warteten. Nach der Revolution wurde er zum Sitz des Direktoriums und dann zwischen 1799 und 1805 vom Architekten Jean-François Chalgrin umgestaltet, um den Hemicycle zu schaffen, den halbkreisförmigen Debattiersaal, der noch heute von den französischen Senatoren genutzt wird. Alphonse de Gisors erweiterte das Gebäude im 19. Jahrhundert weiter und verdoppelte fast seine Grundfläche. Was die Besucher von den Gärten aus sehen, ist ebenso sehr ein Produkt des 19. wie des 17. Jahrhunderts.
Besatzung und Befreiung
Im Juni 1940 marschierte die Wehrmacht in Paris ein und das Palais Du Luxembourg wurde zum Hauptquartier der Luftwaffe-West – dem deutschen Luftkommando für Operationen im Westen. Vier Jahre lang diente das Gebäude, das einst die französische Demokratie beherbergte, als Nervenzentrum für die Luftkriegsführung über dem Atlantik und dem Ärmelkanal. Der Senat kehrte nach der Befreiung 1944 zurück, aber die Besatzung hinterließ ihre Spuren: Einschusslöcher an den steinernen Balustraden der Gärten sind noch heute sichtbar, wenn man weiß, wo man suchen muss – ein stilles Zeugnis der Kämpfe, die im August jenes Jahres durch das linke Seine-Ufer fegten.
Tipps für Besucher
Gepäckaufbewahrung
Der Palast verfügt über keine Gepäckaufbewahrung, und große Taschen sind aus Sicherheitsgründen im Regierungsgebäude verboten. Reisen Sie mit leichtem Gepäck oder deponieren Sie Ihre Taschen in Ihrem Hotel, bevor Sie eine Führung antreten.
Fotografierregeln
In den Gärten können Sie nach Herzenslust fotografieren, aber das Fotografieren in den Senatskammern ist streng reglementiert – fragen Sie immer Ihren Reiseleiter, bevor Sie die Kamera zücken. Drohnen sind in ganz Paris ohne behördliche Genehmigung verboten.
Achtung vor Taschendieben
Die Eingänge zu den Gärten und der Bereich um den Medici-Brunnen ziehen im Sommer dichte Menschenmengen an, was Taschendiebe anlockt. Halten Sie Taschen geschlossen und vor Ihrem Körper, besonders in der Nähe der beliebten südlichen Tore entlang der Rue de Vaugirard.
Essen wie ein Einheimischer
Das Café Tournon, nur einen kurzen Fußweg in der Rue de Tournon entfernt, ist ein klassisches Wein- und Bistro-Lokal, das von Journalisten und Senatsmitarbeitern geschätzt wird – rechnen Sie mit etwa 35 € für eine Mahlzeit. Für schnelles italienisches Essen ist das Gusto Italia in der Rue de Vaugirard 218 zuverlässig und preislich im mittleren Bereich.
Beste Besuchszeit
Am frühen Morgen unter der Woche haben Sie die Gärten fast für sich allein – kommen Sie, wenn die Tore gegen 7:30 Uhr öffnen, und beobachten Sie, wie die Pariser ihre bevorzugten grünen Metallstühle belegen, bevor die Touristenwelle eintrifft. Von Ende September bis Oktober filtert das goldene Licht durch die Kastanienbäume, ohne die sommerlichen Menschenmassen.
Kombinieren Sie nahegelegene Sehenswürdigkeiten
Das Pantheon, die Kirche Saint-Sulpice und das Quartier Latin sind alle innerhalb von 10 Minuten zu Fuß erreichbar – Sie können einen ganzen Tag am linken Seine-Ufer verbringen, ohne die Métro zu benutzen. Der Stravinsky-Brunnen ist 20 Gehminuten über den Fluss entfernt, falls Sie Pariser Brunnen sammeln.
Wo essen
local_dining
Das solltest du unbedingt probieren
Baguette de Tradition – achten Sie auf das 'Tradition'-Label in örtlichen BoulangerienJambon-Beurre – klassisches Schinken-Butter-Sandwich, perfekt für ein Picknick in den Jardin du LuxembourgFranzösische Käsesorten – Comté, Brie de Meaux, Roquefort aus örtlichen FromagerienMacarons und feine Pâtisserie – das 6. Arrondissement ist berühmt für seine KonditoreienCroissants aux amandes – Mandel-Croissants aus handwerklichen Bäckereien
Restaurant Aux Perchés
local favorite
Französisches Bistro€€star4.8(703)directions_walk5 Min. zu Fuß
Bestellen: Das saisonale Marktmenü wechselt täglich – Einheimische schwärmen von den perfekt zubereiteten französischen Klassikern und der tadellosen Herkunft der Zutaten. Fragen Sie Ihren Kellner, was gerade frisch eingetroffen ist.
Hier isst das linke Seine-Ufer tatsächlich. Versteckt in einer ruhigen Straße nur wenige Schritte von den Jardin du Luxembourg entfernt, fühlt sich Aux Perchés trotz seines hervorragenden Rufs wie ein Geheimtipp der Nachbarschaft an. Der intime Speisesaal und der raffinierte, aber unprätentiöse Ansatz sind das echte Paris.
Französisches Restaurant€€star4.8(464)directions_walk8 Min. zu Fuß
Bestellen: Ihre Gratin-Gerichte sind außergewöhnlich – cremig, reichhaltig und mit Zurückhaltung zubereitet. Kombinieren Sie sie mit einem Glas Naturwein von ihrer durchdachten Liste.
Ambos liefert still und leise einige der ehrlichsten Gerichte der Nachbarschaft. Die Atmosphäre ist entspannt, aber seriös, die Portionen sind großzügig und Sie werden jeden Abend dieselben Stammgäste an der Bar sehen. Dies ist die Art von Ort, der nicht laut sein muss.
Crêperie€€star4.7(180)directions_walk5 Min. zu Fuß
Bestellen: Nehmen Sie zuerst eine herzhafte – die Galettes werden mit echtem bretonischen Buchweizenmehl hergestellt und sind mit hochwertigem Schinken, Käse und Eiern gefüllt. Kommen Sie dann für eine süße Crêpe zurück.
Das ist keine Crêpe-Stand-Kost für Touristen. La Bolee respektiert die bretonische Tradition und hält die Dinge gleichzeitig zwanglos und erschwinglich. Es ist perfekt für ein schnelles, befriedigendes Mittagessen, bevor man durch die Gärten schlendert.
Spezialitätencafé & Teehaus€€star4.8(40)directions_walk3 Min. zu Fuß
Bestellen: Bestellen Sie einen seltenen Tee oder einen Tee aus einer einzigen Herkunft und eines ihrer hausgemachten Gebäcke. Dies ist ein Tempel für Teeliebhaber – Christine Dattner kuratiert ihre Sammlung wie eine Sommelière.
Ein raffinierter Zufluchtsort für Nachmittagstee und ruhige Gespräche. Die Auswahl ist obsessiv, die Atmosphäre ist gelassen, und es ist die Art von Ort, an dem sich die Besitzerin wirklich darum kümmert, was Sie trinken.
checkDie meisten Restaurants sind montags geschlossen – planen Sie entsprechend. Viele schließen auch zwischen Mittag- und Abendessen.
checkDas Mittagessen findet normalerweise von 12:00 bis 14:00 Uhr statt; das Abendessen beginnt gegen 19:15 Uhr. Kommen Sie früh oder reservieren Sie im Voraus.
checkFür ein Picknick in den Jardin du Luxembourg holen Sie sich ein Jambon-Beurre und Gebäck bei einer örtlichen Boulangerie – das ist die Pariser Art.
checkAm westlichen Rand der Jardin du Luxembourg gibt es lokale Boulangerien und kleine Lebensmittelgeschäfte wie Franprix für den unmittelbaren Bedarf.
Food-Viertel:Rue Servandoni – Heimat von Aux Perchés und La Bolee, diese ruhige Straße ist das Herz der Gastronomie der NachbarschaftRund um die Rue de Vaugirard – wo Sie Ambos und andere lokale Bistros finden, die von Bewohnern bevorzugt werdenDas 6. Arrondissement (Saint-Germain-des-Prés) – historisch das intellektuelle und künstlerische Herz von Paris, heute eine Mischung aus seriösen Restaurants und charmanten Cafés
Restaurantdaten bereitgestellt von Google
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Häufig gefragt
Kann man das Palais Du Luxembourg in Paris besichtigen?
Nicht frei zugänglich – das Palais Du Luxembourg ist der offizielle Sitz des französischen Senats, daher kann man nicht einfach hineinspazieren. Gelegentlich werden montags und freitags, wenn der Senat nicht tagt, Führungen angeboten, die jedoch vorab über die offizielle Website des Senats gebucht werden müssen. Die umliegenden Jardin du Luxembourg sind jedoch täglich für die Öffentlichkeit zugänglich und bieten einen hervorragenden Blick auf die Außenfassade des Palastes.
Kann man das Palais Du Luxembourg kostenlos besichtigen?
Ja, wenn Führungen verfügbar sind, sind diese kostenlos. Die Plätze sind auf etwa 40 Personen pro Gruppe begrenzt, daher ist eine frühzeitige Buchung unerlässlich. Der Zutritt zu den Gärten selbst ist ganzjährig kostenlos.
Wie viel Zeit benötigt man für das Palais Du Luxembourg?
Wenn Sie eine Führung durch das Innere ergattern, planen Sie 1,5 bis 2 Stunden ein. Für die Gärten und einen guten Blick auf die Außenfassade des Palastes – einschließlich des Medici-Brunnens und des formalen französischen Parterres – sollten Sie 1 bis 3 Stunden einplanen, je nachdem, wie lange Sie auf den grünen Metallstühlen verweilen oder den Spielzeugsegelbooten auf dem zentralen Bassin zuschauen möchten.
Wie komme ich vom Zentrum von Paris zum Palais Du Luxembourg?
Die schnellste Verbindung ist die RER B bis zur Station Luxembourg, die Sie direkt an den Toren der Gärten absetzt. Sie können auch die Metrolinie 4 oder 10 bis Odéon oder die Linie 10 bis Mabillon nehmen – beide sind nur einen kurzen Fußweg entfernt. Die Buslinien 21, 27, 38, 58, 82, 84, 89 und 96 bedienen ebenfalls das Gebiet.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Palais Du Luxembourg?
Frühling und Frühsommer sind ideal – die Gärten erstrahlen in voller Farbenpracht und der Medici-Brunnen ist von üppigem Grün umrahmt. Für das Innere des Palastes haben Sie die besten Chancen während der jährlichen Journées du Patrimoine (Tage des offenen Denkmals) im September, wenn viele Regierungsgebäude ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen. Wochentags am Vormittag ist es in den Gärten ruhiger, wenn Sie Menschenmassen vermeiden möchten.
Was sollte man im Palais Du Luxembourg nicht verpassen?
Wenn Sie hineingelangen, ist die Delacroix-Decke in der Senatsbibliothek außergewöhnlich – dunkle, satte Töne bilden einen Kontrast zu den zwölf Tierkreiszeichen-Gemälden von Jacob Jordaens. Verpassen Sie draußen nicht den Medici-Brunnen am östlichen Ende der Gärten; er war ursprünglich eine Grotte, die 1634 von Salomon de Brosse entworfen und im 19. Jahrhundert versetzt wurde, um Platz für die Rue de Médicis zu schaffen. Achten Sie bei der Fassade des Palastes auf die sich wiederholenden "M"-Motive – Marie de Médicis hat ihr Monogramm überall im Mauerwerk hinterlassen.
Wofür wird das Palais Du Luxembourg heute genutzt?
Es ist seit 1799 der Sitz des französischen Senats. Davor diente es (kurzzeitig) als königliche Residenz, als Revolutionsgefängnis in den Jahren 1793–1794, als Hauptquartier des Direktoriums und während der deutschen Besatzung von Paris von 1940 bis 1944 als Kommandozentrale der Luftwaffe. Das angrenzende Petit Luxembourg ist der offizielle Amtssitz des Senatspräsidenten.
Lohnt sich ein Besuch des Palais Du Luxembourg?
Absolut, auch wenn Sie Ihre Erwartungen an den Zugang zum Innenbereich anpassen sollten. Die Außenfassade des Palastes – graue Schieferkuppeln, drei Ebenen klassischer Säulen in toskanischer, dorischer und ionischer Ordnung, alles verkleidet mit rauem Bossenwerk – ist eine der schönsten Fassaden des 17. Jahrhunderts in Paris. Allein die Gärten rechtfertigen den Ausflug: 23 Hektar formale französische Symmetrie, ein Bereich im englischen Stil, kostenlose öffentliche Imkereikurse und das älteste Karussell von Paris, das 1879 aufgestellt wurde.
Quellen17
Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen. Zuletzt aktualisiert: April 2026.
Sénat.fr — Patrimoine — Offizielle Seite des französischen Senats zum Kulturerbe mit Baugeschichte, architektonischen Details und Informationen zu den politischen Funktionen des Palastes.
Le Routard — Palais du Luxembourg — Französischer Reiseführer mit praktischen Informationen zum Besuch, einschließlich Ticketpreisen und Zeitplanung für Führungen.
TripAdvisor — Luxembourg Palace — Besucherbewertungen und praktische Tipps, einschließlich Essensmöglichkeiten und Eindrücken von Palast und Gärten.
Paris-Promeneurs — Ressource zur Architekturgeschichte, die das Design von Salomon de Brosse, den Einfluss des Palazzo Pitti und den Bauzeitplan abdeckt.
Google Arts & Culture — Palais du Luxembourg — Detaillierte Informationen zu architektonischen Merkmalen, der Erweiterung des Hemicycle und dem Brand von 1859.
Paris-bise-art — Kunstgeschichtlicher Blog mit Details zu den Jordaens- und Delacroix-Gemälden in der Bibliothek sowie den 'schmollenden Löwen' an der großen Treppe.
Sortiraparis — Lokale Pariser Veranstaltungs- und Kulturseite mit Informationen zum Spitznamen 'Le Luco', dem Karussell von 1879 und dem Medici-Brunnen.
Etsionvisitaitparis.com — Gartengeschichte einschließlich der Tradition der Spielzeugboote, des Marionettentheaters und der öffentlichen Imkereikurse.
Wikipédia (fr) — Palais du Luxembourg — Allgemeiner historischer Überblick, einschließlich des Skandals um die Herzogin von Berry 1719 und des Grundstückskaufs durch Marie de Médicis.
MyParisPass — Touristenpass-Seite mit Informationen zu den Ursprüngen des Medici-Brunnens und Transportmöglichkeiten.
POP — Plateforme Ouverte du Patrimoine (Ministère de la Culture) — Datenbank des französischen Kulturministeriums, die den Auftrag für den Thronsaal aus der Zeit Napoleons III. von 1854 bestätigt.
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