Einleitung
Das Musée des Beaux-Arts de Bordeaux, das im Herzen von Bordeaux liegt, ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Frankreichs und ein Eckpfeiler der kulturellen Landschaft der Stadt. Gegründet im Jahr 1801, bietet das Museum eine umfassende Reise durch über fünf Jahrhunderte europäischer Kunst, von der Renaissance bis zur Gegenwart. Mit einer Sammlung von mehr als 8.000 Werken – darunter Meisterwerke von Rubens, Delacroix, Redon, Matisse und eine einzigartige Verbindung zu Goya – ist das Museum ein Muss für Kunstliebhaber und Reisende, die das reiche Erbe von Bordeaux erkunden möchten.
Dieser Leitfaden bietet alle wichtigen Informationen für die Planung Ihres Besuchs: Öffnungszeiten, Ticketoptionen, Barrierefreiheit, Highlights der Sammlung und praktische Tipps, um Ihr Erlebnis aufschlussreich und unvergesslich zu gestalten (Bordeaux City Guide, Offizielle Website des Musée des Beaux-Arts de Bordeaux, Ausstellungen 2025).
Fotogalerie
Entdecke Musée Des Beaux-Arts De Bordeaux in Bildern
Portrait depicting Auguin, painted by Blayot Louis
Portrait of Léo Drouyn, a notable historical figure, showcasing his facial features and attire.
Detailed view of ornate wood paneling (boiseries) from Bordeaux, highlighting exquisite craftsmanship in the Beaux-Arts architectural style.
Detailed portrait medallion of Eugénie de Santa-Coloma from Bordeaux Feret SD Médaillons Bordelais Livraison n° 18, an illustrated biographical volume by Blayot Louis and Feret Edouard.
Historical portrait of Auguste Couat wearing 19th century clothing, showcasing a formal and distinguished appearance.
A vintage photographic portrait of Doctor Azam depicting historical attire and setting.
A detailed medallion portrait of Henri Barckhausen created by artist Louis Blayot, showcasing classic sculptural artistry.
Detailed portrait of Joseph Daurel painted by Louis Blayot, featured in the book Medaillons Bordelais authored by Edouard Féret
Medallion artwork depicting Reinhold Dezeimeris created by artist Louis Blayot
Portrait of Raymond de Borrelli (1837-1906), a notable French soldier and poet, captured in a historical black and white photograph.
Historischer Überblick
Ursprünge und Gründung
Das Musée des Beaux-Arts de Bordeaux hat seine Wurzeln in der Zeit nach der Französischen Revolution in Frankreich. Gegründet im Jahr 1801, war das Museum Teil einer nationalen Initiative zur Demokratisierung der Kunst durch die Umverteilung von Werken, die zuvor der Kirche und der Aristokratie gehörten. Ursprünglich im Rathaus untergebracht, wurde die Gründungsammlung durch revolutionäre Beschlagnahmungen,staatliche Einlagen und Schenkungen lokaler Sammler aufgebaut.
Architektonische Entwicklung
1881 wurde ein eigens dafür errichtetes neoklassizistisches Gebäude hinter dem Palais Rohan eingeweiht, das vom Architekten Charles Burguet entworfen wurde. Das Bauwerk besteht aus zwei Hauptflügeln: den Galerien der ständigen Sammlung und der Galerie des Beaux-Arts, in der wechselnde Ausstellungen stattfinden. Jüngste Renovierungen haben das Museum modernisiert und Barrierefreiheit sowie hohe Konservierungsstandards gewährleistet (Bordeaux City Guide).
Höhepunkte der Sammlung
Kunst der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert
Die Sammlungen des Museums umfassen Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Drucke vom 15. bis zum 20. Jahrhundert mit Schwerpunkten auf französischer, italienischer, flämischer und holländischer Kunst.
Wichtige Highlights sind:
- Renaissance und Barock: Werke von Hans Clot, Perugino, Tizian, Veronese, Peter Paul Rubens und Anthony van Dyck (france.fr, whichmuseum.com).
- 18. Jahrhundert: Gemälde von Jean-Baptiste Greuze, Sir Joshua Reynolds und Sir Thomas Lawrence, sowie Rokoko- und neoklassizistische Werke.
- 19. Jahrhundert: Gemälde von Eugène Delacroix, Jean-Baptiste-Camille Corot, Odilon Redon (ein gebürtiger Bordelaiser), Rosa Bonheur und Berthe Morisot.
- 20. Jahrhundert: Werke der Moderne von Henri Matisse, Albert Marquet, André Lhote, Oskar Kokoschka und Pablo Picasso, die die Entwicklung zur Abstraktion widerspiegeln (bordeaux.evous.fr, travelsetu.com).
Das Museum verfügt auch über bedeutende Bestände an Skulpturen (Rodin, Carpeaux, Zadkine), Druckgrafiken und Zeichnungen, darunter seltene symbolistische Werke von Redon und frühe Fotografien von Louis Rousselet (bordeaux.evous.fr).
Goya und die spanische Verbindung
Ein besonderes Merkmal ist die Verbindung des Museums zu Francisco de Goya, der seine letzten Lebensjahre in Bordeaux verbrachte. Die Sammlung umfasst bedeutende Drucke und Zeichnungen von Goya, und im Jahr 2025 feiert eine große Gedenkausstellung zu seinem zweihundertsten Todestag sein Erbe mit Werken, die von Velázquez inspiriert sind, sowie Tributen von Odilon Redon (Ausstellungen 2025).
Besucherinformationen
Standort und Anreise
- Adresse: 20 Cours d’Albret, 33000 Bordeaux, Frankreich
- Transport:
- Straßenbahn: Linien A und B (Haltestellen: Hôtel de Ville oder Palais de Justice)
- Bus: Linien 4, 5, 6, 15, 16, 56 (Haltestellen: Galerie des Beaux-Arts oder Palais de Justice)
- Parken: Parkhäuser in der Nähe: Mériadeck, Saint-Christoly, République (33.agendaculturel.fr)
Öffnungszeiten und Tickets
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr (montags geschlossen und an bestimmten Feiertagen; geöffnet am 14. Juli und 15. August)
- Ticketpreise:
- Standard: 4–7 € (je nach Ausstellungen)
- Ermäßigt: 2–4 € (Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderungen)
- Kostenlos: bis 18 Jahre, bestimmte Tage/Sonderveranstaltungen und EU-Bürger im Alter von 18–25 Jahren
- Tickets können online oder am Museumseingang erworben werden (Offizielle Website des Musée des Beaux-Arts, SeeBordeaux.com)
Ausstattung und Barrierefreiheit
- Vollständig rollstuhlgerecht („Tourisme & Handicap“-Label)
- Garderobe, Toiletten und Museumsshop vorhanden
- Audioguides in mehreren Sprachen, darunter eine auf Musik spezialisierte Tour (lifeinruralfrance.com)
- Führungen werden angeboten; Verfügbarkeit vor Ort oder online prüfen
Sonderveranstaltungen und Ausstellungen
Der dynamische Kalender des Museums umfasst temporäre Ausstellungen, Familienworkshops, Themenführungen und multidisziplinäre Veranstaltungen wie Tanz, Literatur und Slam-Poesie (33.agendaculturel.fr). Die Galerie des Beaux-Arts gegenüber dem Hauptgebäude ist diesen wechselnden Ausstellungen gewidmet.
Tipps für Besucher
- Vorausplanung: Konsultieren Sie die offizielle Website für aktuelle Öffnungszeiten, Ausstellungen und Veranstaltungen.
- Zeit einplanen: Planen Sie mindestens zwei Stunden für Ihren Besuch ein.
- Besuch kombinieren: Machen Sie einen Spaziergang durch den angrenzenden Jardin du Palais Rohan oder besuchen Sie nahe gelegene Orte wie die Kathedrale von Bordeaux und die Place Pey-Berland.
- Fotografie: Nicht-Blitzfotografie ist in den ständigen Sammlungen gestattet; für temporäre Ausstellungen können Einschränkungen gelten.
- City Pass: Der Bordeaux City Pass bietet kombinierten Museumseintritt und Rabatte für öffentliche Verkehrsmittel (lifeinruralfrance.com).
Häufig gestellte Fragen
F: Was sind die Öffnungszeiten des Musée des Beaux-Arts de Bordeaux? A: Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr; montags und an bestimmten Feiertagen geschlossen.
F: Wie kann ich Tickets kaufen? A: Tickets können online oder am Museum gekauft werden. Informationen zu Sonderangeboten und Veranstaltungspreisen finden Sie auf der offiziellen Website.
F: Ist das Museum für Besucher mit Behinderungen zugänglich? A: Ja, das Museum ist vollständig zugänglich und trägt das „Tourisme & Handicap“-Label.
F: Sind Führungen verfügbar? A: Ja, in Französisch und Englisch. Buchen Sie am Schalter oder online.
F: Darf ich Fotos machen? A: Nicht-Blitzfotografie ist in den meisten Galerien gestattet.
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