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U-Bahnhof Hohe Marter.

Nürnberg Germany 49° N · 11° E

Die U-Bahn-Station Hohe Marter in Nürnberg, Deutschland, ist mehr als nur ein moderner Verkehrsknotenpunkt – sie ist ein bedeutendes städtisches Wahrzeichen,…

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Geprüft August 2025
U-Bahnhof Hohe Marter · Nürnberg
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Einleitung

Die U-Bahn-Station Hohe Marter in Nürnberg, Deutschland, ist mehr als nur ein moderner Verkehrsknotenpunkt – sie ist ein bedeutendes städtisches Wahrzeichen, das Funktionalität mit beeindruckender öffentlicher Kunst und lokaler Geschichte nahtlos verbindet. 1986 als Teil der Nürnberger U-Bahn-Erweiterung eröffnet, dient Hohe Marter als wichtige Verbindung für die südwestlichen Stadtteile entlang der U2-Linie und verbindet Wohn-, Geschäfts- und Industriegebiete. Ihre architektonischen und künstlerischen Merkmale, insbesondere das ikonische Kachelmosaik von Peter Angermann, das den Nürnberger Fernmeldeturm darstellt, veranschaulichen das Engagement der Stadt für die Integration von Kultur in die öffentliche Infrastruktur (nahverkehr-franken.de).

Die Erreichbarkeit der Station, effiziente Ticketverkaufsstellen und die Nähe zu wichtigen Stadtattraktionen machen sie zu einem unverzichtbaren Knotenpunkt für Pendler und Besucher gleichermaßen. Dieser umfassende Leitfaden beschreibt die Geschichte, die Architektur, die Besucherinformationen, den kulturellen Kontext und praktische Reisetipps von Hohe Marter, um ein lohnendes und informiertes Erlebnis zu gewährleisten.


Historische Entwicklung

Ursprünge und Bau

Hohe Marter wurde in den 1980er Jahren im Zuge der städtischen Expansion gebaut, um den U-Bahn-Zugang zu den südwestlichen Stadtteilen Nürnbergs zu erweitern. Das unterirdische Design, das im offenen Einschnittverfahren gebaut wurde, optimiert den Fußgängerfluss und integriert sich in die belebte Schweinauer Hauptstraße. Ihr nördliches Ende verfügt über Ausgänge zu allen vier Ecken einer wichtigen Kreuzung, was Sicherheit und Zugänglichkeit erhöht (nahverkehr-franken.de).

Städtischer Kontext und Integration

In einem überwiegend Wohngebiet mit kommerziellen und leicht industriellen Einsprengseln gelegen, fördert Hohe Marter nachhaltige Mobilität und reduziert die Abhängigkeit vom Auto. Die Lage der Station unterstützt den täglichen Pendler-, Studenten- und Besucherfluss und verbindet sie effizient mit dem Stadtzentrum und dem Flughafen über die U2-Linie (city-rails.com).

Architektonische und künstlerische Bedeutung

Hohe Marter zeichnet sich durch die Integration von großformatiger öffentlicher Kunst aus. Das preisgekrönte Design von Peter Angermann zeigt entlang der Bahnsteigwände ein monumentales Kachelmosaik des Fernmeldeturms in einem Pixel-Stil, das Tag und Nacht darstellt. Rund 120.000 Keramikfliesen in 30 Farben schaffen eine visuell ansprechende Erzählung, wobei die Ausrichtung des Turms stets die Fahrtrichtung widerspiegelt (en-academic.com).


Besucherinformationen

Öffnungszeiten, Tickets und Barrierefreiheit

  • Betriebszeiten: Täglich von ca. 4:30 Uhr bis 1:00 Uhr, mit erweitertem Service an Wochenenden und bei Sonderveranstaltungen (vag.de).
  • Tickets: Einzelfahrkarten, Tageskarten oder Gruppentickets können an Automaten in der Station, über die VGN-App oder an autorisierten Verkaufsstellen erworben werden. Tickets gelten für U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus im integrierten Netz Nürnbergs (vag.de).
  • Barrierefreiheit: Die Station ist vollständig barrierefrei, mit Aufzügen, Rampen und taktilen Leitsystemen für sehbehinderte Fahrgäste. Breite Fahrkartenstationen ermöglichen die Durchfahrt mit Rollstühlen, Kinderwagen und Gepäck.

Reisetipp: Eine Fahrt außerhalb der Stoßzeiten (Vormittag oder früher Nachmittag) sorgt für eine angenehmere Reise.


Rolle im Stadtverkehr

Hohe Marter ist ein Paradebeispiel für die effektive Integration des öffentlichen Nahverkehrs. Als Teil der U2-Linie verbindet sie Röthenbach im Südwesten mit dem Flughafen Nürnberg im Norden und durchquert wichtige Knotenpunkte wie den Plärrer (für einfache Umstiege zur U1 und U3) und den Hauptbahnhof (mit regionalen und Fernverkehrsanbindungen). Buslinien 35 und 65 sowie nahegelegene Fahrradverleihstationen und Taxistände erleichtern multimodale Verbindungen (VGN Netzplan).


Sozioökonomischer Einfluss

Die Eröffnung der U-Bahn-Station Hohe Marter hat die lokale Entwicklung angekurbelt, Immobilienwerte gesteigert, Unternehmen unterstützt und die Integration in die Gemeinschaft gefördert. Das U-Bahn-System insgesamt unterstützt den Tourismus – 2017 wurden über 3,2 Millionen Übernachtungen verzeichnet –, indem es einen bequemen Zugang zu den historischen Stätten Nürnbergs bietet (city-rails.com).


Zukunftsperspektiven

Laufende Investitionen im Rahmen des „Nahverkehrsentwicklungsplans 2025 plus“ zielen darauf ab, die Nürnberger Nahverkehrsinfrastruktur auszubauen und zu modernisieren, um die Rolle von Hohe Marter als wichtiges Mobilitäts- und Kulturzentrum zu sichern (city-rails.com).


Architektonische Merkmale

Designphilosophie

Das Design von Hohe Marter spiegelt einen deutschen Trend der späten 20. Jahrhunderts wider, U-Bahn-Stationen von reinen Verkehrspunkten zu Kulturräumen aufzuwerten. Der offene, säulenfreie U-Bahnsteig und die Aufmerksamkeit für Fahrgastfluss und Sicherheit werden durch kühne künstlerische Ausdruckskraft ergänzt.

Das Kachelmosaik: Kultureller Höhepunkt

Peter Angermanns Mosaik nutzt einen Trompe-l'œil-Effekt, um den Fernmeldeturm darzustellen und den unterirdischen Raum mit einem erkennbaren Wahrzeichen der Stadt zu verbinden. Die Verwendung von über 120.000 Fliesen garantiert sowohl Langlebigkeit als auch visuelle Wirkung, wodurch die Station sofort erkennbar und für die Fotografie einladend wird.

Materialien und Konstruktion

Die Struktur der Station umfasst Stahlbeton und Stahl mit rutschfesten Fliesenböden und keramischen Wandmosaiken für Sicherheit und Ästhetik. Akustikdeckenplatten mildern Geräusche und schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Integration von Kunst und Funktion

Beleuchtung und Beschilderung sind so konzipiert, dass sie das Mosaik ergänzen und nicht beeinträchtigen. Decken- und Wandleuchten sorgen für optimale Sichtbarkeit und Sicherheit, während gedämpfte Farbschemata bei Wegweisungselementen den Fokus auf das Kunstwerk lenken.


Nahegelegene Attraktionen und Reisetipps

Attraktionen

  • Fernmeldeturm Nürnberg: Der ikonische Funkturm, der im Stationsmosaik abgebildet ist, ist nur einen kurzen Spaziergang südlich entfernt.
  • St. Wolfgang Kirche: Eine historische Kirche, die lokale Architektur zeigt.
  • Garnisonsmuseum: Ein Museum, das der Militärgeschichte Nürnbergs gewidmet ist.
  • Einkaufszentrum Röthenbach: Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants, nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
  • Nürnberger Stadtzentrum: Erreichbar über die U2, mit Höhepunkten wie der Nürnberger Burg und dem Germanischen Nationalmuseum (tourismus.nuernberg.de).

Reisetipps

  • Beste Besuchszeiten: Vermeiden Sie die Stoßzeiten für eine entspanntere Erfahrung.
  • Fotografie: Nicht-kommerzielle Fotos sind erlaubt und werden gefördert.
  • Sicherheit: Die Station ist gut beleuchtet, wird per Video überwacht und gilt als sicher.

Einrichtungen und Barrierefreiheit

  • Aufzüge und Rampen: Für stufenlosen Zugang an beiden Enden des Bahnsteigs.
  • Taktile Leitstreifen: Unterstützen sehbehinderte Fahrgäste.
  • Sitzgelegenheiten und überdachte Wartebereiche: Auf dem Bahnsteig vorhanden.
  • In der Nähe befindliche Annehmlichkeiten: Öffentliche Toiletten und Parkmöglichkeiten sind in der Nähe, aber nicht in der Station selbst, vorhanden.

Tickets und Tarifzonen

  • Tarifzone: VGN Zone 100 (Zentrales Nürnberg).
  • Preise: Einzelfahrtickets ab 2,90 €, Tageskarten ab 6,70 €, Gruppentickets erhältlich.
  • Kaufort: Automaten in der Station, VGN-App und autorisierte Verkaufsstellen (VGN Ticketinformationen).

Betriebszeiten

  • Montag–Sonntag: ca. 4:30 Uhr – 1:00 Uhr
  • Servicefrequenz: Alle 5–10 Minuten während der Stoßzeiten; alle 10–15 Minuten außerhalb der Stoßzeiten.
  • Nachtservice: Verlängerte Betriebszeiten an Wochenenden und bei Sonderveranstaltungen.

Aktuelle Fahrpläne finden Sie auf der Website der VAG Nürnberg (vag.de).


Wegfindung und Navigation

  • Beschilderung: Klare blaue "U"-Symbole kennzeichnen U-Bahn-Eingänge.
  • Digitale Anzeigen: Echtzeit-Zuginformationen auf den Bahnsteigen.
  • Mobile Apps: Die VGN-App bietet Fahrplanauskunft und Live-Updates.

Kulturelle und lokale Einblicke

Der Name „Hohe Marter“ leitet sich von einer historischen Martersäule ab, die eine ehemalige Stadtgrenze markierte. Der Stadtteil verbindet das ländliche Leben mit Spuren der Nürnberger Stadtgeschichte und macht die Station sowohl zu einem Tor als auch zu einem Ziel für kulturelle Erkundungen.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Betriebszeiten der Station Hohe Marter? A: Täglich von ca. 4:30 Uhr bis 1:00 Uhr, mit erweitertem Service an Wochenenden.

F: Wie kann ich Tickets kaufen? A: An Automaten in der Station, über die VGN-App oder an autorisierten Verkaufsstellen.

F: Ist die Station für Menschen mit Behinderungen zugänglich? A: Ja, mit Aufzügen, Rampen und taktilen Leitsystemen.

F: Darf ich in der Station fotografieren? A: Ja, nicht-kommerzielle Fotografie ist gestattet.

F: Werden Führungen angeboten? A: Nicht offiziell, aber lokale Anbieter integrieren Hohe Marter in Kunst- und Kulturtouren.


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Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.

Zuletzt überprüft: August 2025

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