Ultraschall.

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Ultraschall · München
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Einleitung: Ultraschall und das Techno-Erbe Münchens

Ultraschall gilt weithin als Eckpfeiler der Münchner elektronischen Musikszene und prägte das Nachtleben der Stadt von seiner Eröffnung im Jahr 1994 bis zu seiner Schließung im Jahr 2003. Aus den frühen "Ultraworld"-Partys der frühen 1990er Jahre hervorgegangen, war Ultraschall Münchens erster dedizierter Techno-Club und wurde schnell zu einem Brutkasten für Innovationen in der elektronischen Musik. Obwohl die ursprünglichen Veranstaltungsorte inzwischen abgerissen oder umgenutzt wurden, schwingt Ultraschalls Einfluss in der pulsierenden Clubkultur Münchens weiter mit, insbesondere in Nachfolgeclubs wie Harry Klein und Rote Sonne.

Für Besucher, die dieses Kapitel der Kulturgeschichte erkunden möchten, bietet München eine Vielfalt an Erlebnissen: vom neu entwickelten Werksviertel-Kulturareal – einst Heimat des zweiten Ultraschall-Standorts – bis hin zu einer florierenden Clubszene und einer reichen Auswahl an historischen und künstlerischen Wahrzeichen. Dieser Leitfaden bündelt historische Hintergrundinformationen, praktische Besuchertipps und Ressourcen, um Ihnen bei der Entdeckung des elektronischen Musik-Erbes Münchens zu helfen.


Historischer Überblick über Ultraschall

Ursprünge und frühe Jahre

Die Geschichte von Ultraschall beginnt mit den monatlichen "Ultraworld"-Partys im Kulturhaus Oberföhring in den frühen 1990er Jahren. Inspiriert vom Aufstieg des Techno in Berlin, schufen diese wegweisenden Veranstaltungen einen eigenen Raum für Liebhaber elektronischer Musik in München. Ihre Beliebtheit ebnete den Weg für einen permanenten Veranstaltungsort – Ultraschall.

Der Club am Flughafen München-Riem (Ultraschall I)

Am 17. Juni 1994 eröffnete Ultraschall in der ehemaligen Kantinenküche des stillgelegten Flughafens München-Riem. Gegründet von Peter Wacha (Upstart), David Süss und Dorothea Zenker, zeichnete sich der Club durch eine futuristische Ästhetik mit weißen Fliesen und Requisiten aus dem Film "Die Herrschaft des Feuers" aus. Dieses kreative Umfeld leitete eine neue Ära für Münchens Nachtleben ein und zog legendäre DJs wie Jeff Mills, DJ Hell und Monika Kruse an.

Kultureller Einfluss

Ultraschall entwickelte sich schnell zum Epizentrum der Münchner elektronischen Musikgemeinschaft. Sein aufgeschlossener Ethos und sein innovatives Programm halfen, die Clubkultur der Stadt zu definieren und München als Konkurrenten Berlins in Sachen Techno-Kreativität zu positionieren. Das Engagement des Clubs für Inklusion zog ein vielfältiges Publikum an und förderte lokale Talente, von denen viele international anerkannt wurden.

Umzug ins Kunstpark Ost (Ultraschall II)

Als die Umstrukturierung 1996 zur Schließung von Ultraschall I zwang, zog der Club in die ehemalige Pfanni-Fabrik im Kunstpark Ost um. Ultraschall II bewahrte die avantgardistische Atmosphäre des Originals und erweiterte seine Reichweite, indem es bis zu seiner Schließung im Jahr 2003 aufgrund der weiteren Umstrukturierung des Geländes als wichtiges Nachtleben-Ziel in München diente.

Schließung und Vermächtnis

Ultraschall wurde am 31. Januar 2003 dauerhaft geschlossen. Obwohl die ursprünglichen Clubräume nicht mehr existieren, lebt sein Geist in Clubs wie Harry Klein und Rote Sonne – beide von Ultraschall-Alumni gegründet – sowie durch periodische Ausstellungen und Beiträge in Museen wie dem Münchner Stadtmuseum weiter. Das Werksviertel, heute ein Kreativzentrum, befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Kunstparks Ost.


Ultraschall heute besuchen

Ist Ultraschall für Besucher geöffnet?

Nein, Ultraschall ist nicht mehr in Betrieb. Beide ursprünglichen Club-Standorte wurden abgerissen oder umgenutzt, und es gibt keine offiziellen Öffnungszeiten oder Tickets für Ultraschall selbst.

Münchens Techno-Szene erleben

Auch wenn Ultraschall nicht besucht werden kann, lebt sein Vermächtnis in der aktuellen Clubszene der Stadt weiter:

  • Harry Klein: Gegründet im Jahr 2003 von ehemaligen Ultraschall-Teammitgliedern, ist Harry Klein bekannt für seine audiovisuellen Erlebnisse und wegweisenden Line-ups. Für Veranstaltungen, Öffnungszeiten und Tickets besuchen Sie die offizielle Harry Klein Webseite.

  • Rote Sonne: Eröffnet im Jahr 2005 und ansässig in der Sonnenstraße 15, setzt Rote Sonne die Tradition der elektronischen Innovation fort. Spielpläne und Ticketinformationen finden Sie auf der Rote Sonne Website.

Verwandte Stätten und Sehenswürdigkeiten

  • Werksviertel-Kulturareal: Das neu entwickelte Gelände des Kunstparks Ost, heute ein kulturelles und kreatives Zentrum mit Veranstaltungsräumen, Restaurants und öffentlichen Kunstinstallationen.
  • Kulturhaus Oberföhring: Der Geburtsort der Ultraworld-Partys, bedeutend für die elektronische Musikgeschichte Münchens.
  • Münchner Stadtmuseum: Häufig Gastgeber von Ausstellungen zur Clubkultur, einschließlich Memorabilien von Ultraschall (Münchner Stadtmuseum).
  • Weitere bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten: Marienplatz, Englischer Garten und das Deutsche Museum bieten einen breiteren kulturellen Kontext.

Reise- und Barrierefreiheits-Tipps

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Münchens U-Bahn und S-Bahn bieten effizienten Zugang zu Nachtleben- und historischen Vierteln. Wichtige Gebiete wie Ostbahnhof (für Werksviertel) und Sonnenstraße (für Harry Klein und Rote Sonne) sind leicht zu erreichen.
  • Barrierefreiheit: Moderne Clubs und Museen bieten im Allgemeinen barrierefreie Einrichtungen. Prüfen Sie immer direkt bei den Veranstaltungsorten die neuesten Informationen.
  • Beste Reisezeit: Münchens Nachtleben erreicht am Wochenende seinen Höhepunkt. Überprüfen Sie die Spielpläne und Ticketinformationen der Clubs und Museen.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann ich den ursprünglichen Ultraschall-Club heute besuchen?
A: Nein, Ultraschall wurde 2003 geschlossen und seine ursprünglichen Veranstaltungsorte wurden abgerissen. Nachfolgeclubs wie Harry Klein und Rote Sonne setzen sein Erbe fort.

F: Gibt es Touren oder Ausstellungen über Ultraschall?
A: Es gibt keine regelmäßigen geführten Touren, die sich ausschließlich auf Ultraschall konzentrieren, aber Museen wie das Münchner Stadtmuseum präsentieren gelegentlich Ausstellungen zur Münchner Clubkultur.

F: Wie kann ich Münchens Techno-Szene heute erleben?
A: Besuchen Sie Clubs wie Harry Klein und Rote Sonne, erkunden Sie das Werksviertel-Kulturareal und besuchen Sie Veranstaltungen und Festivals für elektronische Musik.

F: Sind öffentliche Verkehrsmittel verfügbar, um diese Veranstaltungsorte zu erreichen?
A: Ja, das umfangreiche öffentliche Nahverkehrssystem Münchens erleichtert den Zugang zu Ausgehvierteln und historischen Stätten.


Ansichten und Medien

  • Archivfoto: Innenraum des Ultraschall-Clubs mit weißen Fliesen und futuristischem Design.
    Alt-Text: "Ultraschall Techno Club Interieur München"

  • Karte: Hervorhebung der ehemaligen Ultraschall-Standorte (Flughafen München-Riem und Kunstpark Ost) und der aktuellen Techno-Veranstaltungsorte (Harry Klein, Rote Sonne) zur Orientierung.

Für zusätzliche visuelle Eindrücke erkunden Sie Online-Archive und die Red Bull Music Academy-Berichterstattung über Ultraschall.


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