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Staatliche Graphische Sammlung München.

München Deutschland 48° N · 11° E

Eingebettet in Münchens renommiertem Museumsviertel Kunstareal, ist die Staatliche Graphische Sammlung München (SGSM) ein herausragendes Zentrum für das…

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Geprüft August 2025
Staatliche Graphische Sammlung München · München
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Einleitung

Eingebettet in Münchens renommiertem Museumsviertel Kunstareal, ist die Staatliche Graphische Sammlung München (SGSM) ein herausragendes Zentrum für das Studium und die Wertschätzung grafischer Künste. Gegründet 1758 im Zeitalter der Aufklärung, hat sich die SGSM zu einem der größten und bedeutendsten Sammlungen von Zeichnungen und Druckgrafiken Europas entwickelt und ist heute in der modernen Pinakothek der Moderne untergebracht. Besucher können eine beeindruckende Bandbreite an Werken erwarten – von mittelalterlichen Holzschnitten und Renaissance-Zeichnungen von Meistern wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten von Gerhard Richter und Cecily Brown –, die über fünf Jahrhunderte künstlerischer Innovation repräsentieren.

Dieser Leitfaden bietet detaillierte Informationen zur Geschichte der SGSM, zu Tickets, Öffnungszeiten, Barrierefreiheit, Bildungsprogrammen und praktischen Reisetipps, um allen Kunstliebhabern, Studenten und Reisenden, die Münchens historische Stätten erkunden, ein lohnendes Erlebnis zu gewährleisten (Pinakothek der Moderne – Graphik, Offizielle Website der SGSM, München Reiseführer).


Historischer Überblick

Ursprünge in der Aufklärung und Wachstum

Die SGSM blickt auf ihre Ursprünge im Jahr 1758 zurück, als sie als Kupferstich- und Zeichnungskabinett von Kurfürst Karl Theodor im Mannheimer Schloss gegründet wurde. Als gelehrte Sammlung gedacht, konzentrierte sie sich auf die akademische und künstlerische Bedeutung grafischer Künste (Pinakothek der Moderne – Graphik). Die Verlagerung der Sammlung nach München in den 1790er Jahren fügte sich in das aufstrebende kulturelle Leben Bayerns ein.

Erweiterung und institutionelle Entwicklung

Die Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachte bedeutende neue Werke aus klösterlichem Besitz hervor und bereicherte die Sammlung um seltene mittelalterliche und Renaissance-Kunstwerke. Bis 1874 erlangte die SGSM den Status eines eigenständigen Museums, was eine fokussierte Kuratierung und Forschung förderte. 1948 zog sie in das Haus der Kulturinstitute und erhielt moderne Konservierungs- und Studieneinrichtungen.

Neuzeit und Integration

Seit 2002 ist die SGSM ein integraler Bestandteil der Pinakothek der Moderne und profitiert von modernsten Ausstellungsräumen und gesteigerter öffentlicher Beteiligung. Heute umfasst ihr Bestand rund 500.000 Werke mit bemerkenswerten Schwerpunkten in der Altdeutschen und Niederländischen Druckgrafik, italienischen Renaissance-Zeichnungen und zeitgenössischer internationaler Grafikkunst.


Sammlungshöhepunkte

  • Renaissance und Alte Meister: Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Albrecht Dürer, Rembrandt und Peter Paul Rubens.
  • 19. & 20. Jahrhundert: Arbeiten von Caspar David Friedrich, Gustav Klimt, Edvard Munch, Max Beckmann.
  • Moderne & Zeitgenössische Kunst: Kunst von Kandinsky, Klee, Matisse, Gerhard Richter, Cecily Brown und eine bedeutende Auswahl amerikanischer Drucke ab den 1960er Jahren.
  • Repräsentierte Techniken: Holzschnitte, Kupferstiche, Lithografien, Siebdrucke, Vorzeichnungen und experimentelle Drucktechniken.

Besuchsinformationen

Standort

  • Adresse: Barer Straße 40, 80333 München (Pinakothek der Moderne).

Öffnungszeiten

  • Dienstag–Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
  • Donnerstag: Verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr
  • Montags geschlossen sowie an ausgewählten Feiertagen.
  • Überprüfen Sie immer die aktuellen Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch (Offizielle Website der SGSM).

Tickets

  • Erwachsene: 10 €
  • Ermäßigt (Studenten, Senioren ab 65): 7 €
  • Kinder/Jugendliche unter 18: Freier Eintritt
  • Besucher mit Behinderungen: Ermäßigter Preis; Begleitpersonen frei
  • Besondere Tage: Freier Eintritt zu bestimmten Terminen – Details finden Sie auf der Museumswebsite.

Kaufoptionen: Online über die Website der Pinakothek der Moderne oder am Museumseingang. Eine Vorbuchung wird für Sonderausstellungen dringend empfohlen.


Barrierefreiheit & Einrichtungen

  • Barrierefreier Zugang: Stufenlose Eingänge, Aufzüge und barrierefreie Toiletten.
  • Rollstuhlausleihe: An der Informationstheke verfügbar (ggf. im Voraus reservieren).
  • Assistenzhunde: Willkommen.
  • Parkplätze: Begrenzte Behindertenparkplätze in der Nähe des Eingangs; öffentlichen Nahverkehr für alle anderen Besucher empfohlen.

Für detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit besuchen Sie bitte (Informationen zur Barrierefreiheit).


Ausstellungen & Programme

Sonderausstellungen

  • 2023: „Breath“ von Rei Naito – 50 Aquarelle, die das ausdrucksstarke Potenzial der Zeichnung erforschen.
  • Mai–Juni 2025: Gerhard Richter: „81 Zeichnungen ∙ 1 STRIP-Bild ∙ 1 Edition“ – Fokus auf Abstraktion in Richters Werk.
  • April–September 2025: „4 Museen – 1 Moderne“ – Eine kollaborative Übersicht über Moderne in Kunst, Architektur und Design (München Reiseführer).

Führungen & Veranstaltungen

  • Führungen (Deutsch und Englisch) sind regelmäßig für große Ausstellungen und auf Anfrage verfügbar.
  • Das Museum veranstaltet Vorträge, Workshops und familienfreundliche Events.

Studien- & Forschungsmöglichkeiten

  • Studiensaal (Katharina-von-Bora-Str. 10): Zugang zu Originalwerken nach Vereinbarung für wissenschaftliche Forschung.

Bildungsmöglichkeiten

  • Workshops: Für Kinder, Familien und Schulklassen, einschließlich Zeichnen und Druckgrafik.
  • Inklusives Lernen: Taktile Materialien, Großdruck-Leitfäden und Gebärdensprachdolmetscher auf Anfrage erhältlich.
  • Digitale Ressourcen: Online-Datenbanken und virtuelle Touren verbessern den Zugang für entfernte Besucher (SGSM Bildung).

Digitale Ressourcen

  • Online-Sammlung: Ausgewählte Werke sind online einsehbar.
  • Virtuelle Touren: Auf der Website finden Sie virtuelle Ausstellungsrundgänge und herunterladbare Leitfäden.
  • Mobile App: Die Audiala-App bietet Audioguides und Ausstellungsaktualisierungen.
  • Mehr dazu finden Sie unter (SGSM Digitaler Zugang).

Reisetipps & Nahegelegene Attraktionen

  • Öffentliche Verkehrsmittel: U2/U8 (Königsplatz), U3/U6 (Odeonsplatz + Bus 100), Tram Linien 27/28 (Haltestelle Pinakotheken).
  • Nahegelegene Museen: Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Museum Brandhorst – alle fußläufig erreichbar.
  • Beste Besuchszeit: Wochentags morgens sind weniger überlaufen.
  • Empfehlung: Tragen Sie bequeme Schuhe und prüfen Sie Ausstellungsänderungen oder Schließungen vor Ihrer Ankunft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten der SGSM? A: Dienstag–Sonntag 10:00–18:00 Uhr; Donnerstag bis 20:00 Uhr; Montag geschlossen. Bestätigen Sie dies immer vor Ihrem Besuch.

F: Wie kaufe ich Tickets? A: Online über die Pinakothek der Moderne oder am Eingang des Museums. Vorab-Buchung für Sonderausstellungen empfohlen.

F: Ist das Museum barrierefrei zugänglich? A: Ja, mit barrierefreien Einrichtungen, zugänglichen Toiletten und verfügbaren Rollstühlen.

F: Sind Führungen auf Englisch verfügbar? A: Ja, für Hauptausstellungen und auf Anfrage.

F: Darf ich Fotos machen? A: Nicht-Blitz-Fotografie ist in den meisten Dauerausstellungen erlaubt. Bei Sonderausstellungen können Beschränkungen gelten.


Planen Sie Ihren Besuch

  • Besuchen Sie die offizielle Website für aktuelle Öffnungszeiten, Ausstellungen und Ticketverfügbarkeit.
  • Laden Sie die Audiala-App für Audioguides und Neuigkeiten herunter.
  • Folgen Sie der SGSM und der Pinakothek der Moderne in den sozialen Medien für Neuigkeiten und Highlights von Veranstaltungen.

Wichtige Meilensteine

  • 1758: Gründung in Mannheim
  • 1790er: Umzug nach München
  • Frühe 1800er: Erweiterung durch Säkularisation
  • 1874: Eigenständiger Museumsstatus
  • 1948: Umzug in das Haus der Kulturinstitute
  • 2002: Integration in die Pinakothek der Moderne
  • Gegenwart: Digitale Erweiterung und verbesserter öffentlicher Zugang

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Quellen

Geprüft und gezeigt.

Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.

Zuletzt überprüft: August 2025

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