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Einleitung
Unter dem ikonischen Münchner Königsplatz lädt der Kunstbau zu einer außergewöhnlichen Welt ein, in der zeitgenössische Kunst auf historische städtische Infrastruktur trifft. Als innovative unterirdische Erweiterung des renommierten Lenbachhauses verwandelt der Kunstbau eine ehemalige U-Bahn-Halle in eine monumentale Ausstellungsstätte, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1994 unter der Leitung des Architekten Uwe Kiessler avantgardistische und experimentelle Kunst präsentiert. Seine minimalistische, industrielle Gestaltung und seine zentrale Lage im Kunstareal machen den Kunstbau zu einem Eckpfeiler der dynamischen Münchner Kunstszene (Highlights Lenbachhaus & Kunstbau; muenchen.de).
Dieser Leitfaden bietet alles, was Sie für die Planung Ihres Besuchs im Kunstbau im Jahr 2025 benötigen: Öffnungszeiten, Ticketpreise, Anfahrt, Barrierefreiheit, Hauptausstellungen, nahegelegene Attraktionen und praktische Reisetipps.
Über den Kunstbau: Geschichte, Architektur und Bedeutung
Ursprünge und Entwicklung
Der Kunstbau wurde in den frühen 1990er Jahren eingerichtet, um dem Lenbachhaus einen eigenen Raum für zeitgenössische und großformatige Ausstellungen zu bieten. Die Umgestaltung einer stillgelegten U-Bahn-Halle unter der Leitung von Uwe Kiessler veranschaulicht das Engagement Münchens, Kunst in das städtische Alltagsleben zu integrieren. Die Umnutzung des Kunstbaus, der 1994 eröffnet wurde, ist ein Sinnbild für die kulturelle Wiederbelebung der Stadt (Highlights Lenbachhaus & Kunstbau).
Beziehung zum Lenbachhaus
Während sich das Lenbachhaus in Franz von Lenbachs Villa auf die Münchner Kunst des 19. Jahrhunderts und den „Blauen Reiter“ konzentriert, dient der Kunstbau als dessen zeitgenössisches Gegenstück und beherbergt Wechselausstellungen, die von großformatigen Installationen, Performancekunst und Multimedia-Projekten reichen. Diese Synergie bietet Besuchern eine Reise durch die künstlerische Entwicklung Münchens (Highlights Lenbachhaus & Kunstbau).
Architektonische Bedeutung
Der Kunstbau ist ein Modell der Umnutzung, das den industriellen Charakter der Halle mit freigelegtem Beton, hohen Decken und flexibler Beleuchtung bewahrt. Seine minimalistische und funktionale Gestaltung ist von Bauhaus- und modernistischer Prinzipien beeinflusst, die auf ehrliche Materialien und Einfachheit setzen (Bauhaus in München). Der 120 Meter lange, 18 Meter breite und säulenfreie Raum ermöglicht immersive Ausstellungen und experimentelle Installationen.
Barrierefreiheit und Besuchererlebnis
Der Kunstbau ist über die U-Bahn-Station Königsplatz zugänglich und für alle Besucher konzipiert. Breite Gänge, barrierefreie Eingänge, angepasste Beleuchtung und Besucherservices sorgen für ein angenehmes Erlebnis. Die Location unterstützt den inklusiven Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen (muenchen.de).
Besuch im Kunstbau: Öffnungszeiten, Tickets und Anfahrt
Öffnungszeiten
- Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
- Donnerstag: Verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr
- Montags geschlossen
Hinweis: Einige Sonderausstellungen können abweichende Öffnungszeiten haben (z. B. 14:00–20:00 Uhr für ausgewählte Shows). Prüfen Sie immer die offizielle Website des Lenbachhauses, bevor Sie Ihren Besuch planen.
Ticketpreise
- Standard-Eintritt (Lenbachhaus & Kunstbau): 10 €
- Ermäßigter Preis (Studenten, Senioren, Gruppen): 6–8 €
- Kinder & Jugendliche (unter 18): Kostenlos
- Jahreskarte: 25 € (regulär), 15 € (ermäßigt)
Tickets können online oder vor Ort gekauft werden. Buchen Sie an Wochenenden oder bei Großveranstaltungen im Voraus.
Kostenloser Eintritt
- Erster Donnerstag im Monat: 18:00 – 22:00 Uhr
- Sonderausstellungen: Ausgewählte Shows (z. B. „Hallo, mein Name ist Kunstbau“) können kostenlosen Eintritt bieten.
Anfahrt
- Adresse: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstraße 33, 80333 München
- Öffentliche Verkehrsmittel:
- U-Bahn: U2 und U8 (Königsplatz), U1 und U7 (Stiglmaierplatz)
- Tram: Linie 27 (Karolinenplatz)
- Bus: Linie 100 („Museumslinie“, Haltestelle Königsplatz)
- Parken: Begrenzte öffentliche Parkplätze verfügbar; öffentliche Verkehrsmittel werden empfohlen.
Ausstellungshöhepunkte 2025
Der Kunstbau präsentiert 2025 wichtige Ausstellungen und partizipative Projekte:
- „Was zu verschwinden droht, wird Bild. Mensch – Natur – Kunst“ (März–Dezember 2025): Untersucht Themen der Vergänglichkeit in Kunst, Natur und Menschsein mit Werken von Lovis Corinth, Wassily Kandinsky und Gerhard Richter.
- „Hallo, mein Name ist Kunstbau“ (ab 3. Juli 2025): Interaktive Workshops und kreative Aktivitäten für alle Altersgruppen mit Fokus auf das Raumkonzept.
- „Auguste Herbin“ (bis 19. Oktober 2025): Eine umfassende Retrospektive von Herbens geometrischer Abstraktion.
- „Fragment of an Infinite Discourse“ (bis 31. August 2025): Erforscht zeitgenössische künstlerische Dialoge.
- „Voices Unbound: Artists in Conversation“ (2025): Gemeinschaftsausstellung, die sich mit aktuellen sozialen und kulturellen Themen auseinandersetzt.
- Herbst 2025:
- „Shifting the Silence“
- „Out of Focus. Leonore Mau und Haiti“
- Einzelausstellung von Iman Issa
Für das vollständige Programm und Updates besuchen Sie die Ausstellungsseite des Lenbachhauses.
Bildungsangebote und Gemeinschaftsveranstaltungen
- Führungen: Verfügbar in mehreren Sprachen, einschließlich Gebärdensprache und speziellen Formaten für Familien, Schulen und Besucher mit Demenz.
- Workshops: Kreative Kurse für Kinder, Erwachsene und Familien; Vorkursbuchung für beliebte Veranstaltungen empfohlen.
- Künstlergespräche & Performances: Regelmäßige Veranstaltungen zur Begleitung von Ausstellungen zur Vertiefung des Verständnisses.
- Community Projects: Kollaborative Kunstinstallationen und lokale Partnerschaften.
Details und Reservierungen finden Sie auf der offiziellen Website.
Barrierefreiheit und Besucherservices
Der Kunstbau ist vollständig barrierefrei:
- Rollstuhlgerechtigkeit: Rampen, Aufzüge und barrierefreie Toiletten sind vorhanden.
- Rollstühle und Gehhilfen: Auf Anfrage erhältlich (Kontakt: +49 89 233-32029 oder [email protected]).
- Sitzgelegenheiten: In den Ausstellungsräumen vorhanden.
- Parken: Behindertenparkplätze in der Luisenstraße 33.
- Audioguides: Kostenlos, in mehreren Sprachen.
Auch die öffentlichen Verkehrsmittel in München sind barrierefrei, mit Niederflur-Trams und Aufzügen an den meisten Stationen (Rollstuhl-Reiseführer).
Nahegelegene Attraktionen
- Königsplatz: Historischer Platz mit neoklassizistischer Architektur.
- Lenbachhaus: Angrenzend, zeigt die Bewegung des „Blauen Reiter“ in München.
- Pinakotheken: Alte, Neue und Moderne Pinakothek.
- Museum Brandhorst und Glyptothek: Beide fußläufig erreichbar.
- Münchner Altstadt: Leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Kombinieren Sie Ihren Besuch im Kunstbau mit anderen Highlights des Kunstareals oder einem Spaziergang durch die Münchner Altstadt und den Englischen Garten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F1: Was sind die Öffnungszeiten des Kunstbaus? A: Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr; Donnerstag bis 20:00 Uhr. Montags geschlossen. Bei einigen Ausstellungen können abweichende Zeiten gelten.
F2: Wie kaufe ich Tickets? A: Online über die Website des Lenbachhauses oder im Museum.
F3: Ist der Kunstbau rollstuhlgerecht? A: Ja, mit barrierefreien Einrichtungen und verfügbarer Personalunterstützung.
F4: Gibt es Führungen? A: Ja, für Einzelpersonen und Gruppen, einschließlich spezieller barrierefreier Führungen.
F5: Sind Kinder willkommen? A: Absolut! U18-Jährige haben freien Eintritt; es werden familienfreundliche Programme angeboten.
F6: Darf ich Fotos machen? A: Fotografieren ohne Blitz ist im Allgemeinen erlaubt, außer bei bestimmten Ausstellungen; beachten Sie die Beschilderung oder fragen Sie das Personal.
Erweitern Sie Ihren Besuch mit:
- Hochauflösende Bilder: Innenaufnahmen des Kunstbaus, Ausstellungsinstallationen und des Königsplatzes.
- Alt-Text-Beispiele: „Kunstbau München unterirdische Ausstellungshalle“, „Kunstbau Eingang an der U-Bahn-Station Königsplatz“.
- Interaktive Karte: Zeigt den Standort des Kunstbaus und nahegelegene Museen.
- Virtuelle Touren: Wenn verfügbar, für eine Vorschau des Raumes.
Hören Sie die ganze Geschichte in der App
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