Aubing.

München Deutschland 48° N · 11° E

Aubing, im westlichen Münchner Stadtteil gelegen, ist ein faszinierendes Reiseziel, das die alte bayerische Geschichte, die lebendige Kultur und die…

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Geprüft April 2026
Aubing
Aubing · München
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Einleitung

Aubing, im westlichen Münchner Stadtteil gelegen, ist ein faszinierendes Reiseziel, das die alte bayerische Geschichte, die lebendige Kultur und die malerische Naturschönheit nahtlos miteinander verbindet. Mit Ursprüngen, die bis in prähistorische Zeiten zurückreichen, und einer dokumentierten Geschichte ab dem frühen 11. Jahrhundert bietet Aubing eine reiche Erzählung, die sich in seinen historischen Stätten, üppigen Grünflächen und seiner lebendigen Gemeinschaft widerspiegelt. Hier können Besucher romanische Kirchen, mittelalterliche Burgen, moderne Kunstorte und ruhige Naturschutzgebiete erkunden – alles bequem über das effiziente S-Bahn-Netz Münchens erreichbar. Dieser umfassende Leitfaden enthält wichtige Informationen zu Aubings herausragenden Attraktionen, Besuchszeiten, Ticketangeboten, Barrierefreiheit und lokalen Erlebnissen, um Ihnen bei der Planung eines bereichernden und unvergesslichen Besuchs zu helfen. Aktuelle Informationen und interaktive Ressourcen finden Sie auf den offiziellen Münchner Tourismusplattformen und in der Audiala App (München Tourismus – Aubing, Bergson Kunstkraftwerk, Offizielle Website des Schlosses Aubing).


Aubings historische Zeitlinie

Frühe Besiedlung und archäologisches Erbe

Aubings Wurzeln reichen bis in vorrömische Zeiten zurück, belegt durch archäologische Funde wie eine Terrassengrabanlage aus dem 5. bis 7. Jahrhundert. Diese Stätten unterstreichen die Bedeutung des Gebiets in der frühen bayerischen Geschichte und sind für an antiken Kulturen Interessierte erhalten geblieben.

Mittelalterliche Grundlagen und klösterlicher Einfluss

Die erste schriftliche Erwähnung von Aubing stammt aus dem Jahr 1010, als König Heinrich II. das Dorf dem Kloster Polling schenkte. Im Jahr 1330 übertrug Ludwig der Bayer den Besitz an das Kloster Ettal und leitete damit fast 500 Jahre klösterlicher Herrschaft ein. Diese Periode prägte die landwirtschaftliche und kulturelle Landschaft Aubings, deren Überreste noch heute in seiner Architektur und seinen Traditionen sichtbar sind.

Dorfleben und wirtschaftliche Entwicklung

Aubing entwickelte sich zum größten Dorf westlich von München mit einer vielfältigen Bevölkerung von Landwirten, Handwerkern und Gastwirten. Die lokale Wirtschaft profitierte von der Versorgung Münchens mit Torf und Scheuersand. Historische Stätten wie die Schule vom Anfang des 19. Jahrhunderts in der Alto Straße symbolisieren Aubings Engagement für Bildung und Gemeinschaft.

Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges

Der verheerende Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert hinterließ tiefe Spuren, als schwedische Truppen Bauernhöfe in Aubing plünderten und zerstörten. Diese Geschichte der Widerstandsfähigkeit prägt weiterhin die Identität des Bezirks.

Wandlung im 19. Jahrhundert und Eisenbahnanschluss

Die Säkularisation beendete die klösterliche Herrschaft, und Aubing wurde 1818 eine selbstständige Gemeinde. Die Eröffnung der Bahnstrecke München-Buchloe im Jahr 1873 mit einem Bahnhof nahe der St. Quirinskirche trieb ein erhebliches Wachstum und eine Integration in die breitere Münchner Region voran.

Eingemeindung nach München und modernes Wachstum

Aubing wurde 1942 in die Stadt München eingemeindet und bildet heute zusammen mit Lochhausen und Langwied den Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. Moderne Entwicklungen, insbesondere im Stadtteil Freiham, spiegeln Aubings Mischung aus ländlichem Charme und zeitgenössischem Stadtleben wider.

Bewahrung des Aubinger Erbes

Das 1993 gegründete Aubinger Archiv spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewahrung der lokalen Geschichte durch Ausstellungen und Publikationen. Laufende kulturelle Veranstaltungen und Initiativen erhalten die reichen Traditionen des Bezirks aufrecht.


Besucherinformationen

Wichtige Orte und Sehenswürdigkeiten

  • St. Quirin Kirche: Romanische Kirche mit einem tausendjährigen Turm. Täglich geöffnet, freier Eintritt.
  • Bergson Kunstkraftwerk: Deutschlands größtes Kunsthaus in einem umgebauten Industriegebäude.
  • Aussichtsturm Aubinger Lohe: Bietet Panoramablicke auf München und die Alpen.
  • Schloss Aubing: Mittelalterliche Burg mit Führungen und saisonalen Veranstaltungen.

Öffnungszeiten & Tickets

  • St. Quirin Kirche: Mo–Sa 9:00–18:00 Uhr, So 10:00–17:00 Uhr; freier Eintritt.
  • Bergson Kunstkraftwerk: Täglich 10:00–20:00 Uhr; Eintrittspreise variieren je nach Veranstaltung (Bergson Kunstkraftwerk).
  • Aussichtsturm Aubinger Lohe: Geöffnet von der Dämmerung bis zum Anbruch; kostenlos.
  • Schloss Aubing: April–Oktober, Mi–So 10:00–17:00 Uhr; 8 € Erwachsene, 4 € Kinder, unter 6 Jahren kostenlos (Offizielle Website des Schlosses Aubing).

Barrierefreiheit und Verkehrsanbindung

  • S-Bahnlinien (insbesondere S3 und S4) bedienen Aubing, mit zusätzlichen Busverbindungen und zahlreichen Radwegen (Münchner Verkehrsgesellschaft).
  • Die meisten Attraktionen und Parks sind rollstuhlgerecht.

Führungen

  • Saisonale geführte Spaziergänge werden über das Münchner Fremdenverkehrsamt angeboten (München Tourismus Führungen).
  • Das Bergson Kunstkraftwerk und Schloss Aubing bieten Wochenendführungen an.

Praktische Tipps

  • Besuchen Sie Seen und Parks früh am Morgen oder an Wochentagen, um Menschenmassen zu vermeiden.
  • Viele Attraktionen sind kostenlos, für ausgewählte Kulturveranstaltungen fallen Gebühren an.
  • Hunde sind in den meisten Außenbereichen erlaubt, müssen aber in Naturschutzgebieten angeleint sein.

Familienfreundliche Aktivitäten

  • Moderne Spielplätze und Sportanlagen, darunter der Sportpark Freiham.
  • Biergärten mit Spielplätzen und familienfreundlichen Veranstaltungen.
  • Saisonale Festivals und Open-Air-Kulturveranstaltungen.

Veranstaltungen und Gemeinschaftsleben

  • Traditionelle Maibaumaufstellungen, bayerische Musikfestivals und Kunsthandwerksmärkte.
  • Informieren Sie sich über Termine in lokalen Veranstaltungskalendern (Wikipedia).

Erkundung der Aubinger Naturräume

  • Naturschutzgebiet Aubinger Lohe: 130 Hektar Wald, Wiesen und Wanderwege. Ideal zum Wandern, Joggen und Vogelbeobachten (München Tourismus – Aubing).
  • Langwieder Seenplatte: Drei miteinander verbundene Seen zum Schwimmen, Bootfahren und Picknicken. Einrichtungen umfassen Spielplätze, Snackbars und Fahrradverleih.
  • Landschaftspark Freiham: Neue Grünfläche mit Sportplätzen, Gärten und Veranstaltungsorten.
  • Aubinger Moos: Geschütztes Feuchtgebiet mit Hochstegen und Wildbeobachtungsplattformen.

Lokale Kultur und Lebensstil

Gastronomie, Vereine und Traditionen

  • Genießen Sie traditionelle bayerische Gerichte in gemütlichen Biergärten wie der Aubinger Einkehr.
  • Stadtteilvereine wie der Burschenverein Aubing organisieren Festivals und kulturelle Veranstaltungen (adventurebackpack.com).
  • Das Bergson Kunstkraftwerk beherbergt Kunstausstellungen, Konzerte und kulinarische Veranstaltungen in einzigartiger Industriekulisse.

Moderne Entwicklungen und Charakter der Gemeinschaft

  • Aubing bewahrt eine dörfliche Atmosphäre mit geringer Bevölkerungsdichte, weitläufigen Grünflächen und familienfreundlichen Annehmlichkeiten (muenchen.de).
  • Der Stadtteil Freiham spiegelt moderne, nachhaltige Stadtplanung wider.
  • Multikulturelle Festivals und Veranstaltungen feiern die Vielfalt der Region.

Schloss Aubing: Geschichte und Besucherführer

Geschichte und Bedeutung

Schloss Aubing stammt aus dem 12. Jahrhundert und vereint romanische und gotische Architekturelemente, das sowohl als Festung als auch als Adelssitz diente. Das Schlossgelände umfasst erhaltene Ringmauern, einen charmanten Innenhof und eine Kapelle mit historischen Fresken. Es zeugt von der Entwicklung der Münchner Stadtränder und des bayerischen Adels (Offizielle Website des Schlosses Aubing).

Besucherinformationen

  • Öffnungszeiten: April–Oktober, Mi–So 10:00–17:00 Uhr; Mo–Di geschlossen.
  • Tickets: 8 € Erwachsene, 4 € Kinder (6–14 Jahre), kostenlos für Kinder unter 6 Jahren; Familien- und Gruppenermäßigungen verfügbar.
  • Führungen: An Wochenenden und Feiertagen um 11:00 und 15:00 Uhr; Vorreservierung empfohlen.
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlgerecht; angepasste Toiletten vorhanden.
  • Anreise: S4 bis Bahnhof Aubing, dann 10 Minuten Fußweg; auch mit Bus, Auto oder Fahrrad erreichbar (Rome2Rio Aubing Reiseübersicht).

Besucher-Tipps

– Fotografieren ist im Freien gestattet; kein Blitz in der Kapelle. – Tragen Sie bequeme Schuhe für Kopfsteinpflaster. – Café vor Ort für Erfrischungen. – Private Veranstaltungen und Audioguides verfügbar.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Hauptattraktionen in Aubing? A: Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. Quirin Kirche, Schloss Aubing, das Bergson Kunstkraftwerk, der Wald Aubinger Lohe und die Seen der Langwieder Seenplatte.

F: Wie komme ich von München-Zentrum nach Aubing? A: Nehmen Sie die S-Bahn-Linien S3 oder S4; der Bahnhof Aubing ist 20 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

F: Gibt es geführte Touren? A: Ja, im Bergson Kunstkraftwerk, Schloss Aubing, der St. Quirin Kirche und für lokale Naturschutzgebiete.

F: Sind die Parks und Seen von Aubing kostenlos zugänglich? A: Ja, die meisten Außenbereiche sind kostenlos. Bei einigen Veranstaltungen oder Aktivitäten können Gebühren anfallen.

F: Ist Aubing familienfreundlich? A: Absolut, mit Spielplätzen, Sportparks, Naturlehrpfaden und familienfreundlichen Veranstaltungen.



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Quellen

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Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.

Zuletzt überprüft: April 2026

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