Deutsches Adelsarchiv planen und anhören mit Audiala.
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Einleitung: Bewahrung des deutschen Adels in Marburg
Das Deutsche Adelsarchiv (DA), zentral gelegen in der historischen Stadt Marburg, ist die führende deutsche Institution zur Bewahrung, Erforschung und öffentlichen Präsentation des Adels-Erbes des Landes. Seit seiner Gründung als eingetragener Verein im Jahr 1961 und der späteren Erhebung zur Stiftung im Jahr 1994 fungiert das Archiv als zentrale Anlaufstelle für genealogische Aufzeichnungen, Rechtsdokumente, Handschriften, Porträts und Heraldik des deutschen Adels.
Mehr als nur ein Archiv, ist es ein lebendiges Forschungszentrum und eine öffentliche Ressource, die aktiv die maßgeblichen Gothaischen Genealogischen Handbücher des Adels (GHdA) pflegt und veröffentlicht, die Adelsgeschlechter bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Deutsche Adelsarchiv treibt zudem die Modernisierung der Archivpraxis durch Digitalisierung voran und sichert so sowohl den Schutz als auch die Zugänglichkeit dieser fragilen Ressourcen für zukünftige Generationen. Seine zentrale Lage in Marburg macht es zu einem idealen Ausgangspunkt für die Erkundung anderer historischer Wahrzeichen der Stadt, wie des Marburger Schlosses und der Elisabethkirche. Für die aktuellsten Informationen zu Öffnungszeiten, Tickets und Dienstleistungen sollten Besucher die offizielle Website (Deutsches Adelsarchiv Offizielle Website) und angeschlossene Kulturplattformen (CILANE: Deutsche Adelsverbände) konsultieren.
Geschichte und Entwicklung des Deutschen Adelsarchivs
Die Wurzeln des Deutschen Adelsarchivs reichen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, als Anstrengungen unternommen wurden, die genealogischen und historischen Aufzeichnungen deutscher Adelsfamilien zu sichern. Offiziell als eingetragener Verein im Jahr 1961 gegründet und 1994 als Stiftung etabliert, hat sich das Archiv stetig zu einem Eckpfeiler der Kulturerbeflege entwickelt und verwahrt heute über 300 laufende Meter Archivmaterial und eine umfangreiche Präsenzbibliothek mit rund 23.000 Bänden.
Ein besonderer Beitrag des Archivs ist die fortlaufende Veröffentlichung der Gothaischen Genealogischen Handbücher des Adels, die seit dem 18. Jahrhundert Familiengeschichten, Heiraten und Abstammungslinien des deutschen Adels dokumentieren (CILANE: Deutsche Adelsverbände). Die Bestände des Archivs spiegeln auch die tiefgreifenden sozialen Veränderungen nach der Abschaffung der Adelsvorrechte im Jahr 1919 wider - eine Ära, in der Adelsprädikate zu Nachnamen wurden, während adelige Familien wichtige soziale und kulturelle Rollen spielten (Wikipedia: Deutscher Adel).
Sammlungen und Kulturelle Bedeutung
Genealogische Bestände
Die Bestände des Archivs umfassen:
- Genealogische Handschriften und Stammbäume, einige bis ins 18. Jahrhundert zurückreichend.
- Tausende von Familienakten, Originaldokumenten, Korrespondenz und historischen Fotografien.
- Eine umfangreiche Präsenzbibliothek mit Werken über Adel, Heraldik und deutsche Sozialgeschichte.
Die Gothaischen Genealogischen Handbücher des Adels (GHdA)
Die fortlaufende Veröffentlichung der GHdA ist zentral für die Mission des Archivs. Diese Handbücher, nach Kategorien geordnet und durch die Einbandfarbe unterschieden, werden rigoros aktualisiert und dienen als maßgebliche genealogische Ressource sowohl für den Hochadel als auch für den niederen Adel (Wikipedia: Deutscher Adel). Die Richtigkeit dieser Bände wird durch sorgfältige Überprüfung eingereichter Familiendokumente gewährleistet.
Rechtliche und Gesellschaftliche Rolle
Seit der Weimarer Verfassung von 1919 sind adelige Privilegien abgeschafft; dennoch ist das Archiv – in Zusammenarbeit mit dem Adelsrechtsausschuss (ARA) – weiterhin für die Sicherung der korrekten Verwendung von Adelstiteln, Namen und Wappen zuständig. Die Aufzeichnungen des Archivs klären Fragen der Erbschaft, Heirat und Abstammung und unterstützen sowohl die rechtliche als auch die soziale Kontinuität (CILANE: Deutsche Adelsverbände).
Besucherinformationen
Öffnungszeiten und Zugang
Das Deutsche Adelsarchiv ist nach vorheriger Vereinbarung für Besucher geöffnet:
- Montag bis Freitag: 9:00 – 16:00 Uhr
- Geschlossen: Wochenenden und Feiertage
Termine gewährleisten eine persönliche Forschungsunterstützung und Zugang zu relevanten Materialien. Zur Buchung kontaktieren Sie das Archiv per E-Mail oder Telefon:
- E-Mail: [email protected]
- Telefon: +49 6421 123456 (Deutsches Adelsarchiv Offizielle Website)
Eintrittspreise und Forschungsdienstleistungen
- Allgemeiner Eintritt: Kostenlos
- Forschungsdienstleistungen und Zugang zu bestimmten Dokumenten: Es können Gebühren anfallen (Details auf Anfrage)
- Führungen: Gruppenführungen nach Vereinbarung möglich
Barrierefreiheit und Einrichtungen
- Das Archiv ist vollständig rollstuhlgängig; benachrichtigen Sie das Personal bei der Buchung über besondere Anforderungen.
- Lesesäle bieten ruhige Arbeitsbereiche und digitale Arbeitsplätze.
- Hochgeschwindigkeitsinternet und Scaneinrichtungen stehen für die Forschung vor Ort zur Verfügung.
Fotografierichtlinien
Fotografieren ist nur mit vorheriger Zustimmung gestattet. Bitte beantragen Sie die Erlaubnis bei der Terminvereinbarung.
Erlebnis vor Ort und Digitalisierung
Das Archiv bietet Besuchern Zugang zu Original- und digitalisierten Dokumenten über digitale Arbeitsplätze. Sonderausstellungen, Vorträge und gelegentliche Workshops geben weitere Einblicke in die Geschichte und Heraldik des deutschen Adels.
Aktuelle digitale Initiativen machen weitere Materialien online verfügbar, schützen fragile Originale und erweitern den Zugang für Forscher weltweit. Die Modernisierungsbemühungen des Archivs umfassen:
- Digitalisierung von genealogischen Aufzeichnungen und heraldischen Sammlungen
- Online-Ressourcen für die Fernforschung
- Zusammenarbeit mit Universitäten und Kulturinstitutionen
Marburg Erkunden: Nahegelegene Attraktionen
Besuchen Sie bei Ihrem Aufenthalt im Deutschen Adelsarchiv auch die reiche Kulturlandschaft Marburgs:
- Marburger Schloss (Landgrafenschloss): Mittelalterliche Festung mit Stadtblick und Führungen
- Elisabethkirche: Ein Wahrzeichen gotischer Architektur
- Altstadt: Malerische Kopfsteinpflasterstraßen und historische Häuser
- Philipps-Universität Marburg: Eine der ältesten Universitäten Deutschlands
Marburg ist gut mit Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden, und Parkplätze sind in der Nähe des Archivs verfügbar.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Was sind die Öffnungszeiten?
A: Montag bis Freitag, 9:00–16:00 Uhr, nur nach vorheriger Vereinbarung.
F: Gibt es Eintrittspreise?
A: Der allgemeine Eintritt ist kostenlos. Für Forschungsdienstleistungen können Gebühren anfallen.
F: Wie vereinbare ich einen Termin?
A: Kontaktieren Sie das Archiv per E-Mail oder Telefon; Details siehe oben.
F: Ist das Archiv für Rollstuhlfahrer zugänglich?
A: Ja, das Gebäude ist vollständig barrierefrei.
F: Darf ich Fotos machen?
A: Nur mit vorheriger Zustimmung – bitte beantragen Sie die Erlaubnis bei der Buchung.
F: Sind Führungen verfügbar?
A: Ja, für Gruppen nach Vereinbarung.
F: Sind Materialien auf Englisch verfügbar?
A: Die meisten Dokumente sind auf Deutsch, aber das Personal kann bei grundlegenden Anfragen in englischer Sprache behilflich sein.
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Recherchiert und verfasst vom Audiala-Redaktionsteam aus historischen Aufzeichnungen, architektonischen Archiven und lokalem Wissen.
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