Museum Für Hamburgische Geschichte

Hamburg, Deutschland

Museum Für Hamburgische Geschichte

Das Museum für Hamburgische Geschichte (auch bekannt als hamburgmuseum) ist ein Eckpfeiler der lebendigen Kulturlandschaft der Stadt.

Einleitung

Das Museum für Hamburgische Geschichte (auch bekannt als hamburgmuseum) ist ein Eckpfeiler der lebendigen Kulturlandschaft der Stadt. Im Herzen Hamburgs gelegen, bietet es eine immersive Reise durch mehr als 1.200 Jahre städtisches Erbe, vom mittelalterlichen Hammerbrook bis zum Aufstieg Hamburgs zur bedeutenden internationalen Metropole. Das Museum ist nicht nur für seine umfangreichen Sammlungen und interaktiven Ausstellungen bekannt, sondern auch für seine architektonische Bedeutung als Meisterwerk von Fritz Schumacher. Es ist eine unverzichtbare Ressource zum Verständnis Hamburgs städtischer Identität, seines maritimen Erbes und seiner vielfältigen Gemeinschaften.

Derzeit befindet sich das Museum in einer umfassenden Modernisierung und ist bis voraussichtlich 2027 vorübergehend geschlossen. Durch digitale Initiativen, virtuelle Touren und Stadtrundgänge setzt die Institution jedoch weiterhin auf kulturellen Dialog und Bildung der Öffentlichkeit. Dieser detaillierte Leitfaden bietet wesentliche Informationen zur Geschichte, Architektur, zum Modernisierungsprojekt, zu Besucherinformationen, zur Barrierefreiheit und zu nahegelegenen historischen Attraktionen. Für weitere Details konsultieren Sie bitte die offizielle Website des Museums für Hamburgische Geschichte und digitale Ressourcen wie Google Arts & Culture.


Historische Entwicklung und architektonische Bedeutung

Ursprünge und frühe Sammlungen

Die Wurzeln des Museums reichen bis zur Gründung des Vereins für Hamburgische Geschichte im Jahr 1839 und zur Sammlung Hamburger Altertümer zurück, einer Sammlung von Architekturfragmenten aus historischen Stadtgebäuden wie dem Mariendom (Wikipedia). Das Museum wurde offiziell 1908 eröffnet und bezog zunächst die Johanneumschule, bevor es in sein dafür entworfenes Gebäude zog.

Gründung am Holstenwall

Der heutige Bau am Holstenwall 24, entworfen von Fritz Schumacher, begann 1914 und wurde 1922 nach Verzögerungen durch den Ersten Weltkrieg eröffnet (Google Arts & Culture). Der Standort, ehemals die Hamburger Sternwarte und Teil der Bastion Henricus, ist historisch bedeutsam (Wikipedia). Das Museum ging in die öffentliche Trägerschaft unter Otto Lauffer über und wurde 2006 in „hamburgmuseum“ umbenannt, wodurch sein Angebot und seine Programme erweitert wurden.

Architektonische Höhepunkte

Schumachers Entwurf zeichnet sich durch eine Backsteinfassade, ein weitläufiges Atrium und eine repräsentative Treppe aus, welche Monumentalität mit einladenden Räumen verbinden (Google Arts & Culture). Die Gebäudegestaltung verbindet sich physisch und symbolisch mit der Stadtentwicklung Hamburgs, und Relikte wie das Petri-Portal von 1604 verankern es im lokalen Erbe (Wikipedia). Moderne Ergänzungen umfassen eine Glaskuppel (erbaut 1989 von Von Gerkan, Marg und Partner), die Tageslicht und zusätzlichen Ausstellungsraum bringt (Wikipedia).


Besucherinformationen

Besuchszeiten

Aktueller Status: Das Museum ist wegen Renovierungsarbeiten bis zur erwarteten Wiedereröffnung im Jahr 2027 geschlossen. Normalerweise sind die regulären Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Für Aktualisierungen besuchen Sie bitte die offizielle Museumswebsite.

Tickets und Eintrittspreise

Vor der Schließung betrug der Eintritt 5 €, mit Ermäßigungen für Studenten, Gruppen und Inhaber der Hamburg CARD; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten freien Eintritt. Aktualisierte Preise und Ticketinformationen werden näher am Eröffnungstermin veröffentlicht (Hamburg.de Eintrittspreise).

Barrierefreiheit

Das Museum setzt sich für volle Barrierefreiheit ein und verfügt über Rampen, Aufzüge, behindertengerechte Toiletten und taktile Exponate für Besucher mit Behinderungen. Zu den Dienstleistungen gehören Audioguides, Führungen in Deutscher Gebärdensprache und partizipative Programme (Hamburg.de Barrierefreiheit).

Anreise

  • Adresse: Holstenwall 24, 20355 Hamburg.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn Linie U3 (Haltestelle St. Pauli, ca. 5 Gehminuten); Bus 112 (Haltestelle Museum für Hamburgische Geschichte); zusätzliche Verbindungen über Messehallen (U2) und die Buslinien 3, 35, 36 (Hafenrundfahrt.com).
  • Parken: Begrenzt; mehrere öffentliche Parkhäuser sind fußläufig erreichbar.

Multimedia- und interaktive Funktionen

Das Museum bietet eine starke digitale Präsenz:

  • Virtuelle Touren: Erkunden Sie die Sammlung und Ausstellungen online über Google Arts & Culture.
  • AR-App: Die App „Auf der Spur der verschwundenen Stadt“ rekonstruiert verlorene Gebäude und Stadtlandschaften mithilfe von Augmented Reality (Hamburg Travel).
  • Online-Veranstaltungen: Digitale Vorträge, Workshops und geführte Stadtspaziergänge binden Besucher während der Schließung ein (Hamburg.de Veranstaltungen).

Empfehlung: Verbessern Sie das digitale Erlebnis mit Bildern des Museumsaußenbereichs, von Modellen und interaktiven Installationen, jeweils mit beschreibendem Alternativtext.


Kulturelle Rolle und Bildungsarbeit des Museums

Bewahrung der städtischen Identität

Das Museum dokumentiert Hamburgs Wandel von der Hammaburg (ca. 800 n. Chr.) zu einem hanseatischen Handelsknotenpunkt und einer modernen Metropole. Zu den Höhepunkten zählen mittelalterliche Stadtmodelle, maritime Artefakte und spannende Darstellungen der jüdischen Gemeinde der Stadt und bedeutender Ereignisse wie des Großen Brandes von 1842 (WhichMuseum).

Inklusive Erzählungen und soziales Engagement

Initiativen wie „Mein Hamburg!“ und Kooperationen mit Organisationen wie der Körber-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 stellen verschiedene Stimmen und soziale Bewegungen in den Vordergrund (Museum für Hamburgische Geschichte). Das Museum behandelt Themen, die von Migration bis zu religiösem Wandel reichen, und fördert kritische Dialoge.

Bildungsinnovation

Interaktive und mobile Exponate, taktile Modelle und digitale Erzählprojekte erreichen ein Publikum über das Museum hinaus, einschließlich Schulen und Gemeindegruppen (Museum für Hamburgische Geschichte).


Vision und Umsetzung

Eine seit 2023 laufende Hauptrenovierung zielt darauf ab, ein zugänglicheres, nachhaltigeres und digital innovativeres Museum zu schaffen. Das 36-Millionen-Euro-Projekt wird gemeinsam von Bund und Stadt finanziert, mit wichtigen Partnern wie Sprinkenhof GmbH, Hoskins Architekten und jangled nerves (SHMH Modernisation).

Architektonische und ausstellungstechnische Verbesserungen

  • Strukturelle Upgrades: Verbesserte Energieeffizienz, barrierefreier Zugang, neue Aufzüge und Integration in den Park Planten un Blomen (Hamburg.de Modernisierung).
  • Neugestaltung der Ausstellung: Eine neue chronologisch-thematische Führung, thematische „Inseln“ mit Fokus auf ikonische Hamburger Orte und übergreifende Themen wie Migration und Stadtumbau (SHMH Redesign).
  • Digitale Innovation: Erweiterte AR-Erlebnisse, Multimedia-Installationen und partizipatives Ausstellungsdesign (Hamburg Travel).

Nahegelegene Attraktionen und historische Stätten Hamburgs

Erweitern Sie Ihren Hamburg-Besuch durch Erkundung nahegelegener Sehenswürdigkeiten:

  • Planten un Blomen Park: Angrenzende grüne Oase mit Gärten und saisonalen Veranstaltungen.
  • Speicherstadt: UNESCO-Weltkulturerbe, das Hamburgs Handelsgeschichte zeigt.
  • Hamburger Rathaus: Neo-Renaissance-Wunderwerk in kurzer Entfernung.
  • St. Michaelis Kirche & Elbphilharmonie: Ikonische Stadtsymbole.
  • Hamburger Dom: Großes Kulturfest, findet mehrmals jährlich statt.

Weitere Informationen finden Sie unter Hamburg Travel.


Praktische Besuchertipps

  • Bleiben Sie auf dem Laufenden: Prüfen Sie regelmäßig die offizielle Website auf Neuigkeiten zur Wiedereröffnung und Veranstaltungsankündigungen.
  • Erkunden Sie digital: Nutzen Sie die AR-App und virtuelle Touren während der Schließung.
  • Planen Sie im Voraus: Kontaktieren Sie den Besucherdienst für Informationen zur Barrierefreiheit oder Gruppenführungen nach der Renovierung.
  • Kombinieren Sie Besuche: Erweitern Sie Ihr Hamburg-Erlebnis mit nahegelegenen historischen Stätten und kulturellen Attraktionen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wann wird das Museum wiedereröffnet? A: Die Wiedereröffnung wird nach umfangreichen Renovierungsarbeiten für 2027 erwartet.

F: Wie kaufe ich Tickets? A: Ticketdetails werden vor der Wiedereröffnung aktualisiert; zuvor betrug der Eintritt 5 € (mit Ermäßigungen und freiem Eintritt für unter 18-Jährige).

F: Ist das Museum barrierefrei? A: Ja, die Modernisierung gewährleistet volle Barrierefreiheit, einschließlich Rampen, Aufzügen und behindertengerechten Toiletten.

F: Welche digitalen Funktionen sind während der Schließung verfügbar? A: Virtuelle Touren, Online-Veranstaltungen und die AR-App ermöglichen es Besuchern, Hamburgs Geschichte aus der Ferne zu erkunden.

F: Welche anderen Orte sollte ich in der Nähe besuchen? A: Die Speicherstadt, Planten un Blomen, das Hamburger Rathaus, die St. Michaelis Kirche und die Elbphilharmonie werden alle empfohlen.


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