Museum Der Arbeit

Einleitung: Entdecken Sie Hamburgs industrielles Erbe

Das Museum der Arbeit in Hamburgs historischem Stadtteil Barmbek erweckt über 150 Jahre der industriellen und sozialen Transformation der Stadt zum Leben. Untergebracht in der ehemaligen Fabrik der "New-York-Hamburger Gummi-Waaren Compagnie" bewahrt diese einzigartige Institution die authentische industrielle Architektur Hamburgs und bietet gleichzeitig einen tiefen Einblick in die Entwicklung von Arbeit, Technologie und Gesellschaft. Als eines der bedeutendsten Museen für Industriekultur in Deutschland ist das Museum der Arbeit ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und bietet einnehmende Ausstellungen, praktische Workshops und ein reichhaltiges Angebot an Bildungsprogrammen für Besucher jeden Alters (Museum der Arbeit, ERIH).


Warum das Museum der Arbeit in Hamburg besuchen?

Das Museum der Arbeit bietet eine fesselnde Reise durch die Entwicklung Hamburgs von einem Handelshafen zu einem industriellen Kraftzentrum. Hier entdecken Besucher nicht nur die Maschinen und Technologien, die die Stadt prägten, sondern auch die menschlichen Geschichten von Arbeitern, Migranten und Familien, die das industrielle Erbe Hamburgs aufgebaut haben. Das Engagement des Museums für Zugänglichkeit und soziale Inklusion gewährleistet ein einladendes Erlebnis für alle Gäste (Museum der Arbeit).


Historische und kulturelle Bedeutung

Bewahrung des Hamburger Industriegerbes

Das Museum der Arbeit befindet sich in den roten Backsteinbauten einer Fabrik aus dem Jahr 1871 und repräsentiert Hamburgs Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Seine Ausstellungen dokumentieren den Aufstieg der Stadt als Industriezentrum mit Schwerpunkt auf Schlüsselbranchen wie Gummiverarbeitung, Druckerei, Textil- und Metallverarbeitung (Museum der Arbeit).

Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur

International anerkannt ist das Museum ein ausgewiesener Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und unterstreicht seine Rolle bei der Bewahrung und Interpretation der Technologien und sozialen Dynamiken, die das europäische Industriezeitalter definierten (ERIH).

„Alltagsgeschichte von unten“ und soziale Inklusion

Inspiriert von der Geschichtsschreibung der sozialen Bewegungen legt das Museum großen Wert auf die alltäglichen Erfahrungen der Arbeiter und ihrer Familien. Die Ausstellungen spiegeln Veränderungen in der Arbeitswelt, Geschlechterrollen und Migration wider und demokratisieren so das Geschichtsbild (Museum der Arbeit – Über das Museum).


Mission und Bildungsziele

Dokumentation von Arbeit und sozialem Wandel

Die Kernaufgabe des Museums ist die Erforschung und Vermittlung der Veränderungen in Arbeits- und Lebensbedingungen der letzten 150 Jahre. Die wichtigsten Themen sind:

  • Technologische Fortschritte in der Industrie
  • Die Auswirkungen der Industrialisierung auf das soziale Leben und Familienstrukturen
  • Arbeitsrechte, Arbeitssicherheit und Wohlfahrt
  • Die fortlaufenden Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung (Informationen zur Ausstellung)

Partizipatives Lernen und Gemeinschaftsengagement

Praktische Workshops (z. B. historische Drucktechniken, Metallbearbeitung, Buchbinderei) ermöglichen es den Besuchern, industrielle Prozesse hautnah zu erleben (WhichMuseum). Die „Zukunftswerkstatt“ bietet kreative Lernmöglichkeiten zu den Themen Zukunft der Arbeit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit (Lange Nacht der Museen). Das Museum bietet auch frei zugängliche Räume für den öffentlichen Dialog.


Besucherinformationen

Öffnungszeiten

  • Montag: 10:00 – 21:00 Uhr
  • Dienstag: Geschlossen
  • Mittwoch bis Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
  • Geschlossen: Heiligabend, erster und zweiter Weihnachtstag, Silvester und Neujahr
  • Geöffnet an Feiertagen: 10:00 – 18:00 Uhr (Öffnungszeiten)

Tickets und Eintrittspreise

  • Erwachsene: 8,50 €
  • Ermäßigt (Studenten, Senioren): 5,00 €
  • Gruppen (ab 10 Personen): 6,00 € pro Person
  • Kostenlos für Besucher unter 18 Jahren
  • Führungen: Eintritt + 2,00 € Tickets können vor Ort oder online erworben werden (Tickets).

Standort und Anfahrt

  • Adresse: Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, Deutschland
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Kurzer Fußweg von der S-/U-Bahn-Station Barmbek
  • Parken: Begrenzte Parkplätze vorhanden; öffentliche Verkehrsmittel empfohlen (Anfahrt)

Barrierefreiheit

  • Barrierefreier Zugang und Ausstellungsbereiche
  • Aufzüge zu allen Etagen
  • Rollstühle auf Anfrage erhältlich
  • Behindertengerechte Toiletten (Barrierefreiheit)

Führungen und Dienstleistungen

  • Führungen auf Deutsch und Englisch (Voranmeldung empfohlen)
  • Audioguides und virtuelle Rundgänge
  • Bildungsprogramme für Schulen und Familien (Führungen)

Highlights des Museums

Dauerhafte Ausstellungen

„ABC der Arbeit – Vielfalt Leben Innovationen“

Entdecken Sie 150 Jahre Arbeit und Alltag in Hamburg durch:

  • Originalmaschinen, Werkzeuge und Kleidung aus lokalen Industrien
  • Rekonstruierte Werkstätten und Fabrikumgebungen
  • Oral Collections und Fotoarchive, einschließlich der Sammlung Gerd Mingram (Germin) (Wikipedia)
  • Großgeräte wie der Menck-Bagger und der Straßenwalzen-Typ MW 21 „Emil“

Alltag bei der Arbeit und sozialer Wandel

Erfahren Sie mehr über die Geschichten von Arbeitern, Frauen, Migranten und Familien und verfolgen Sie die Entwicklung von Arbeitsrechten und sozialen Bewegungen.

Interaktive Workshops

  • Drucken und Buchbinden: Bedienen Sie historische Druckmaschinen unter fachkundiger Anleitung
  • Metallverarbeitung: Fertigen Sie Kupfermedaillons an und lernen Sie industrielle Handwerke kennen
  • Textilproduktion: Beobachten Sie die funktionierende Jacquard-Webmaschine, die die Geschichte der Automatisierung veranschaulicht

Bemerkenswerte Exponate und Installationen

  • TRUDE: Der riesige Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine des Elbtunnelprojekts
  • Historische Fabrikausrüstung: Betriebsvorführungen und Freiluftausstellungen

Wechselausstellungen und Veranstaltungen

  • „Holz bewegt – Klare Kante für das Klima“: Nachhaltige Holzbauprojekte norddeutscher Jugendlicher
  • „Dein Paket ist da – Shoppen auf Bestellung“: 150 Jahre Versandhandel und Logistik (Aktuelle Ausstellungen)

Einrichtungen und Annehmlichkeiten

  • Café: Entspannen Sie sich bei Snacks und Getränken
  • Museumsshop: Bücher, Souvenirs und lokal hergestellte Geschenke (Museumsshop)
  • Bibliothek: Über 30.000 Bände zur Hamburger Industriegeschichte (Bibliothek)
  • Garderobe und Schließfächer: Sichere Aufbewahrung persönlicher Gegenstände
  • Sanitäreinrichtungen: Moderne und barrierefreie Toiletten

Attraktionen in der Nähe und Reisetipps

  • Kulturelle Stätten und Gastronomie in Barmbek
  • Speicherstadtmuseum: Erkunden Sie Hamburgs Hafen- und Handelsgeschichte (Wikipedia)
  • Fotografie: Halten Sie die markante Industriearchitektur und die Außeninstallationen des Museums fest

Reisetipp: Planen Sie 2–3 Stunden ein, um die Ausstellungen und Workshops vollständig zu erleben. Informieren Sie sich im Veranstaltungskalender des Museums über Sonderveranstaltungen.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten des Museums der Arbeit? A: Montag 10:00–21:00 Uhr; Dienstag geschlossen; Mittwoch bis Freitag 10:00–17:00 Uhr; Samstag und Sonntag 10:00–18:00 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

F: Wie viel kosten die Tickets? A: Erwachsene 8,50 €; ermäßigt 5,00 €; Gruppen 6,00 € pro Person; unter 18 Jahren kostenlos. Führungen kosten 2,00 € zusätzlich.

F: Ist das Museum für Menschen mit Behinderungen zugänglich? A: Ja, mit barrierefreiem Zugang, Aufzügen, behindertengerechten Toiletten und Rollstühlen.

F: Wie komme ich zum Museum? A: Nutzen Sie die S- oder U-Bahn bis zur Station Barmbek oder die Buslinien 23 und 39. Parkmöglichkeiten sind vorhanden, aber begrenzt.

F: Gibt es Führungen auf Englisch? A: Ja, auf Anfrage und nach vorheriger Absprache.

F: Darf ich Fotos machen? A: Fotografieren ohne Blitz ist gestattet, außer wo anders angegeben.


Kontaktinformationen


Planen Sie Ihren Besuch

Das Museum der Arbeit ist ein Zeugnis der industriellen und sozialen Entwicklung Hamburgs und bietet zugängliche, interaktive und lehrreiche Erlebnisse für alle. Ob Sie ein Geschichtsinteressierter, eine Familie oder ein Forscher sind, Sie werden fesselnde Ausstellungen und Programme finden, die sowohl die Maschinen als auch die menschlichen Geschichten hinter Hamburgs Wandel beleuchten.

Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die Öffnungszeiten und kaufen Sie Tickets für mehr Komfort online. Verbessern Sie Ihr Erlebnis, indem Sie an einer Führung teilnehmen oder digitale Werkzeuge wie die Audiala-App für Audioguides und interaktive Inhalte nutzen. Die aktuellsten Informationen und detaillierte Besuchertipps finden Sie auf der offiziellen Museumswebsite und folgen Sie dem Museum in den sozialen Medien.

Entdecken Sie Hamburgs industrielle Vergangenheit und seine lebendige Gegenwart – machen Sie das Museum der Arbeit zu einem Höhepunkt Ihrer Hamburg-Reise.


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