Zollturm.

Frankfurt Am Main Germany 50° N · 8° E

Der Zollturm im historischen Stadtteil Höchst von Frankfurt, auch bekannt als Zollburg, ist ein bedeutendes Zeugnis des mittelalterlichen Erbes der Stadt und…

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Zollturm
Zollturm · Frankfurt Am Main
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Einleitung: Geschichte und Bedeutung des Zollturms

Der Zollturm im historischen Stadtteil Höchst von Frankfurt, auch bekannt als Zollburg, ist ein bedeutendes Zeugnis des mittelalterlichen Erbes der Stadt und ihrer Entwicklung zu einem Handelszentrum. Dieser imposante Steinturm, der im 14. oder 15. Jahrhundert erbaut wurde, diente ursprünglich als Kontrollpunkt zur Erhebung von Zöllen auf Waren, die in die Stadt gelangten, und trug maßgeblich zum wirtschaftlichen Wohlstand Frankfurts im Heiligen Römischen Reich bei. Seine Nähe zum Main und seine Integration in die Stadtbefestigungen unterstrichen seine Bedeutung für die Regulierung des Handels und die Verteidigung städtischer Interessen.

Heute wird der Zollturm nicht nur für seine robuste mittelalterliche Architektur – komplett mit Schießscharten und Zinnenkränzen – geschätzt, sondern auch für die kulturellen Geschichten, die er verkörpert. Er bietet Besuchern ein vielschichtiges Erlebnis, von Führungen und informativen Ausstellungen bis hin zu ruhigen Spaziergängen durch den Zollgarten. Dieser Leitfaden bietet alle wesentlichen Informationen, einschließlich aktueller Besuchszeiten, Ticketpreise, Zugänglichkeit und Sehenswürdigkeiten in der Nähe, um sicherzustellen, dass Sie Ihren Besuch einer der Wahrzeichen Frankfurts optimal gestalten. Offizielle Ressourcen wie die Historische Gesellschaft Höchst und visitfrankfurt.travel werden für die aktuellsten Informationen empfohlen.


Erkundung des Zollturms: Historischer Kontext und Besucherinformationen

Ursprünge und mittelalterliche Rolle des Zollturms

Der Zollturm stammt aus dem späten Mittelalter und war ein wichtiger Teil der Befestigungsanlagen von Höchst. Strategisch am Main gelegen, erleichterte er die Kontrolle und Besteuerung des Handels, was wichtige Einnahmen für die Stadtverteidigung und öffentliche Bauten sicherte (visitfrankfurt.travel). Die imposante Steinarchitektur des Turms und seine Verteidigungsmerkmale spiegeln seinen ursprünglichen Zweck als militärischer Stützpunkt und Zollkontrollpunkt wider.

Architektonische und kulturelle Entwicklung

Ursprünglich für die Verteidigung konzipiert, waren die dicken Mauern und schmalen Öffnungen des Zollturms charakteristisch für mittelalterliche Türme. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich seine Funktion weiter, und im frühen 19. Jahrhundert wurde er zu einem Symbol städtischer Autorität. Im 19. und 20. Jahrhundert erfuhr der Turm Restaurierungsarbeiten, die seinen Charakter bewahrten und gleichzeitig seine Nutzung für kulturelle Veranstaltungen und historische Ausstellungen anpassten (geschichtsvereinhoechst.de).

Historische Bedeutung

Als Zentrum der Zollverwaltung spielte der Zollturm eine zentrale Rolle bei der Förderung des Wachstums Frankfurts als Handelsstadt. Er überstand wichtige historische Ereignisse, darunter Perioden von Konflikten und wechselnden politischen Zugehörigkeiten. Im 20. Jahrhundert wurde er zu einem Brennpunkt der lokalen Denkmalpflege.


Praktische Besucherinformationen

Besuchszeiten und Tickets

  • Öffnungszeiten: Der Zollturm ist in der Regel während besonderer Veranstaltungen und Führungen zugänglich, hauptsächlich im Frühling und Sommer. Aktuelle Zeitpläne finden Sie auf der Website der Historischen Gesellschaft Höchst oder auf visitfrankfurt.travel.
  • Eintritt: Der Zugang ist bei öffentlichen Veranstaltungen oft kostenlos. Führungen kosten in der Regel eine geringe Gebühr (3–5 € pro Person).
  • Führungen: Saisonabhängig verfügbar; eine Voranmeldung wird empfohlen.
  • Barrierefreiheit: Aufgrund der mittelalterlichen Bauweise ist der Zugang zum Inneren über enge Treppen möglich und möglicherweise nicht für Besucher mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Der umliegende Zollgarten ist rollstuhlgerecht.

Anreise

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit den S-Bahn-Linien S1 oder S2 vom Frankfurter Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Höchst (ca. 15–20 Minuten), dann ein 10-minütiger Spaziergang zum Turm.
  • Mit dem Auto: Begrenzte Parkmöglichkeiten in der Nähe des Höchster Schlossplatzes.
  • Mit dem Fahrrad: Ausgewiesene Radwege verbinden die Frankfurter Innenstadt mit Höchst (Tourist Guide Map).

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

  • Höchster Schloss: Renaissance- und Barockarchitektur, Ausstellungen und Gärten.
  • Justinuskirche: Eine der ältesten Kirchen Frankfurts mit frühmittelalterlicher Gestaltung.
  • Altstadt Höchst: Fachwerkhäuser und kopfsteingepflasterte Gassen.
  • Mainuferpromenade: Malerische Spazier- und Radwege.

Was Sie bei Ihrem Besuch erwartet

Architektonische Höhepunkte

Der Zollturm ist etwa 20 Meter hoch und weist gut erhaltene mittelalterliche Merkmale auf. An Tagen der offenen Tür können Besucher den Turm besteigen und den Panoramablick auf Höchst und den Main genießen.

Ausstellungen und Veranstaltungen

Im Inneren zeigen Ausstellungen des Höchster Geschichtsvereins Artefakte und historische Dokumente über die Zoll- und Verteidigungsfunktionen des Turms. Der Turm ist ein Highlight des jährlichen Höchster Schlossfestes und des Tages des offenen Denkmals (Eventfinder Frankfurt).

Zollgärtchen

Dieser angelegte Garten neben dem Turm bietet historische Pflanzen, Sitzgelegenheiten und Informationstafeln – ein friedlicher Ort zum Entspannen oder Picknicken.


Praktische Tipps

Sprache und Führungen

Die meisten Materialien und Führungen sind auf Deutsch, aber englischsprachige Führungen können nach Voranmeldung arrangiert werden. Die Frankfurt History App bietet zusätzliche Kontexte auf Englisch.

Bezahlung

Bringen Sie Bargeld für Spenden oder Führungsgebühren mit, da Kartenzahlungen an kleinen Veranstaltungsorten ungewöhnlich sind (Happy to Wander).

Essen und Trinken

Genießen Sie lokale Spezialitäten und Äppelwoi in den Apfelweinwirtschaften der Höchster Altstadt. Bei Festen können Sie regionale Speisen an Marktständen probieren.

Sicherheit und Etikette

Die Gegend ist sicher und einladend. Achten Sie während überfüllter Veranstaltungen auf Ihre Wertsachen und befolgen Sie die ausgeschilderten Regeln. Fotografieren ist erlaubt (kein Blitz oder Stativ im Turm).


Barrierefreiheit und Einrichtungen

  • Treppen: Steil und eng; nicht geeignet für Rollstühle oder Kinderwagen.
  • Toiletten: Keine Einrichtungen im Turm; öffentliche Toiletten in der Nähe.
  • Garten: Gepflastert und für Rollstühle zugänglich.

Saisonale Höhepunkte und Veranstaltungen

  • Höchster Schlossfest (Juni–Juli): Live-Musik, Märkte und historische Nachstellungen rund um den Zollturm.
  • Tag des offenen Denkmals (September): Spezielle Führungen und historische Einblicke.
  • Weihnachtsmärkte: Festliche Stände in Höchst; der Zugang zum Turm kann eingeschränkt sein.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Wann ist der Zollturm für Besucher geöffnet? A: Hauptsächlich während Sonderveranstaltungen, Festivals und Führungen. Aktuelle Zeiten finden Sie auf der Website der Historischen Gesellschaft Höchst.

F: Ist der Turm für Menschen mit Behinderungen zugänglich? A: Das Innere ist aufgrund der Treppen nicht zugänglich, aber der Gartenbereich ist rollstuhlgerecht.

F: Werden Tickets benötigt? A: Der Eintritt ist an Tagen der offenen Tür frei oder auf Spendenbasis; Führungen kosten 3–5 €.

F: Sind Führungen verfügbar? A: Ja, besonders während Festivals oder nach Voranmeldung.

F: Darf ich fotografieren? A: Fotografieren ist erlaubt, jedoch ohne Blitz oder Stativ im Inneren.


Bilder und Medien

  • Fotos des Zollturms von außen und Panoramablicke.
  • Bilder des Zollgartens mit Informationstafeln.
  • Karten mit Wegbeschreibungen vom Bahnhof Höchst.


Mehr Entdecken

Der Zollturm ist ein herausragendes Symbol des mittelalterlichen Erbes Frankfurts und ein Muss für Besucher, die in die reiche Geschichte von Handel, Verteidigung und kultureller Entwicklung der Stadt eintauchen möchten. Seine Rolle als Zollhaus und Verteidigungsstruktur spiegelt sich heute in Gemeinschaftsveranstaltungen, Führungen und Ausstellungen wider, die die lokale Geschichte lebendig halten. Für einen reibungslosen Besuch sollten Sie immer die neuesten Öffnungszeiten und Veranstaltungsdetails über offizielle Websites wie visitfrankfurt.travel und die Historische Gesellschaft Höchst prüfen. Laden Sie die Audiala App für weitere Reisehinweise herunter und teilen Sie Ihre Erfahrungen, um andere dazu zu inspirieren, dieses bemerkenswerte Frankfurter Wahrzeichen zu entdecken.


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