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Botanischer Garten Frankfurt Am Main.

Frankfurt Am Main Germany 50° N · 8° E

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Botanischer Garten Frankfurt Am Main
Botanischer Garten Frankfurt Am Main · Frankfurt Am Main
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Einführung

Der Botanische Garten Frankfurt am Main ist ein bemerkenswertes Zeugnis des botanischen, wissenschaftlichen und kulturellen Erbes Frankfurts. Gegründet 1763 von Dr. Johann Christian Senckenberg, begann der Garten als Sammlung von Heilpflanzen und hat sich seitdem zu einem lebendigen, 7–8 Hektar großen Schutzgebiet mit über 5.000 Pflanzenarten aus gemäßigten Regionen der ganzen Welt entwickelt. Mit seinen thematischen und geografischen Zonen, zugänglichen Anlagen und seinem Engagement für die öffentliche Bildung bietet dieser historische Garten ein bereicherndes Erlebnis für Pflanzenliebhaber, Familien, Forscher und Touristen gleichermaßen. Heute wird der Garten von der Stadt Frankfurt verwaltet und ist administrativ mit dem angrenzenden Palmengarten verbunden, wobei er seine Mission der Forschung, des Naturschutzes und des öffentlichen Dialogs fortsetzt (Palmengarten Frankfurt; Botanischer Garten Frankfurt; Rhein-Main Blog).


Historischer Überblick

Ursprünge und frühe Entwicklung (1763–1907)

Gegründet von Dr. Johann Christian Senckenberg, wurde der ursprüngliche Garten zur Unterstützung der medizinischen Forschung und der öffentlichen Gesundheit angelegt. In der Nähe des Eschenheimer Turms gelegen, wurde er nach dem Garten von Carl von Linné in Uppsala gestaltet und diente hauptsächlich als Heilpflanzensammlung, ein hortus medicus. Der von der Senckenberg-Stiftung geführte Garten konzentrierte sich über anderthalb Jahrhunderte auf Heilkräuter, aber seine Fläche wurde aufgrund von Erweiterungen des Krankenhauses schrittweise verkleinert (Wikipedia; frankfurtdubistsowunderbar.de).

Verlagerung und wissenschaftliche Erweiterung (1907–1958)

Um dem städtischen Wachstum und den wissenschaftlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde der Garten 1907–1908 in die Nähe des Palmengartens verlegt und sein Fokus über Heilpflanzen hinaus auf breitere botanische und bildungsbezogene Aufgaben erweitert. Die Integration mit der Goethe-Universität im Jahr 1914 markierte seine Umwandlung in ein Forschungszentrum, was zur Ergänzung spezialisierter Bereiche wie eines Arboretums und eines Alpengartens führte (Wikipedia).

Etablierung in der Siesmayerstraße (1931–2012)

Der heutige Standort in der Siesmayerstraße 72 wurde ab 1931 entwickelt, wobei die Fertigstellung aufgrund des Zweiten Weltkriegs bis 1958 verzögert wurde. Die erweiterten Anlagen förderten neue Pflanzensammlungen, moderne Forschungseinrichtungen und eine starke öffentliche Bildungsmission. Der Garten entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum für Pflanzengeografie, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit (BGCI).

Moderne Ära: Städtische Verwaltung und Integration des Palmengartens (2012–Heute)

Im Jahr 2012 gingen die Verwaltungsaufgaben des Gartens an die Stadt Frankfurt über und wurden in den Palmengarten-Komplex integriert. Die Stadt setzte auf freien öffentlichen Zugang, den Erhalt bedrohter Arten (insbesondere heimischer Flora) und die Beteiligung der Gemeinschaft. Die Sammlungen wurden neu organisiert und Bildungsprogramme erweitert, während die Forschungskooperationen mit der Goethe-Universität und internationalen Partnern fortgesetzt werden (Palmengarten Frankfurt).


Besucherinformationen

Öffnungszeiten

  • April–September: Täglich, 9:00–19:00 Uhr
  • Oktober–März: Täglich, 9:00–17:00 Uhr
  • Geschlossen am 24. und 31. Dezember Überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website auf saisonale Änderungen und Sonderveranstaltungen.

Eintritt

  • Eintritt ist kostenlos, im Einklang mit der Tradition des Gartens des öffentlichen Zugangs (Palmengarten Frankfurt).

Lage und Zugang

  • Adresse: Siesmayerstraße 72, 60323 Frankfurt am Main
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahnlinien 16 und 17 (Haltestelle Palmengarten); U-Bahnlinien U6/U7 (Station Westend), U4 (Bockenheimer Warte) oder Bus 75 (Haltestelle Siesmayerstraße)
  • Mit dem Auto: Begrenzte Parkmöglichkeiten; öffentliche Verkehrsmittel werden empfohlen
  • Mit dem Fahrrad: Fahrradständer vorhanden

Barrierefreiheit

  • Barrierefreier Eingang und barrierefreie Hauptwege
  • Zertifiziert als „Reisen für Alle“
  • Taktile Beschilderung und Hörführungen im Bereich der Heilpflanzen
  • Barrierefreie Toiletten und Sitzgelegenheiten überall

Besuchereinrichtungen

  • Toiletten (einschließlich barrierefreier Einrichtungen)
  • Bänke und schattige Bereiche zur Erholung
  • Kein Café vor Ort, aber mehrere Restaurants in der Nähe
  • Karten am Eingang und online erhältlich

Vorschriften

  • Pflanzen und Blumen nicht pflücken
  • Keine Haustiere (außer Assistenzhunde)
  • Keine Fahrräder, Skateboards oder Ballspiele
  • Eine ruhige, kontemplative Atmosphäre wird begrüßt

Höhepunkte des Gartens und Anlage

Thematische und geografische Zonen

  • Heilpflanzengarten: Hochbeete, gruppiert nach medizinischer oder kulinarischer Verwendung, mit Hörführungen und informativen Schildern (Rhein-Main Blog)
  • Arboretum: Vielfältige Baumarten aus gemäßigten Regionen
  • Alpen- und Steingärten: Pflanzen aus Hochlagen und trockenheitsangepasste Pflanzen
  • Mittelmeer-, nordamerikanische, asiatische und kaukasische Abschnitte: Präsentation der globalen Pflanzenvielfalt
  • Naturnahe Lebensgemeinschaften: Birken-Eichen-Wälder, Feuchtgebiete und Wiesen, die die heimische Tierwelt unterstützen

Bemerkenswerte Pflanzensammlungen

  • Über 5.000 Arten, darunter seltene und bedrohte Pflanzen aus Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum (MeinPark)
  • Sumpf- und Feuchtgebietsflora, fleischfressende Pflanzen und kalifornische Mammutbäume
  • Saisonale Höhepunkte: Frühlings- und Sommerblüten, Herbstlaub

Bildung und Vermittlung

  • Informationstafeln auf dem gesamten Gelände
  • Kostenlose offizielle App mit Hörführung (Rhein-Main Blog)
  • Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität für Forschung, öffentliche Führungen und Workshops
  • Veranstaltungen wie das jährliche Bienenfest und die „Woche der Botanischen Gärten“

Naturschutz und Forschung

Naturschutzinitiativen

  • Ex-situ und In-situ-Erhaltung bedrohter Pflanzen, insbesondere heimischer hessischer Arten
  • „Lebendige Dächer“ Forschung zu städtischen Gründächern (kfw-stiftung.de)
  • Partnerschaften mit der KfW Stiftung und über 20 Organisationen für Biodiversitäts- und Wiederherstellungsprojekte (bgbm.org)

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

  • Enge Beziehungen zur Goethe-Universität und zur Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
  • Mitgliedschaft in BioFrankfurt, einem Netzwerk zur Koordinierung der regionalen Biodiversitätsforschung (biofrankfurt.de)

Veranstaltungen, Führungen und Gemeinschaftsarbeit

  • Regelmäßige Führungen und Bildungsprogramme für alle Altersgruppen (Botanischer Garten Jahresprogramm 2025)
  • Saisonale Pflanzenmärkte und Tage der offenen Tür
  • Unterstützung durch den Freundeskreis Botanischer Garten Frankfurt am Main e.V.
  • Die „Grüne Schule“ bietet praktisches Lernen für Schüler und Familien (palmengarten.de)

Praktische Tipps für Besucher

  • Beste Besuchszeit: Frühling und Sommer für Blüten; Herbst für Laubfärbung
  • Dauer: 1,5–2 Stunden für einen allgemeinen Besuch; länger für Enthusiasten
  • Ruhige Zeiten: Wochentags morgens und späte Nachmittage sind weniger überlaufen
  • Wetter: Freiluftveranstaltung – kleiden Sie sich entsprechend; bringen Sie Sonnenschutz mit
  • Sprache: Die meisten Beschilderungen sind auf Deutsch und Latein; begrenzte Englischkenntnisse – ziehen Sie eine Übersetzungs-App oder einen Reiseführer in Betracht

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

  • Palmengarten: Deutschlands größter Botanischer Garten, neben dem Botanischen Garten
  • Grüneburgpark: Ausgedehnter Stadtpark in der Nähe
  • Goethe-Universität Frankfurt: Bekannt für Architektur und Geschichte
  • Westend-Synagoge und Frauenfriedenskirche: Historische Stätten in Gehweite

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Öffnungszeiten? A: Täglich geöffnet, März–Oktober; Stunden variieren je nach Monat (siehe oben und offizielle Website prüfen).

F: Ist der Eintritt frei? A: Ja, der allgemeine Eintritt ist frei; für Sonderveranstaltungen können Tickets erforderlich sein.

F: Ist der Garten für Rollstuhlfahrer zugänglich? A: Ja, Hauptwege und Eingänge sind zugänglich.

F: Sind Führungen verfügbar? A: Ja, überprüfen Sie den offiziellen Zeitplan.

F: Kann ich meinen Hund mitbringen? A: Nur Assistenztiere sind erlaubt.

F: Darf ich Fotos machen? A: Ja, für den persönlichen Gebrauch; kommerzielle Fotografie kann eine Genehmigung erfordern.


Kontaktinformationen


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