Dresden

Deutschland Geprüft Oct 2026

In der Dämmerung wirft die Elbe blasses Licht auf Dresdens barocke Uferfront. Auf der anderen Flussseite füllen sich die Höfe der Neustadt mit Gesprächen aus Cafés und dem Klirren von Gläsern. Dresden kann wirken wie eine Stadt, die zu einem einzigen großen Bild wiederhergestellt wurde; nur wenige Straßen weiter schlägt sie einen ganz anderen Takt an. Gerade dieser Gegensatz macht einen längeren Aufenthalt lohnenswert.

Dresden, Deutschland Foto: Levent Simsek / Pexels
Attraktionen
12
Audio
4 h 44 min
Reisedauer
2–3 Tage
Beste jahreszeit
Spätfrühling bis Frühherbst; im Advent zum Striezelmarkt

Warum Dresden

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Das wiederaufgebaute Zentrum zeigt seine Geschichte ganz offen. Nach der Bombardierung im Februar 1945 stand die Frauenkirche während der Jahrzehnte der DDR als Ruine und Mahnmal. Ihr Wiederaufbau wurde 2005 abgeschlossen; erhaltene Steine wurden in das neue Mauerwerk eingefügt und bilden dunkle Stellen im helleren Stein.

Dresdens königliche Sammlungen sind in die Stadt eingebunden, statt an ihren Rand verbannt zu sein. Im Zwinger führen barocke Höfe zu Galerien mit Raffaels Sixtinischer Madonna, während das Grüne Gewölbe im Residenzschloss den juwelenbesetzten Prunk des sächsischen Hoflebens zeigt.

Die Elbe bewahrt die Stadt davor, wie ein Museum zu wirken: Uferwiesen führen zu Villenvierteln, zum Blauen Wunder und zu den Bergbahnen von Loschwitz. Das Elbtal erhielt 2004 den Status als UNESCO-Welterbe und verlor ihn 2009 nach dem Streit um die Waldschlößchenbrücke – eine Erinnerung daran, dass Dresden eine lebendige Stadt ist, die weiterhin Entscheidungen darüber trifft, was sie bewahren möchte.

  • Barockstadt aus Stein wiederaufgebaut

    Die hellen Emporen der Frauenkirche ragen über dem Neumarkt auf, doch ihre dunklen Steine erzählen eine andere Geschichte: Nach der Bombardierung im Februar 1945 blieb die Kirche als Ruine stehen und wurde 2005 wiederaufgebaut. Bei genauerem Hinsehen entdecken Sie zwischen den helleren Steinen auch originales Mauerwerk.
  • Kunst hinter den Schlossfassaden

    Im Zwinger führen Pöppelmanns offene Höfe und mit Skulpturen geschmückte Pavillons zur Gemäldegalerie Alte Meister, in der Raffaels Sixtinische Madonna im Semperbau hängt. Im nahe gelegenen Residenzschloss bewahrt das Grüne Gewölbe glanzvolle Schätze des Barock. Buchen Sie den Eintritt ins Historische Grüne Gewölbe mit festem Zeitfenster im Voraus.
  • Die Elbe als Stadtstraße

    Von der Brühlschen Terrasse rahmt der Fluss die Dächer Dresdens ein. Weiter östlich zeigen das Blaue Wunder und die Bergbahnen in Loschwitz, wie die Stadt ihr Tal überquert und erklommen hat. Fahren Sie mit der Standseilbahn oder der Schwebebahn den Hang hinauf: Von dort wirkt der Fluss wie die zentrale Straße der Stadt.
  • Neustadt nach Einbruch der Dunkelheit

    Auf der anderen Elbseite tauscht die Äußere Neustadt Schlossstein gegen Gründerzeitfassaden, unabhängige Bars und Lokale, die bis spät in die Nacht rund um die Alaunstraße und die Louisenstraße geöffnet sind. Der Blaue Hof der Elemente in der Kunsthofpassage verwandelt Regen in Klang: Das Wasser läuft durch seine musikalischen Trichter.

Viertel

Wo es sich zu schlendern lohnt, Viertel für Viertel — jedes mit eigenem Rhythmus.

  • Innere Altstadt

    Im historischen Zentrum liegen Frauenkirche, Neumarkt, Residenzschloss und Zwinger in einem gut zu Fuß erkundbaren Rundgang zwischen steinernen Fassaden und prächtigen Plätzen. Legen Sie beim Fürstenzug eine Pause ein: Der 102 Meter lange Zug sächsischer Herrscher ist auf Meissener Porzellanfliesen dargestellt.
  • Äußere Neustadt

    Rund um Alaunstraße, Louisenstraße und Görlitzer Straße bieten Mietshäuser aus dem späten 19. Jahrhundert Platz für unabhängige Cafés, Bars, Straßenkunst und Lokale, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Die Kunsthofpassage verbindet mehrere thematisch gestaltete Höfe. Im Hof der Elemente macht Regen, der durch die Rohre an der Fassade fließt, Musik.
  • Innere Neustadt und Barockviertel

    Auf der anderen Elbseite als die Altstadt setzt dieses Viertel statt auf großes Altstadtflair auf maßvolle Barockstraßen und ruhigere Innenhöfe. In der Königstraße können Sie Antiquitätenläden durchstöbern und die sorgfältig restaurierten Fassaden aus der Nähe betrachten.
  • Hechtviertel

    Direkt nördlich der Neustädter Bahnlinie wirkt das Hechtviertel beschaulicher und wohnlicher. Hier gibt es Kneipen, unabhängige Cafés und unkomplizierte Lokale. Probieren Sie die alternativen Imbisse, darunter Der Dicke Schmidt, bekannt für Seitan-Döner.
  • Blasewitz

    Rund um den Schillerplatz und die Loschwitzer Brücke, auch Blaues Wunder genannt, treffen grüne Straßen auf prächtige Villen am Elbufer. Das seit 1901 bestehende Café Toscana pflegt die lange Kaffeehaustradition des Viertels und bietet einen guten Grund, bei einem Stück Kuchen länger zu bleiben.
  • Loschwitz

    Am hügeligen Ostufer der Elbe lässt sich Loschwitz am besten in Ruhe erkunden – etwa bei einer Fahrt mit der historischen Standseilbahn oder der Schwebebahn, die weite Ausblicke über das Elbtal bieten. Das Blaue Wunder verbindet den Stadtteil mit Blasewitz, doch durch seine Wege am Hang wirkt er ganz eigenständig.
  • Pillnitz

    Pillnitz liegt östlich des Zentrums, wo die Elbe auf eine Anlage aus Sommerpalast, chinoisen Pavillons und botanischen Gärten trifft. Die weitläufigen Parkwege und die Lage am Fluss bilden einen eindrucksvollen Kontrast zum dicht bebauten barocken Stadtkern.

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Bevor es losgeht

Anreise nach Dresden
Der Flughafen Dresden (DRS) liegt etwa 9 km nördlich des Zentrums. Die S-Bahn-Linie S2 fährt vom Terminalbahnhof in etwa 21 Minuten zum Dresdner Hauptbahnhof, normalerweise alle 30 Minuten. Alternativen sind Leipzig/Halle (LEJ), Berlin Brandenburg (BER) und Prag Václav Havel (PRG), von deren Stadtbahnhöfen aus die Weiterreise mit der Bahn möglich ist. Die wichtigsten Bahnknoten Dresdens sind der Hauptbahnhof und der Bahnhof Dresden-Neustadt; Autofahrer erreichen die Stadt über die A4, A13 oder A17.
Unterwegs in Dresden
Dresden hat keine U-Bahn: Die DVB betreibt 12 Straßenbahnlinien und ein weit verzweigtes Busnetz, während S-Bahn-Linien den Flughafen und Ziele im Umland anbinden. Drei Elbfähren für Fahrgäste sowie die Standseilbahn und die Schwebebahn in Loschwitz bieten zusätzliche Verbindungen mit schöner Aussicht. Mit MOBIbike und auf dem flachen Elberadweg lässt es sich gut Rad fahren; die kompakte Altstadt erkundet man bequem zu Fuß. 2026 kostet eine Tageskarte für die Dresdner Tarifzone 9,50 € und gilt bis 04:00 Uhr am folgenden Morgen. Das Deutschlandticket gilt im Nahverkehr und in Regionalzügen; die Dresden City Cards verbinden die Nutzung des Nahverkehrs mit Ermäßigungen bei Sehenswürdigkeiten.
Klima und beste Reisezeit
Die typischen Tageshöchstwerte liegen im Frühling bei etwa 8–19 °C, im Sommer bei 22–25 °C, im Herbst bei 8–19 °C und im Winter bei 3–5 °C. In Winternächten sinken die Temperaturen oft unter den Gefrierpunkt. Dresden verzeichnet durchschnittlich rund 635 mm Niederschlag pro Jahr; von Mai bis August regnet es häufiger, und im Sommer sind Gewitter möglich. Von Mai bis September ist die Zeit für Aktivitäten im Freien am beliebtesten, während es im Januar und Februar ruhiger zugeht. Ende November und im Dezember locken die Weihnachtsmärkte viele Besucher an – Mai, Juni oder September bieten daher eine gute Mischung.
Sprache und Währung
Amtssprache ist Deutsch; in Geschäften und bei Dienstleistungen wird Standarddeutsch gesprochen. In großen Museen, Hotels und an Besucherschaltern ist Englisch verbreitet. Die Währung ist der Euro. Für kleine Bäckereien, Imbissstände und traditionelle Biergärten empfiehlt es sich, etwas Bargeld dabeizuhaben. Beim Trinkgeldsagen Sie dem Restaurantpersonal, welchen Gesamtbetrag Sie bezahlen möchten.
Sicherheit in der Stadt
Beachten Sie in belebten Märkten und öffentlichen Verkehrsmitteln die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Bewahren Sie Ihre Wertsachen auf dem Striezelmarkt und in der Nähe der Frauenkirche sicher auf und seien Sie spätabends rund um den Wiener Platz und den Hauptbahnhof besonders aufmerksam. Am Wochenende kann es in der Äußeren Neustadt rund um die Görlitzer Straße und die Louisenstraße ausgelassen zugehen. Politische Demonstrationen können den Altmarkt und den Neumarkt beeinträchtigen – halten Sie ausreichend Abstand zu Absperrungen der Polizei.

Dresden: höfischer Glanz, Zerstörung und Wiederaufbau

Von der sorbischen Flusssiedlung zur Stadt im steten Wandel

  1. um 1400 v. Chr.

    Die ersten Nachbarn im Elbtal

    Archäologische Funde belegen, dass sich bereits um diese Zeit bronzezeitliche Gemeinschaften im Elbtal ansiedelten – lange bevor Dresden in schriftlichen Quellen auftaucht. Die Flussübergänge und fruchtbaren Ufer zogen früh Menschen an; die Anfänge der Stadt reichen weiter zurück als ihr Name.

  2. um 900

    Sorbische Siedlungen entstehen

    Westslawische Gemeinschaften siedelten sich entlang der Elbe an und legten damit den Grundstein für das früheste bekannte Stadtgebiet Dresdens. Der Name geht meist auf das altsorbische Drežďany zurück und wird oft als „Waldleute“ oder „Bewohner eines Sumpfwaldes“ gedeutet.

  3. 1206

    Dresden wird erstmals schriftlich erwähnt

    In einer Urkunde zur Beilegung eines Grenzstreits unter Markgraf Dietrich von Meißen findet sich die erste gesicherte schriftliche Erwähnung Dresdens: „Acta sunt hec dresdene.“ Die knappe Formulierung verankert die Stadt fest in den Geschichtsbüchern.

  4. 1216

    Ein Ort namens Dresden

    Eine Urkunde bezeichnet Dresden als *civitas*, also als Ort mit anerkanntem Gemeindestatus. Dieses unscheinbare Verwaltungswort markiert den Wandel von einer Siedlung zu einem Ort mit wachsendem öffentlichem und wirtschaftlichem Leben.

  5. 1429

    Hussitische Truppen greifen an

    Während der Hussitenkriege griffen Plünderer Dresden an und brannten Teile der Vorstadt nieder. Der Überfall zeigte, wie verwundbar der Ort außerhalb seiner Befestigungen noch war, obwohl der befestigte Stadtkern standhielt.

  6. 1485

    Die wettinische Teilung verschiebt die Machtverhältnisse

    Der Vertrag von Leipzig teilte die wettinischen Lande zwischen den Brüdern Ernst und Albrecht auf. Dresden wurde zum Sitz der albertinischen Linie Albrechts und entwickelte sich damit zum politischen Zentrum Sachsens.

Ganze Zeitleiste zeigen (30 Momente)
  1. 1491

    Ein Brand verwüstet die Altstadt

    Ein Großbrand zerstörte etwa die Hälfte des mittelalterlichen Stadtkerns von Dresden, darunter die Pfarrkirche St. Nikolai. Der Wiederaufbau veränderte die Stadt Block für Block und hinterließ tiefe Spuren in einem Ort, der erst kurz zuvor an Bedeutung gewonnen hatte.

  2. 1539

    Die Reformation verändert Sachsen

    Herzog Heinrich der Fromme führte die protestantische Reformation in Dresden und im Herzogtum Sachsen offiziell ein. 1547 erhielt der albertinische Herrscher Moritz den sächsischen Kurfürstentitel. Damit wurde Dresden vom Herzogssitz zur Hauptstadt eines Kurfürstentums.

  3. 1697

    August schlägt einen königlichen Kurs ein

    Friedrich August I. konvertierte zum Katholizismus, um als August II. zum König von Polen gewählt zu werden. Damit begann die Personalunion zwischen Sachsen und Polen. Die Vorliebe seines Hofes für Prunk, Sammelleidenschaft und Architektur verlieh Dresden seinen unverwechselbaren Barockcharakter.

  4. 1709

    Der Zwinger nimmt Gestalt an

    Der Bau des Zwingers begann nach den Entwürfen des Hofarchitekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser. Als Schauplatz für Hoffeste und königliche Sammlungen geplant, verwandelten seine hellen Steinpavillons offene Höfe in eine Bühne sächsischer Macht.

  5. 1726

    Bähr entwirft eine steinerne Glocke

    Der Architekt George Bähr begann mit dem Bau der Frauenkirche, deren mächtige Steinkuppel ihr den Namen *Steinerne Glocke* einbrachte. Die 1743 vollendete Kirche wurde zu einem Wahrzeichen des protestantischen Dresdens. Ihre breite Silhouette blieb im Gedächtnis der Stadt – selbst nach ihrer Zerstörung.

  6. 1756

    Preußen besetzt Dresden

    Friedrich der Große fiel in Sachsen ein und besetzte Dresden zu Beginn des Siebenjährigen Krieges. 1760 beschoss preußische Artillerie die Stadt während einer Belagerung, zerstörte Hunderte Häuser und beschädigte die Kreuzkirche schwer.

  7. 1798

    Caspar David Friedrich kommt nach Dresden

    Der Maler Caspar David Friedrich ließ sich in Dresden nieder, wo er den Rest seines Lebens verbringen und arbeiten sollte. Die Ateliers und Galerien der Stadt bildeten seine Basis; das Elbtal jenseits der Straßen nährte das stille, suchende Licht seiner romantischen Kunst.

  8. 1806

    Sachsen wird Königreich

    Nach dem Bündnis mit Napoleon und dem Zerfall des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde Kurfürst Friedrich August III. zu König Friedrich August I. von Sachsen. Dresden stand nun im Zentrum eines Königreichs, dessen Schicksal jedoch weiterhin vom wechselnden Kräfteverhältnis in Europa abhing.

  9. 1813

    Napoleon siegt bei Dresden

    Am 26. und 27. August besiegten Napoleons Truppen am Stadtrand von Dresden die zahlenmäßig überlegene Böhmische Armee der Alliierten. Vom Regen aufgeweichte Böden und die Elbübergänge prägten die Kämpfe. Es war Napoleons letzter großer Erfolg auf deutschem Boden.

  10. 1839

    Die Eisenbahn verbindet Dresden und Leipzig

    Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn wurde als erste deutsche Fernbahnstrecke eröffnet. Dampf und Eisen veränderten das Reisetempo zwischen den beiden sächsischen Städten und eröffneten Dresden neue Verbindungen für Menschen, Waren und Industrie.

  11. 1842

    Wagner findet seine Dresdner Bühne

    Richard Wagners Oper *Rienzi* wurde in Dresden uraufgeführt, wo er als Königlich Sächsischer Hofkapellmeister tätig war. Auch *Der fliegende Holländer* und *Tannhäuser* brachte er auf die Dresdner Bühne, bevor ihn seine Beteiligung am Aufstand von 1849 zur Flucht zwang.

  12. 1849

    Der Maiaufstand wird niedergeschlagen

    Vom 3. bis 9. Mai forderten Revolutionäre Verfassungsreformen und die Anerkennung der Frankfurter Reichsverfassung. Michail Bakunin beteiligte sich ebenso am Aufstand wie Wagner. Sächsische und preußische Truppen schlugen ihn in Straßenkämpfen nieder; anschließend stand die Stadt unter militärischer Kontrolle.

  13. 1871

    Sachsen tritt dem Deutschen Reich bei

    Das Königreich Sachsen wurde Teil des neu gegründeten Deutschen Reiches. Dresden behielt seinen Königshof und seine regionale Bedeutung; Eisenbahnverbindungen und Industrie banden die alte Hauptstadt zugleich enger in eine größere Volkswirtschaft ein.

  14. 1905

    Karl Schmidt-Rottluff gründet Die Brücke

    Kunststudenten gründeten in Dresden die expressionistische Künstlergruppe *Die Brücke*. Zu ihr gehörten Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel. Statt auf akademische Glätte setzten sie auf harte Konturen und rohe Farben und machten Dresden zu einer Geburtsstätte der modernen deutschen Kunst.

  15. 1918

    Das Ende der wettinischen Monarchie

    König Friedrich August III. dankte am 13. November während der deutschen Revolution ab. Nach mehr als acht Jahrhunderten wettinischer Herrschaft wurde Dresden Hauptstadt des Freistaats Sachsen innerhalb der neuen Republik.

  16. 13.–15. Februar 1945

    Bombenangriffe legen das Zentrum in Schutt und Asche

    Britische und amerikanische Luftangriffe entfachten einen Feuersturm, der große Teile der historischen Innenstadt Dresdens zerstörte. Spätere amtliche Untersuchungen schätzten die Zahl der Todesopfer auf 20.000 bis 25.000. Die Frauenkirche stürzte zu einem Haufen verkohlter Steine zusammen; aus Straßen mit Wohnhäusern, Kirchen und Werkstätten wurde ein Trümmerfeld.

  17. 1952

    Dresden wird Bezirksstadt der DDR

    Die DDR löste ihre Länder auf und gliederte das Land in Bezirke. Dresden wurde zum Verwaltungszentrum des Bezirks Dresden. Der Wiederaufbau brachte neue Wohnungen und Staatsgebäude; die Ruine der Frauenkirche blieb als Mahnmal gegen den Krieg stehen.

  18. 3.–8. Oktober 1989

    Protestierende versammeln sich am Hauptbahnhof

    Tausende versammelten sich am Dresdner Hauptbahnhof, als Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag auf dem Weg nach Westen durchfuhren. Auf Zusammenstöße mit der Polizei folgten große friedliche Demonstrationen. Am 8. Oktober bildete sich die Gruppe der 20, ein Runder Tisch für den Bürgerdialog.

  19. 1990

    Dresden wird wieder Landeshauptstadt

    Mit der deutschen Wiedervereinigung wurde der Freistaat Sachsen wiederhergestellt und Dresden seine Hauptstadt. Für die Stadt begann eine Zeit des Wiederaufbaus und der Sanierung. Dabei galt es, sowohl die materiellen Folgen der Kriegszerstörung als auch die Veränderungen nach dem Ende der DDR zu bewältigen.

  20. 17. August 2002

    Das Elbehochwasser erreicht einen Rekordstand

    Der Pegel der Elbe erreichte 9,40 Meter. Das Wasser überflutete den Hauptbahnhof und drang bis in die Höfe des Zwingers und zur Semperoper vor. Im Stadtzentrum blieb Schlamm zurück; in ganz Sachsen verursachte das Hochwasser Schäden von mehr als 6 Milliarden Euro.

  21. 2004

    Das Elbtal wird UNESCO-Welterbe

    Die UNESCO nahm das Dresdner Elbtal in die Welterbeliste auf und würdigte das Zusammenspiel von Stadt, Fluss, Gärten und historischer Architektur. Der Status sollte sich als anfällig erweisen: Ein Streit um eine Brücke brachte Dresden bald in Konflikt mit der Organisation, die eben diese Flusslandschaft schützen sollte.

  22. 30. Oktober 2005

    Die Frauenkirche erhebt sich erneut

    Die wiederaufgebaute Frauenkirche wurde nach einem 1994 begonnenen Wiederaufbau geweiht. Die Bauleute integrierten verkohlte Steine aus der ursprünglichen Ruine in die neuen Sandsteinmauern. Die dunklen Stellen an der Kirche sind daher Teil ihrer Bausubstanz und keine Verzierung.

  23. 2009

    Die UNESCO streicht das Elbtal von der Welterbeliste

    Die UNESCO strich das Dresdner Elbtal von der Welterbeliste, nachdem sie zu dem Schluss gekommen war, dass das Projekt Waldschlößchenbrücke die Unversehrtheit der historischen Flussansichten beeinträchtigte. Der Streit hatte auch sichtbare Folgen: Die vierspurige Brücke wurde 2013 eröffnet und veränderte eine Aussicht, die einst als Teil des Welterbes galt.

  24. 2024

    Ein neues Kapitel für Silicon Saxony

    In Dresden begann der Bau des Halbleiterwerks von ESMC, einem Gemeinschaftsunternehmen unter Führung des taiwanischen Unternehmens TSMC mit Bosch, Infineon und NXP. Das Projekt bringt neue Fabriken und Reinraumtechnik in eine Stadt, die eher für ihre Paläste und zerstörten Kirchen bekannt ist, und knüpft an Dresdens lange Tradition der Präzisionsindustrie an.

Wer hier lebte

  • Schriftsteller und Dichter · 1899–1974

    Erich Kästner

    In Dresden geboren und aufgewachsen

    Kästner wuchs in Dresden auf und machte später die Straßen der Stadt zu einem Teil der fantasievollen Welt hinter Büchern wie „Emil und die Detektive“. In der Neustadt gibt es noch immer ein Museum über ihn; vielleicht hätte es ihm gefallen, dass Kinder dem Schriftsteller dort begegnen können, ohne zuerst vor einem Denkmal zu stehen.

  • Philologe und Tagebuchautor · 1881–1960

    Victor Klemperer

    Professor in Dresden

    Klemperer lehrte in Dresden romanische Sprachen, bis das NS-Regime ihn entließ und verfolgte. In seinen Tagebüchern hielt er fest, wie politische Gewalt in die alltägliche Sprache und das tägliche Leben eindrang – eine Geschichte, die den wiederaufgebauten Straßen der Stadt eine schärfere Kontur verleiht.

  • Romanautor · 1922–2007

    Kurt Vonnegut

    Amerikanischer Kriegsgefangener in Dresden

    Als Kriegsgefangener überlebte Vonnegut die Bombardierung im Februar 1945 im unterirdischen Keller eines Schlachthofs; dieses Erlebnis prägte später „Schlachthof 5“. Wer heute durch das restaurierte Zentrum Dresdens geht, begegnet dem Ort hinter seinem Buch – nicht der darin verewigten Stadt.

  • Komponist · 1813–1883

    Richard Wagner

    In Dresden aufgewachsen und dort tätig

    Wagner verbrachte einen Teil seiner Jugend in Dresden, wurde später Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister und erlebte dort die Aufführung früher Werke. Seine Beteiligung am Maiaufstand von 1849 zwang ihn zur Flucht; heute erinnert die Semperoper an die Musikstadt, die er zurückließ.

  • Komponist und Dirigent · 1786–1826

    Carl Maria von Weber

    Musikdirektor am Dresdner Hoftheater

    Während seines Jahrzehnts als Musikdirektor in Dresden trug Weber zum Aufbau des Opernlebens der Stadt bei und komponierte „Der Freischütz“. Dessen dunkle Wälder scheinen weit entfernt vom hellen Stein der Altstadt – gerade deshalb bleibt diese Verbindung im Gedächtnis.

  • Komponist · 1585–1672

    Heinrich Schütz

    Kapellmeister am sächsischen Hof in Dresden

    Schütz prägte während eines Großteils seines Berufslebens die Musik am Dresdner Kurfürstenhof und brachte italienische musikalische Ideen in deutsche geistliche und vokale Werke ein. Die lange Musiktradition der Stadt begann Jahrhunderte, bevor sich der Vorhang der Semperoper zum ersten Mal hob.

  • Expressionistischer Maler und Grafiker · 1884–1976

    Karl Schmidt-Rottluff

    Mitbegründer der Künstlergruppe Die Brücke in Dresden

    Während seines Architekturstudiums in Dresden gründete Schmidt-Rottluff 1905 gemeinsam mit Kommilitonen, darunter Ernst Ludwig Kirchner, die Künstlergruppe Die Brücke. Die Gruppe wandte sich gegen die glatte akademische Kunst; heute rücken Dresdens Museen diese unruhige Moderne in die Nähe jener Barockräume, die sie einst herausforderte.

Wo essen

Wo Einheimische wirklich zum Abendessen einkehren — keine Touristenmenüs.

Insider- Tipps

Kleine Dinge, die verändern, wie die Stadt Ihnen begegnet.

  • Die Altstadt zu Fuß erkunden

    Frauenkirche, Fürstenzug, Semperoper und Zwinger liegen nah genug beieinander, um sie zu Fuß zu verbinden. Für Ziele außerhalb der zentralen Sehenswürdigkeiten lohnt sich die Straßenbahn.
  • DVB-Fahrpreise prüfen

    Nutzen Sie für längere Strecken Straßenbahnen und Busse der DVB und vergleichen Sie vor dem Kauf den aktuellen Preis einer Tageskarte mit den Einzelfahrpreisen. Die offizielle DVB-App und die Website informieren über Linien und Fahrkarten.
  • Etwas Bargeld dabeihaben

    Halten Sie für Marktstände und kleinere Kneipen, die Bargeld bevorzugen könnten, etwas Kleingeld bereit. In größeren Restaurants werden Karten häufiger akzeptiert, doch mit Bargeld als Reserve ersparen Sie sich den Umweg zum Geldautomaten.
  • Essenszeiten einplanen

    Einige traditionelle Küchen schließen zwischen Mittag- und Abendessen. Prüfen Sie daher die Öffnungszeiten, bevor Sie ein spätes Mittagessen planen. Nutzen Sie die Pause für Kaffee und Kuchen und probieren Sie ein Stück Dresdner Eierschecke.
  • Trinkgeld beim Bezahlen geben

    Bei aufmerksamem Restaurantservice ist es üblich, den Betrag aufzurunden oder etwa 5–10 % Trinkgeld zu geben. Nennen Sie beim Bezahlen dem Servicepersonal den Gesamtbetrag, den Sie begleichen möchten, statt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen zu lassen.
  • Eine Sammlung auswählen

    Im Zwinger befinden sich die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon. Entscheiden Sie sich für die Sammlung, die Sie am meisten interessiert, und nehmen Sie sich Zeit dafür, statt den gesamten Komplex nur kurz auf dem Weg durch die Höfe zu besuchen.
  • Auf Wertsachen achten

    Bewahren Sie auf belebten Märkten und in vollen Straßenbahnen Ihr Telefon und Ihr Portemonnaie in einer Reißverschlusstasche oder einer geschlossenen Tasche auf. Lassen Sie Wertsachen nicht sichtbar auf Café-Tischen liegen.
  • Dem Regen lauschen

    Ist Regen vorhergesagt, legen Sie Ihren Besuch der Kunsthofpassage am besten in einen Regenschauer: Die Fallrohre eines der Höfe sind so gestaltet, dass sie den Regen in Musik verwandeln. Bei trockenem Wetter lohnt sich ein genauerer Blick auf die bemalten Fassaden.

Häufig gefragt

Lohnt sich ein Besuch in Dresden?

Ja – besonders, wenn Sie sich für Kunst, Architektur und den Umgang von Städten mit der Erinnerung an Zerstörung interessieren. In der kompakten Altstadt erzählen Frauenkirche, Zwinger, Residenzschloss, Semperoper und Fürstenzug unterschiedliche Kapitel. Überqueren Sie die Elbe und entdecken Sie die Cafés und Innenhöfe der Neustadt.

Wie viele Tage sollte man für Dresden einplanen?

Zwei volle Tage reichen in gemütlichem Tempo für die Altstadt und ein großes Museum. Planen Sie drei Tage ein, wenn Sie mehrere Sammlungen besuchen, Zeit in der Neustadt verbringen oder Pillnitz erkunden möchten, ohne jeden Halt im Eiltempo absolvieren zu müssen.

Wie kommt man in Dresden ohne Auto von A nach B?

Viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum können Sie zu Fuß erreichen; für längere Strecken bieten sich Straßenbahnen und Busse der DVB an. Informieren Sie sich über aktuelle Fahrpreise in der offiziellen DVB-App oder auf der Website. Eine Tageskarte kann sich bei mehreren Fahrten lohnen, vergleichen Sie sie aber zunächst mit den Einzelfahrpreisen.

Ist Dresden für Touristen sicher?

Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen ist Dresden für die meisten Besucher gut zu bereisen. Verstauen Sie Wertsachen auf belebten Märkten und in vollen Straßenbahnen sicher und lassen Sie Handys oder Geldbörsen nicht sichtbar auf Cafétischen liegen.

Kann man Dresden mit kleinem Budget besuchen?

Ja: Von der Brühlschen Terrasse, dem Fürstenzug und den Spazierwegen entlang der Elbe können Sie viel vom Charakter der Stadt ohne Museumseintritt erleben. Planen Sie Ausgaben für Sammlungen und öffentliche Verkehrsmittel gesondert ein und nehmen Sie etwas Bargeld für kleinere Stände und Kneipen mit.

Wann ist die beste Reisezeit für Dresden?

Der späte Frühling und der frühe Herbst eignen sich gut für Spaziergänge zwischen Fluss, historischem Zentrum und Neustadt. In der Adventszeit lockt der Striezelmarkt, Dresdens seit 1434 belegte Weihnachtsmarkttradition; stellen Sie sich dann auf einen ganz anderen winterlichen Besuch ein.

Alle Sehenswürdigkeiten.

59 Orte zu entdecken

Frauenkirche
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Frauenkirche

Katholische Hofkirche
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Katholische Hofkirche

Zwinger
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Zwinger

Schloss Pillnitz
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Deutsches Hygiene-Museum
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Stadtmuseum Dresden
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Fürstenzug
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Fürstenzug

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Verkehrsmuseum Dresden

Museum Für Völkerkunde Dresden
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Städtische Galerie Dresden
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Russisch-Orthodoxe Kirche
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Dresdner Parkeisenbahn
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Kügelgenhaus – Museum Der Dresdner Romantik
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Palais Im Großen Garten
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Erich Kästner Museum

Carl-Maria-Von-Weber-Museum
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Societaetstheater
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1. Gardepanzerarmee
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Marienbrücke

Staatsschauspiel Dresden
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Kupferstichkabinett Dresden
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Innere Altstadt
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Kreuzkirche
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Dresden Hauptbahnhof
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Staatsbetrieb Geobasisinformation Und Vermessung Sachsen

Japanisches Palais
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Porzellansammlung
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Porzellansammlung

Kulturpalast Dresden
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Hauptstaatsarchiv Dresden
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Hauptstaatsarchiv Dresden

Münzkabinett
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Münzkabinett

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Sächsische Staatskanzlei

Skulpturensammlung Dresden
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Sächsisches Staatsministerium Der Finanzen

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Landgericht Dresden

Festspielhaus Hellerau
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Festspielhaus Hellerau

Technische Sammlungen Dresden
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Technische Sammlungen Dresden

Wolfshügelturm
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Wolfshügelturm

Windbergbahn
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Windbergbahn

Dreikönigskirche
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Dreikönigskirche

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Comödie Dresden

Kunsthaus Dresden
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Kunsthaus Dresden

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Heidefriedhof

Neues Rathaus
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Neues Rathaus

Landhaus
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Landhaus

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Schloss Albrechtsberg

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Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

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Leipziger Bahnhof

Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
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Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

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Bildnachweise (9)
  1. Levent Simsek — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/18873633/
  2. Begimai Nurmametova — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/38343738/
  3. Duc N. — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/32356232/
  4. Guo Haitao — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/35854157/
  5. Felix Mittermeier — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/1459524/
  6. Wolfgang Weiser — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/19239088/
  7. Robert Pügner — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/8033479/
  8. Sidorela Shehaj — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/35361172/
  9. Irina Nesterenko — Pexels License (https://www.pexels.com/license/) — Quelle: https://www.pexels.com/photo/18563618/

Fotos wurden möglicherweise verkleinert oder zugeschnitten.