Prinzessin Marie Von Orléans

Einleitung

Die Statue der Prinzessin Marie von Orléans ist eines der eindrücklichsten Monumente Kopenhagens, das königliche Geschichte, humanitäres Erbe und künstlerische Errungenschaften auf subtile Weise vereint. Eingebettet in den malerischen Langeliniepark und die Gärten der Dänischen Nationalgalerie ehrt diese Statue Prinzessin Marie (1865–1909), eine in Frankreich geborene Königliche, deren Engagement für Philanthropie und soziale Reformen einen bleibenden Eindruck in der dänischen Gesellschaft hinterließ. Ob Sie ein Geschichtsinteressierter, Kunstliebhaber oder einfach nur auf der Suche nach einer Erkundung des reichen kulturellen Geländes Kopenhagens sind, dieser Leitfaden bietet alles, was Sie für einen bedeutungsvollen Besuch benötigen – er deckt historischen Kontext, künstlerische Symbolik, praktische Besucherinformationen und nahegelegene Attraktionen ab.

Für offizielle Besucherressourcen und aktuelle Details besuchen Sie bitte Visit Copenhagen und Kulturarv.dk.


  • Einleitung & Überblick
  • Historischer Hintergrund der Prinzessin Marie von Orléans
  • Künstlerische Merkmale und Symbolik
  • Soziale und kulturelle Bedeutung
  • Besucherinformationen (Standort, Öffnungszeiten, Eintritt, Barrierefreiheit)
  • Besuchertipps und nahegelegene Attraktionen
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Fazit & Empfehlungen
  • Quellen und weiterführende Lektüre

Historischer Hintergrund der Prinzessin Marie von Orléans

Prinzessin Marie von Orléans, geboren in die verbannte französische Königsfamilie, heiratete 1885 Prinz Waldemar von Dänemark. Ihre Erziehung in einem liberalen Umfeld und ihre interkulturelle Ehe positionierten sie als Schlüsselfigur bei der Schmiedung starker französisch-dänischer Beziehungen in einer Zeit wechselnder europäischer Allianzen (Kulturarv.dk).

Marie, die für ihren unabhängigen Geist und ihr aktives Engagement in sozialen Anliegen weithin bewundert wurde, setzte sich für das Wohlergehen dänischer Seeleute, ihrer Witwen und Kinder ein – eine oft übersehene Gruppe im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Dänemark (go2kopenhagen.de). Ihre Arbeit mit dem Dänischen Roten Kreuz und ihre Fürsprache für Frauenrechte trugen zur Modernisierung des öffentlichen Bildes und der Rolle der Monarchie bei (Dänisches Rotes Kreuz). Dieses dauerhafte Erbe wird in dem 1912, drei Jahre nach ihrem Tod, errichteten Denkmal verewigt (heroesofadventure.com).


Künstlerische Merkmale und Symbolik

Skulpturelle Komposition

Die von Carl Martin-Hansen entworfene Statue zeigt Prinzessin Marie in einer anmutigen, mitfühlenden Pose, oft begleitet von Figuren, die die von ihr unterstützten Witwen und Kinder darstellen (go2kopenhagen.de). Der junge Junge, der nach dem zukünftigen Dichter Harald Herdal modelliert wurde, und die trauernde Frau an ihrer Seite beschwören die humanitäre Erzählung des Denkmals (heroesofadventure.com).

Architektonisches Design

Das Design des Architekten Carl Brummer sorgt dafür, dass sich das Denkmal mit seiner üppigen Parkumgebung harmonisch einfügt und zu stiller Reflexion und Kontemplation einlädt. Langlebige Materialien und die sorgfältige Platzierung in der Nähe des Kopenhagener Hafens unterstreichen die maritimen Verbindungen und dieu Widerstandsfähigkeit (go2kopenhagen.de).

Symbolische Elemente

Von Prinzessin Maries offener Haltung bis hin zur Anwesenheit von Kindern und Witwen ist die Statue reich an Symbolik – sie vermittelt Mitgefühl, Stärke und beständige Sorge für die Schwächsten der Gesellschaft. Ihre Lage am Wasser verbindet sie zusätzlich mit dem maritimen Erbe Dänemarks und der breiteren Erzählung königlicher Philanthropie (go2kopenhagen.de).


Soziale und kulturelle Bedeutung

Rolle im dänischen Gedächtnis und Identität

Prinzessin Marie wird jährlich zum Jahrestag ihres Todes geehrt, mit Kraniederlegungen und Gemeindeversammlungen am Denkmal (Kongelige Danske Arkiver). Ihr humanitäres Erbe inspiriert anhaltenden sozialen Aktivismus, insbesondere bei Frauengruppen und Wohltätigkeitsorganisationen (Kvinfo). Das Denkmal ist auch ein Brennpunkt für Diskussionen über die sich entwickelnden öffentlichen Rollen von Frauen und die Auswirkungen interkultureller Bündnisse.

Künstlerischer und multikultureller Wert

Als Werk der öffentlichen Kunst ist die Statue ein Zeugnis der dänischen Skulpturtradition des frühen 20. Jahrhunderts – sie vereint Naturalismus mit emotionaler Ausdruckskraft (VisitCopenhagen). Zweisprachige Inschriften auf Dänisch und Französisch unterstreichen das doppelte Erbe des Denkmals und seine Rolle bei der Förderung des internationalen Verständnisses (Botschaft von Frankreich in Dänemark).


Besucherinformationen

Standort

  • Langeliniepark: Das Hauptdenkmal befindet sich in der Nähe der St. Alban-Kirche, an Kopenhagens ikonischer Langelinie-Promenade, die vom Wasser und nahegelegenen Verkehrsknotenpunkten aus leicht zugänglich ist (go2kopenhagen.de).
  • Gärten der Dänischen Nationalgalerie: Eine weitere bemerkenswerte Statue steht in den Gärten an der Sølvgade 48-50, 1307 København K (Statens Museum for Kunst).

Anreise

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinien 6A, 14 und 184 halten an der Sølvgade oder Øster Voldgade; der Bahnhof Nørreport ist nur 10 Gehminuten entfernt.
  • Mit der Fähre: Das Fährterminal Nordre Toldbod bietet eine malerische Anbindung an Langelinie (go2kopenhagen.de).
  • Zu Fuß/mit dem Fahrrad: Die Hafenpromenade und die ausgedehnten Radwege machen den Ort für Fußgänger und Radfahrer leicht zugänglich und angenehm.

Besuchszeiten und Eintritt

  • Langeliniepark: Open-Air und das ganze Jahr über zugänglich, 24/7. Am besten während der Tageslichtstunden (9:00–18:00 Uhr) für Sicherheit und optimale Sicht erlebt.
  • Gärten der Dänischen Nationalgalerie: Täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Der Zugang zur Statue ist kostenlos; Museumsausstellungen erfordern ein Ticket (Statens Museum for Kunst).

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerechtigkeit: Beide Standorte verfügen über gepflasterte Wege und sanfte Steigungen; Bänke und barrierefreie Toiletten sind in der Nähe vorhanden (Barrierefreiheit in Kopenhagen).
  • Einrichtungen: Die Nationalgalerie bietet Toiletten, ein Café und einen Souvenirladen; der Langeliniepark bietet offene Sitzgelegenheiten und gut beleuchtete Wege.

Besuchertipps und nahegelegene Attraktionen

  • Fotografie: Beide Standorte der Statue bieten hervorragende Fotomotive, insbesondere im frühen Morgen- oder späten Nachmittagslicht.
  • Führungen: Obwohl es keine Führungen ausschließlich für die Statue gibt, ist sie regelmäßig Bestandteil von Stadtrundgängen, die das königliche und maritime Erbe abdecken (heroesofadventure.com).
  • Beste Besuchszeit: Frühling und Sommermonate (Mai–September) bieten lebendige Gärten und kulturelle Veranstaltungen; der Herbst ist ruhiger, aber ebenso malerisch.

Nahegelegene Attraktionen

  • St. Alban’s Church: Angrenzend an die Statue an der Langelinie, mit neugotischer Architektur.
  • Die kleine Meerjungfrau: Die ikonische Statue Kopenhagens ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
  • Zitadelle Kastell: Sternförmige Festung aus dem 17. Jahrhundert, die zur Erkundung offensteht.
  • Schloss Rosenborg und der Königsgarten: Renaissance-Schloss und Park in Gehweite der Museums-Gärten (Schloss Rosenborg).
  • Botanischer Garten: Berühmt für seine Pflanzensammlungen und historischen Gewächshäuser (Botanischer Garten).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was sind die Besuchszeiten für die Statue der Prinzessin Marie von Orléans? A: Sowohl der Langeliniepark als auch die Gärten der Nationalgalerie sind während der Tageslichtstunden öffentlich zugänglich; die Gärten sind täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.

F: Benötige ich eine Eintrittskarte, um die Statue zu besuchen? A: Nein. Der Eintritt zur Besichtigung der Statue an beiden Standorten ist kostenlos. Tickets sind nur für die Indoor-Ausstellungen des Museums erforderlich.

F: Ist die Statue rollstuhlgerecht? A: Ja, beide Standorte bieten gepflasterte Wege und sind gut zugänglich.

F: Sind Führungen verfügbar? A: Ja, mehrere Stadt- und Museumstouren beinhalten die Statue als Teil umfassenderer Routen.

F: Darf ich Fotos machen? A: Absolut. Fotografie ist erlaubt; professionelle Aufnahmen benötigen möglicherweise eine zusätzliche Genehmigung in den Museumsgärten.


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