- Visum und Einreise
- Die Tschechische Republik gehört zum Schengen-Raum, daher können Reisende aus EU- und EWR-Staaten mit Personalausweis oder Reisepass einreisen, während viele Nicht-EU-Besucher, darunter Amerikaner, Kanadier, Briten und Australier, in der Regel bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen visafrei bleiben dürfen. Die Regeln ändern sich, also prüfe vor jeder nicht erstattbaren Buchung die Angaben des tschechischen Innenministeriums und deiner örtlichen Botschaft.
- Währung
- Das Land nutzt die tschechische Krone, nicht den Euro. Karten funktionieren fast überall in prague und Brno, aber etwas Bargeld lohnt sich für Dorfcafés, Marktstände und Überlandbusse, und Wechselstuben am Flughafen solltest du meiden, es sei denn, schlechte Kurse bereiten dir Vergnügen.
- Anreise
- Die meisten Reisenden kommen über den Václav-Havel-Flughafen Prag an; kleinere Flughäfen in Brno und Ostrava übernehmen regionalen und saisonalen Verkehr. Über Land ist oft besser: Wien nach prague dauert mit dem Zug etwa 4 Stunden, Berlin rund 4,5 Stunden und München ungefähr 5,5 Stunden.
- Fortbewegung
- Züge sind die vernünftige Art, das Land zu durchqueren: České dráhy bedient das ganze Netz, und RegioJet gewinnt auf Strecken wie prague nach Brno oder Ostrava oft bei Komfort und Preis. Nutze IDOS für die Fahrplanplanung, kaufe Autobahnvignetten online auf edalnice.cz, falls du ein Auto mietest, und verschwende keine Zeit mit Inlandsflügen.
- Klima
- April bis Mai und September bis Oktober geben dir das beste Gleichgewicht aus mildem Wetter und dünneren Menschenmengen, besonders in prague, Karlovy Vary und Český Krumlov. Der Winter ist im Tiefland kalt und grau, taugt aber für Weihnachtsmärkte in Brno und Olomouc, während Gebirge wie das Krkonoše deutlich länger kühl bleiben.
- Konnektivität
- WLAN ist in Hotels, Cafés und den meisten Fernzügen selbstverständlich, und kontaktloses Bezahlen ist so verbreitet, dass viele Reisende in den Städten kaum Bargeld anfassen. Lokale SIMs und eSIMs lassen sich leicht einrichten, doch in bewaldeten Grenzregionen und kleineren Dörfern kann das Signal dünn werden.
- Sicherheit
- Die Tschechische Republik gehört für alltägliche Reisen zu den sichereren Ländern Europas; die größte Unannehmlichkeit sind Taschendiebe und Wechseltricks in den belebtesten Teilen von prague. Leitungswasser ist sicher, die Notfallversorgung solide, und Wanderer sollten vom späten Frühling bis in den Herbst an Zeckenschutz denken.
In Kronen zahlen
Wenn ein Restaurant oder Taxi in prague anbietet, in Euro abzurechnen, lehne ab und zahle in CZK. Fast immer bekommst du den schlechteren Kurs, sobald jemand anders die Umrechnung für dich übernimmt.
Schnelle Züge früh buchen
RegioJet und České dráhy geben auf den gefragtesten Strecken günstigere Frühbuchertarife frei, besonders freitagnachmittags zwischen prague, Brno und Ostrava. Kaufe, sobald deine Daten feststehen, vor allem wenn du am Wochenende reist.
Český Krumlov früh reservieren
Český Krumlov füllt sich von Mai bis September sehr schnell und wirkt für seine Größe dann erstaunlich teuer. Übernachte dort nur, wenn du die Stadt nach Einbruch der Dunkelheit erleben willst; sonst früh hin und weiterziehen.
Trinkgeld mit der Stimme geben
Sage in Restaurants mit Bedienung den Gesamtbetrag, den du zahlen möchtest, bevor die Karte durchläuft oder bevor du Bargeld zurückbekommst. Aufrunden ist üblich, und 10 Prozent sind großzügig, nicht automatisch gesetzt.
Busse für Lücken nutzen
Nicht jedes Städtepaar fährt man am besten mit dem Zug. Liberec ist von prague aus oft per Bus schneller, und kleinere Orte in Südböhmen und Südmähren brauchen selbst auf einer bahnlastigen Reise oft noch ein Busstück.
Auf ATM-Gebühren achten
Nutze Bankautomaten und meide grell auftretende Wechselstuben im historischen Zentrum von prague. Dynamische Währungsumrechnung, schlechte Wechselspannen und überraschende Abhebegebühren gefährden dein Budget stärker als Restaurantpreise.
Mähren zur Lese planen
September und Anfang Oktober sind die goldene Zeit für Brno, Znojmo und die Weindörfer ringsum. Die Keller bleiben länger offen, die Speisekarten werden besser, und die Landschaft riecht endlich nach Trauben statt nach Verkehr.